» Tinktur

Autor: Nicole

Pickel und unreine Haut treten vor allem in der Pubertät auf, da die Haut auf Grund der Hormonumstellung mehr Fett produziert, als sie benötigt. Aber auch im höheren Alter können sie Probleme machen. Kräuter können da helfen!

Mitesser entstehen, wenn sich das Hautfett in der Talgdrüse staut und die Öffnung verstopft. Wenn sich Bakterien in dem Talg vermehren, führt es zu Entzündungen, die Talgdrüse schwillt an und eitert. Dann entsteht daraus ein Pickel.



[...mehr]


Autor: Nicole

Mit Tongkat Ali werden in vielen asiatischen Ländern angeblich allerhand Erkrankungen geheilt, sodass die Pflanze in Malaysia bereits unter Schutz gestellt wurde. Doch sind solche Präparate tatsächlich wirkungsvoll?

Der Baum Tongkat Ali, welcher auch unter dem Namen „Pasak Bumi“ bekannt ist und dessen wissenschaftliche Bezeichnung „Eurycoma longifolia“ lautet, wächst hauptsächlich in Indonesien und Malaysia, aber auch in Thailand, Laos und Vietnam. Vermarktet wird eine Zubereitung aus den Wurzeln der Pflanze, die in asiatischen Ländern angeblich zur Heilung von vielen Erkrankungen angewendet wird. Übersetzt man den Namen der asiatischen “Heilpflanze” einmal ins Deutsche, so wird schnell klar wozu all die dubisosen Mittelchen hauptsächlich gut sein sollen. Frei übersetzt bedeutet Tongkat Ali soviel wie „Alis Stock“ eine eindeutige Anspielung auf das männliche Sexualorgan. Die Pflanze soll den Testosteronspiegel des Mannes erhöhen und somit gleichzeitig auch dessen Libido.



[...mehr]


Autor: Nicole

Bei Propolis handelt es sich um Bienenharz, welches wie ein natürliches Antibiotikum gegen Bakterien, Viren und Pilze seine Wirkung entfaltet.


Propolis dient den Bienen als eine Art Kittsubstanz, mit der sie Ritzen, Öffnungen und klein Spalte des Bienenstocks abdichten, um das Eindringen von Krankheitserregern zu verhindern. Gleichzeitig schützt es davor, dass sich bereits vorhandene Keime, Bakterien oder Viren nicht weiter ausbreiten oder sogar abgetötet werden. Zudem werden Fremdkörper mit dem Bienenwachs umhüllt und isoliert, sowie Nahrungsreste darin konserviert. Auch für den Menschen stellt sich Propolis als durchaus wirkungsvoll und heilend dar und ist deshalb auch in diversen Darreichungsformen erhältlich.



[...mehr]


Autor: Nicole

Lindenblüten werden schon seit langer Zeit als Heilmittel gegen Erkältungen, Fieber und grippale Infekte eingesetzt, doch als Bienenweide sind sie auch für Imker äußerst nützlich. Die Blüten des Baumes liefern nämlich nicht nur eine große Menge an Pollen, sondern sorgen auch für einen sehr aromatischen Honig.

Dieser Honig kann natürlich gleich zum Süßen eines Tees aus Lindenblüten verwendet werden, so kommt die Pflanze gleich zweifach zum Einsatz. Auch der Baum selbst war schon vor Jahrhunderten von Bedeutung, waren Linden in Europa doch oftmals das Zentrum eines Ortes und dienten als Treffpunkt für die Bewohner, als Schattenspender für Tanzfeste im Mai der, als Ort der Brautschau oder des Dorfgerichts. In einigen Mythologien wurde die Linde mit bestimmten Göttern assoziiert und galt daher als heiliger Baum, und auch wenn dem heute nicht mehr so ist, hat die Linde zumindest ihre Bedeutung in der Naturheilkunde nicht verloren.



[...mehr]


Autor: Nicole

Die Mistel ist zwar kein Kraut, doch Mistelzweige sind in der Naturheilkunde ebenso präsent wie in der Mythologie. Das einzigartige Wesen dieses Halbschmarotzers brachte ihm schon früh jede Menge Aufmerksamkeit, und noch heute werden der Mistel erstaunliche Eigenschaften zugeschrieben.

Denn obwohl die Mistelzweige quasi als Parasiten auf fremden Bäumen und Sträuchern zu finden sind, wo sie Wasser und Nährstoffe aus ihrem Wirt ziehen, sind Misteln für ihre Heilwirkung bekannt. In der Mythologie dagegen ist ihr Bild ambivalent: So war sie für den Tod des nordischen Gottes Balder verantwortlich, galt jedoch auch als magisch und soll noch heute Liebespaaren zum ewigen Glück verhelfen: Der Kuss unter dem Mistelzweig verspricht eine baldige Hochzeit, sofern der Zweig in der Nacht der Heiligen Drei Könige verbrannt wird.

