» Wildkräuter

Autor: Nicole

Der Acker-Schachtelhalm trägt den lateinischen Namen “Equisetum arvense”. Vielen Menschen ist er aber wohl eher als “Acker-Zinnkraut” oder “Pfannebutzer” bekannt.

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Die volkstümlichen Namen dieses Wildkrauts gründen sich auf der früheren Verwendung der Sommertriebe als Putzmittel für Metall. Wer sich in der Botanik nicht genau auskennt, sollte die Pflanze nicht auf eigene Faust sammeln, da sie sehr vielen anderen Schachtelhalmgewächsen ähnlich ist, die so wie zum Beispiel der Sumpf-Schachtelhalm giftig sind.

Acker-Schachtelhalm: Er wächst in feuchten Gebieten. helmet13 © FlickrDas Wildkraut kommt in der gesamten nördlichen Hemisphäre vor und vermehrt sich bevorzugt in feuchten Gebieten. Der Acker-Schachtelhalm ist darum eine Zeigerpflanze für    [...mehr]


Autor: Nicole

Heute habe ich einen Web-Tipp für Hobbyköche und Gourmets, die sich einmal an Wildkräuter wagen wollen aber nicht genau wissen, wie.

Kochen startcooking kathy & amandine©Flickr

Der Kölner Stadtanzeiger brachte unlängst einen Artikel über Wildkräuter heraus. Neben guten Tipps zum Sammeln werden unter der etwas reißerischen Überschrift    [...mehr]


Autor: Nicole

Giersch wurde in früheren Zeiten sehr geschätzt. Manche Liebhaber des “Unkrauts” versichern einen liebevolleren Umgang mit der hartnäckigen Pflanze, seit sie ihre Vorteile als Heil- und Küchenkraut erkannt haben.

jon gos © FlickrDie Hauptanwendungsgebiete des Giersch sind Rheuma und Gicht, weswegen die Pflanze als auch “Gichtkraut” bekannt ist. Sie entfaltet ihre Wirkung zum Beispiel durch Umschläge, Saft und Tee. Darüber hinaus hat Giersch eine entwässernde, verdauungsfördernde und entzündungshemmende Wirkung. Aus diesem Grund kann das alte Heilkraut auch bei     [...mehr]


Autor: Nicole

Giersch ist ein Wildkraut und für einige Gärtner ein Feind, der unschädlich gemacht werden soll.

Giersch hat kleine weiße Blüten aussiegall  © Flickr

Das liegt an der Fähigkeit einiger Wildkräuter, sich ungebremst zu vermehren, was sie zu potentiellen Unkräutern degradiert. Dabei ist die Pflanze mit dem lateinischen Namen “Aegopodium podagraria” dabei, sich ihren Platz in der Küche wie in der Heilkunde zurück zu erobern. Giersch, auch als “Zipperleinskraut” bekannt, ist ein mehrjähriges Kraut, das bis zu einem Meter hoch wachsen kann und sich sehr stark verwurzelt. Hat man es einmal im Garten, wird die Geduld bei der Bekämpfung auf eine harte Probe gestellt. Am besten soll das Ausgraben und anschließende Vernichten funktionieren, auf lange Sicht jedenfalls, denn Giersch, hat er sich einmal ein Plätzchen erobert, bleibt wenn dies zu nachlässig oder nicht regelmäßig geschieht.    [...mehr]


Autor: Nicole

Löwenzahn kann auch auf den Tisch kommen! Mittlerweile gibt es wieder viele Rezepte rund um das Wildkraut.

Pesto mit Löwenzahn double.reed  © Flickr

Ernten sollte man die Blätter der Pflanze im Frühjahr. Die Triebe sind zu dieser Zeit besonders jung und haben noch nicht viele Bitterstoffe. Sammelgebiete sollten gut gewählt sein:     [...mehr]


Autor: Nicole

Der Löwenzahn (Taraxacum officinale) wird oft verkannt: Für die Kinder ist er in Form der “Pusteblumen” häufig nicht mehr als ein kurzweiliger Zeitvertreib, die Gärtner sehen in ihm ein Unkraut und versuchen ihn von ihren Grünflächen zu vertreiben.

Dabei ist die Pflanze, die zur Familie der Korbblütler gehört, eine Bereicherung für Küche und Hausapotheke. Außerdem ist Löwenzahn überaus anpassungsfähig, was sein Erscheinungsbild angeht: Wo er oft durch Mähen verkürzt wird, bildet er beispielsweise nur kurze Stiele und liegende Blätter. Wächst er ungestört, zeigt er seine wahre Pracht mit langen Stängeln und großen Blättern, die senkrecht nach oben stehen.

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In der Regel wird das Wildkraut bis zu     [...mehr]


Autor: Nicole

Bärlauch ist ein saisonales Gewürzkraut und oft nur zwischen Februar und April erhältlich, da er danach blüht und bitter wird.

Bärlauchfeld. Ryan McD© Flickr

Wer ganzjährig von den unzähligen geschmacklichen und gesundheitlichen Vorteilen profitieren möchte, kann entweder auf Bärlauchpesto aus dem Bioladen zurückgreifen, oder sich eine Bärlauchpaste herstellen. Diese Methode ist oft billiger und nicht auf eine einzige Verwendungsmöglichkeit in der Küche beschränkt. Die Paste hält sich, mit Öl bedeckt, wochenlang im Kühlschrank und kann zudem    [...mehr]


Autor: Nicole

Verbena officinalis, Taubenkraut, Devil´s Bane (Teufelsbann), Sagen oder Wunschkraut – schon die vielen unterschiedlichen Bezeichnungen für das Eisenkraut legen eine enge Verbindung zu Mythen und Aberglauben nahe.

