Autor: Nicole
Grüne Sauce, die besonders im Frankfurter Raum bekannt ist, gibt es auch im Ausland. Unter anderem Namen und mit regionalen Zutaten, aber mindestens ebenso lecker und würzig!

Die Salsa Verde ist so ein Variante. Kalte Saucen zum Dippen und Schlemmen sind eben überall ein Muss! Da ich selbst noch weder Grüne Sauce, noch Salsa Verde bisher selbst gemacht habe, holte ich mir Anregungen im Netz. Hier gibt unglaublich viele Rezepte, die alle etwas unterschiedlich sind, eines haben sie jedoch alle gemein: Kapern, Sardellen und frische Kräuter sind Pflicht. Als Kräuter können Kerbel, Dill, Petersilie, Basilikum, Majoran, Thymian und Salbei auch Brunnenkresse, die ich hier vor kurzem ja auch thematisiert habe, verwendet werden. Damit ist die Salsa nicht nur besonders lecker, sondern auch noch besondern vitaminhaltig.
Für 4 Personen benötigt man:
1 EL Kapern
2 Sardellenfilets
1 kleine Chili
eine Knoblauchzehe
Kräuter nach gusto
Salz, Pfeffer
Zitronensaft
Olivenöl
etwas Zucker oder Agavensirup
Die Zutaten werden einfach in einen Mixer gegeben, mit etwas Öl aufgefüllt und püriert. So einfach und schnell geht lecker! Das ganze hält sich ebenso wie Pesto besser, wenn man die Paste in ein Schraubglas füllt und auf die Oberfläche etwas Öl gibt.
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20. November 2008

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Autor: Nicole
Löwenzahn kann auch auf den Tisch kommen! Mittlerweile gibt es wieder viele Rezepte rund um das Wildkraut.

Ernten sollte man die Blätter der Pflanze im Frühjahr. Die Triebe sind zu dieser Zeit besonders jung und haben noch nicht viele Bitterstoffe. Sammelgebiete sollten gut gewählt sein:
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30. Mai 2008

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Autor: Nicole
Nachdem ich schon das Rezept für Bärlauchpaste beschrieben habe, ist diese Suppe eine der vielzähligen Verwendungsmöglichkeiten.

Für die leckere Bärlauchcremesuppe benötigt man:
- 1 Gemüsezwiebel
- 3 Kartoffeln
- 1 Glas Weißwein
- Gemüsefond
- etwas Sahne
- Bärlauchbutter
Die Zutatenliste verrät, dieses Rezept ist nichts für die schlanke Linie, dafür aber für die Seele.
Zunächst muss die
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7. Mai 2008

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Autor: Nicole
Ich habe ein neues Lieblingskraut: Den Thymian, genauer gesagt eine Variante davon, den Zitronenthymian.
Der Zitronenthymian gehört in die Gattung Thymus und ist, wie sein Verwandter der “Thymus vulgaris” ein Lippenblütler. Sein Aroma ist schon zu erahnen, wenn man etwas an den, meist gelb gefleckten, Blättern des Zitronenthymian reibt. Im Moment bekommt man ihn im Handel als gezüchtetes Pflanze, man kann ihn aber auch selbst ziehen. Alle Thymiansorten lieben volle Sonne. Sie sind zwar winterhart, sollten aber im Moment noch auf der Fensterbank oder in einer gut geschützten Ecke des Gartens stehen. Der Boden kann ruhig etwas trocken sein, wobei man immer darauf achten sollte, dass die kleinen zarten Blätter nicht austrocknen. Damit ist die Pflanze eine Herausforderung für die Sensibilität des Gärtners, denn Staunässe mag der Zitronenthymian eben sowenig.
In der Küche kann man ihn aufgrund seiner Zitronennote wunderbar zu Geflügel und Fisch geben, aber auch ein Gelee oder selbstgemachten Kräuterhonig stelle ich mir mit dem Kraut sehr gut vor. Genauso wie der Gemeine Thymian, hat auch die zitronige Variante alle Heilwirkungen der Gattung. Er ist zum Beispiel antibakteriell, entzündungshemmend und lindert Husten und Asthma.

Ich verwende den Zitronenthymian zum Beispiel als Gewürz für Fisch.
Dazu einfach ein Fischfilet, beispielsweise Lachs, mit Salz, Zitrone und Pfeffer würzen. Dann ein Stück Alufolie mit Tomaten, Pastinaken und ein paar Champignons belegen, das Fischfilet darüber geben und mit reichlich Zitronenthymian bestreuen. Das ganze zu einem Paket einschlagen und 20 bis 25 Minuten bei 200 Grad in den Ofen geben.
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22. März 2008

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Autor: Nicole
Rosmarinkartoffeln kann man auf viele unterschiedliche Arten herstellen. Einige Leute schwören darauf, die Kartoffeln vorher zu kochen und dann zu braten.
Ich bin ein praktischer Mensch. Ich koche gern, und noch viel lieber, wenn danach der Abwasch nicht die ganze Küche einnimmt. Darum habe ich mir ein einfaches, schnelles und praktisches Rezept ausgedacht.
Man benötigt nicht mehr als ein Backblech, Backpapier, einen Gefrierbeutel, Kartoffeln, Salz, Pfeffer, Olivenöl und natürlich reichlich (zwei Zweige, für Fans mehr
) frischen Rosmarin aus dem Küchengarten (es geht aber auch der getrocknete). Da Rosmarin sich nicht mit allen Kräutern gut verträgt, sollte man auf die Zugabe anderer Gewürze als Salz und Pfeffer verzichten. Die Kartoffeln einfach schälen, waschen, in mundgerechte Stücke schneiden und in den Gefrierbeutel geben. Dazu kommen Salz, frisch gehackter Rosmarin und etwas Olivenöl. Die Tüte wird verschlossen und geknetet. So kann man die Gewürze gut verteilen. Dann kommt der Inhalt einfach auf ein Backblech mit Backpapier, wird mit Pfeffer aus der Mühle gewürzt und bei ungefähr 200 Grad Celsius im Backofen gegart, bis die Kartoffeln leicht gebräunt sind. Das Rezept funktioniert übrigens auch mit Thymian. Diese einfache Grundrezept kann man auch abwandeln. So wird aus der Beilage fast eine komplette Mahlzeit, die natürlich mehr Zutaten erfordert:

Rosmarin-Zitronen-Kartoffeln (Für zwei Personen):
Kartoffeln (ca. 7 große)
eine mittelgroße Chilischote
5-6 Lorbeerblätter
2 Zitronen
ein Glas Kapern
eine Paprika
ein bis zwei Zwiebeln
mehrere Cherrytomaten
etwas Rosmarin (lieber etwas weniger als im Grundrezept)
Olivenöl
Salz und Pfeffer
Die Vorgehensweise ist ähnlich. Die Kartoffeln werden zuerst halbiert und dann in Scheiben geschnitten. Der Beutel dient wieder zum Marinieren mit Olivenöl, Salz, Pfeffer und Rosmarin. Dann kommt diese Mischung schon auf das Blech. Hier wird sie mit den Lorbeerblättern, den Scheiben der Zitrone und den übrigen Zutaten garniert. Bei 220 Grad Celsius auf mittlerer Schiene backen, bis die Kartoffeln goldbraun sind. Dazu passt mediterranes Kräuterbrot.
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3. März 2008

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