Heilende Wirkung der Mistelzweige: Misteltee durch Kaltaufguss ansetzen

Aus den Zweigen dieser wundersamen Pflanze, oder vielmehr aus ihren Blättern, kann ein wirksamer Tee gebraut werden, der sowohl zur innerlichen als auch zur äußerlichen Anwendung geeignet ist. Vom späten Herbst bis zum Frühling kann man die Pflanze sammeln und die Blätter sorgfältig getrocknet für den Rest des Jahres aufbewahren. Die Beeren sind allerdings giftig, sie werden daher nicht verwendet. Auch Blätter und Zweige haben eine leicht toxische Wirkung, die jedoch durch den Kaltaufguss gemindert wird. Trotzdem sollte man Misteltee nur in Maßen zu sich nehmen und im Zweifelsfall einen Arzt um Rat fragen.



[...mehr]


Autor: Nicole

Der Name Lapacho bezeichnet eine Baumart, die in Mittel- und Südamerika beheimatet ist und von den Einheimischen seit Jahrhunderten als Heilpflanze genutzt wird. Die westliche Heilkunde kennt den Lapacho erst seit relativ kurzer Zeit, doch seine wohltuende Wirkung spricht sich langsam herum.

Der Lapacho, von den Naturvölkern „Baum des Lebens“ genannt, kann eine Höhe von bis zu 35 Metern erreichen, mitunter setzt die weit verzweigte, recht lichte Baumkrone erst sehr weit oben an. Während der Blütezeit von Mai bis August erstrahlt die Krone in leuchtendem Rosa, sonnigem Gelb oder reinem Weiß. So schön die Blüten jedoch auch anzusehen sind, das eigentlich interessante des Lapacho ist seine innere, rötlich gefärbte Rinde, denn hier versteckt sich das heilende Potenzial des Baumes.



[...mehr]


Autor: Dagmar

Ruck zuck natürlichen Flüssigdünger aus Kräutertee-Satz ohne großen Aufwand herstellen!

Für Alle, die wie ich nicht das Glück haben, auf dem Land zu wohnen, sich aber eine kleine Kräuter-Oase auf dem Balkon gezogen haben oder gerade dabei sind: Natürlich gehts auch weiter beim Thema Balkon-Pflanzen und Kräuter düngen. Wie gesagt habe ich ja eine Vorliebe, für Alles, Was sich mit natürlichen Mitteln im Leben bewerkstelligen lässt und dazu gehört auch das Düngen der Pflanzen.

Ich habe hier schon zwei Rezepte für einen Kompost-Dünger und einen Kräuter-Dünger veröffentlicht, die sich an Leute mit Garten richten, für die Leute mit Balkon muss es Etwas einfacher, wenn auch nicht uncharmanter zugehen:- )



[...mehr]


Autor: Dagmar

Kraftkur für die Pflanzen in ihrem Kräuter-Garten

Sie kennen Das: kleine, mickrige Pflanzen und hellgrüne Blätter, die so vor sich hindarben. Das zeigt Stickstoffmangel an! Ich habe es ja nicht so mit den synthetischen Düngern und bemühe mich, wie auch sonst im Leben, um den Einsatz von natürlichen Stoffen. Um meine Pflanzen aufzupäppeln, habe ich einige tolle Rezepte für die Zubereitung von flüssigem Dünger aus Kräutern und organischen Düngemitteln gefunden.

Die Zeitschrift “Liebes Land“, von der ich großer Fan bin, weil meine Familie sie schon seit Langem liest und die einfach inspirierende Artikel und tolle Fotos bringt, schreibt in ihrer März-Ausgabe, dass der effektivste Dünger Kompost-Wasser ist und direkt auf Blätter und Blüten wirkt. Wer jedoch keinen Kompost zur Verfügung hat, der stellt sich als Flüssig-Dünger eine Kräuter-Jauche her.



[...mehr]


Autor: Nicole

Es gibt viele Kräuter, die fast völlig in Vergessenheit geraten sind. Dies trifft wohl auch für den Andorn zu, der ursprünglich aus dem Mittelmeerraum stammt, und in Europa in Klostergärten angebaut wurde.

Der lateinische Name des Andorns ist Marrubium vulgare. “Marrubium” kommt vom hebräischen “marrob” und heißt soviel wie “bitterer Saft”. Es handelt sich dabei um ein Getränk, das ursprünglich zum Passahfest zubereitet wurde. Außerdem weist die Bezeichnung auf den Bitterstoff “Marrubin” hin, der im Andorn enthalten ist. Im antiken Ägypten glaubte man, die Pflanze könne Kinder vor Gefahren schützen und die Germanen benutzten sie, um Geister und Feine zu vertreiben. Äußerlich ähnelt das Kraut sehr der Taubnessel.
In der Küche wird Andorn nicht verwendet, dafür hat er jedoch umfassende Heilwirkungen, die schon Plinius bekannt waren, der die Pflanze bei Schlangenbissen einsetzte. Und auch der Botaniker und Benedektiner Walahfried Strabo kannte das Kraut als Heilmittel gegen Gifteinwirkungen:

Ursprünglich war Andorn Bestandteil des Passah-Festes. AlphaTangoBravo / Adam Baker © Flickr

Heute wird Andorn hauptsächlich bei Bronchitis, Magenentzündungen, Gastritis, Anämie, Kreislaufproblemen, schwacher oder ausbleibender Menstruation (siehe auch Taubnessel und Rotklee), Ekzemen, Immunschwächen, Geschwüren und Herz-Kreislauf-Beschwerden eingesetzt, da er



[...mehr]