Eisenkraut - Kult- und Zauberpflanze jsc. © FlickrSchon in der Antike glaubte man daran, Eisenkraut sei eine heilende Pflanze mit Zauberkraft. Man benutzte sie zur Reinigung ritueller Anlagen, wie Tempel und Altäre, widmete die Verbene bestimmten Göttern und nutzte das Kraut bis in das Mittelalter zu kultischen, aber auch zu medizinischen Zwecken. Diese konzentrierten sich in einigen Kulturkreisen auf die Behandlung von Wunden, die durch Eisenwaffen hervorgerufen wurden. Generell kannte die Volksmedizin früherer Epochen die Pflanze aber auch als anregend für Galle und Harndrang, sowie als Mittel gegen Rheuma. In die Schulmedizin fand Eisenkraut aufgrund fehlender Nachweisbarkeit der Wirkung keinen Eingang, wird aber noch heute in der volkstümlichen Pflanzenheilkunde verwendet.

Das Wildkraut wird jedoch auf einem anderen Sektor verwendet: Die Kosmetikindustrie nutzt es in einigen Produkten. Darüber hinaus findet man Tees mit Eisenkraut und sogar Getränke. So wird in Südrankreich ein Schnaps hergestellt, der den Namen “Verveine de Velay” trägt und nach dem Essen gereicht wird, um die Verdauung anzuregen.

tanakawho ..©Flickr

Im Handel gibt es außerdem so genannte Zitronenverbene. Hier handelt es sich nicht um Verbena officinalis, das europäische Eisenkraut, sondern um eine Art der Verbenen aus Südamerika. Diese Sorte hat, glaubt man einigen Kräuterlexika, nicht die selbe medizinische Wirkung, jedoch eine weitaus besseren Geschmack, der mitunter an Zitronenmelisse erinnert und darum sehr gut zur Herstellung von Tee geeignet ist.    [...mehr]


Autor: Nicole

Der Huflattich trägt den lateinischen Namen Tussilago farfara. Der Korbblütler gehört zu den Wildkräutern und war 1994 die Heilpflanze des Jahres.

Die lateinische Bezeichnung des Huflattich weist auf seine Verwendung in der Heilkunde hin: Das lateinische Wort “tússis” ist darin zu finden. Es bedeutet übersetzt “Husten”. Die Endung -ago weist auf das Wort “ágere”, was soviel wie “vertreiben” bedeutet. Ergo: Huflattich hilft gegen Husten und Asthma, da er als Schleimlöser und zur Bronchienerweiterung eingesetzt werden kann. Er enthält neben Bitterstoffen auch Schleimstoffe und Polysaccharide.

Huflattich: natürlicher Hustenstiller mwri © Flickr

Als Zutat für einen selbst gemachten Hustensaft ist er deshalb unersetzlich, sollte jedoch nicht über einen Zeitraum von mehr als sechs Wochen eingenommen werden, da bestimmte Inhaltstoffe in Verdacht stehen, krebserregend zu sein. Die bedenklichen Stoffe heißen Pyrrolizidin-Alkaloide und sind in einem Anteil von bis zu 0,02 Prozent in dem Kraut enthalten. Neben der schleimlösenden Wirkung hat Huflattich eine antibakterielle, entzündungshemmende und blutstillende Wirkung, aufgrund dessen wird er auch bei Erkrankungen der Haut eingesetzt. Die Bitterstoffe im Kraut wirken anregend auf den Appetit und können bei Verdauungsstörungen hilfreich sein. Die Blätter können zu Tee, Saft und diversen anderen Mischungen verarbeitet werden. Mehr über die Verwendung als Heilpflanze und nützliche Rezepte finden Interessierte hier.

Wer den Huflattich selbst sammeln möchte, findet die einjährige Pflanze auf eher trockenen, sogar recht kargen und steinigen Böden und an Wegesrändern und Waldlichtungen. Es gibt sogar Berichte darüber, dass das genügsame Heilkraut auf reiner Braunkohle gedeihen soll. Verwendung finden die Blätter, die sich erst nach der Blüte von März bis April ausbilden. Während der Blüte sollte die Pflanze auch deswegen nicht gesammelt werden, weil sie als Frühblüher die erste Nahrung für Bienen und andere Insekten bietet.    [...mehr]


Autor: Nicole

Beifuß ist ein häufiger Allergieauslöser. Nichtsdestotrotz wird er gern in der Küche verwendet und nimmt darüber hinaus eine Stellung in der alternativen Heilkunde ein.

Beifuß Eponabri © Flickr

Seinen Namen hat der Korbblütler vielleicht aufgrund eines Aberglaubens: Wer sich Beifuß um den Fuß bindet, soll die Müdigkeit verscheuchen. Der Volksglaube kennt das Kraut zudem als Mittel gegen Seuchen, als Zutat zu Liebeszaubern und als Schutz vor Blitzschlägen am Haus. Andere Auslegungen gehen davon aus, dass die Etymologie im lateinischen Namen der Pflanze, Artemisia vulgaris, zu suchen ist. Zum einen könnte “Artemesia” von der griechischen Göttin Artemis Ilithya stammen, die als Symbol für die Geburtshilfe steht. Andere vermuten wiederum, dass es sich um eine gewisse Artemesia handelt, die in     [...mehr]


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