» Wildkräuter

Autor: Nicole

Beifuß ist ein häufiger Allergieauslöser. Nichtsdestotrotz wird er gern in der Küche verwendet und nimmt darüber hinaus eine Stellung in der alternativen Heilkunde ein.

Beifuß Eponabri © Flickr

Seinen Namen hat der Korbblütler vielleicht aufgrund eines Aberglaubens: Wer sich Beifuß um den Fuß bindet, soll die Müdigkeit verscheuchen. Der Volksglaube kennt das Kraut zudem als Mittel gegen Seuchen, als Zutat zu Liebeszaubern und als Schutz vor Blitzschlägen am Haus. Andere Auslegungen gehen davon aus, dass die Etymologie im lateinischen Namen der Pflanze, Artemisia vulgaris, zu suchen ist. Zum einen könnte “Artemesia” von der griechischen Göttin Artemis Ilithya stammen, die als Symbol für die Geburtshilfe steht. Andere vermuten wiederum, dass es sich um eine gewisse Artemesia handelt, die in



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Autor: Nicole

Wer schon den Schmerz spürte, den Brennnesseln verursachen, kann sich kaum vorstellen, dass diese Pflanzen tatsächlich essbar sind.

Gesund sollen Brennnesseln obendrein sein. Als Wildkraut haben sie neben Bärlauch längst ihren Weg aus der Verbannung angetreten. Was früher als Unkraut denunziert wurde, kommt heute auf den Tisch. Die jungen Triebe der krautigen Pflanzen sind voller Vitamine. Sie können gepflückt und zu Salat oder Gemüsebeilagen verarbeitet werden. Die Brennhaare verlieren durch eine Dusche mit reichlich Wasser oder auch durch Blanchieren ihren Schrecken.
Früher war die Brennnessel ein Essen für arme Leute. Ihre weitreichende Verbreitung machte sie zu einer fast überall verfügbaren Nährstoffquelle. Skeptiker können übrigens für den Anfang auf die Taubnessel zurückgreifen, die keine Brennhaare besitzt und deswegen auch keine Schmerzen verursachen kann.

lexdenn©Flickr

Die Medizin hat das Kraut schon seit längerem wiederentdeckt. Neben ätherischen Ölen, Vitaminen und Mineralstoffen enthalten Brennnesseln so genannte Caffeoyl-Chinasäuren, die bei Entzündungen und Schmerzen wirken. So kann die Pflanze bei Arthrose und Rheuma eingesetzt werden und sogar bei Magen-Darm-Beschwerden und Atemwegserkrankungen helfen. Da Brennnessel darüber hinaus auch eine harntreibende und entwässernde Wirkung hat, wird sie bei Wassereinlagerungen und Prostataerkrankungen eingesetzt. Die Pflanzenheilkunde nutzt zudem die Wirkung des Krautes bei Durchfall, Haarausfall, Allergien, Ekzemen und Ausschlägen. Wer die Brennnessel selbst sammelt kann sie trocknen und zu Tee verarbeiten oder als Umschlag verwenden. In der Apotheke findet man außerdem neben Medizinaltees auch Kapseln und Säfte.

Aus Omas Wissenschatz stammt auch die Verwendung im Garten. Brennessel über ein bis zwei Tage in Wasser eingelegt, ergibt ein hervorragendes Mittel gegen Schädlinge. Durch die in der Pflanze enthaltene Kieselsäure werden Blätter und Triebe gefestigt und können sich so besser gegen Blattläuse, Raupen und anderes Getier zur Wehr setzten.



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Autor: Nicole

“Teufelszwirn, Sonnenblume, Mariengras,
Goldrute, Zaunrübe und ich weiß nicht was,
Platterbsen, Judasschilling,
Gänsefingerkraut
haben grüßend meinen Zaun geschaut.
Einst lobte jeder sie,
wer hätt´sie nicht gekannt.
Doch heute werden als Unkraut sie
vom Gartenbeet verbannt.”

John Clare

Dieses Gedicht aus dem Band “Das kleine Käuter ABC” beschreibt das Schicksal vieler Pflanzen, die einst geschätzt und dann als Unkraut angesehen wurden. Glücklicherweise besinnt man sich heute wieder mehr auf diese “Unkräuter”, nennt sie stattdessen “Wildkräuter” und setzt sie Gourmets als neue Küchentrends vor.

Gänsefingerkraut Greencolander©Flickr

Nun gehört das Gänsefingerkraut nicht auf den Teller, so wie zum Beispiel Bärlauch und Taubnessel, sondern in die Gartenapotheke. Das Rosengewächs wurde nämlich von der Phytomedizin wiederentdeckt. Es findet in der pflanzlichen Heilkunde nun Anwendung als Mittel bei Durchfall, der von Krämpfen begleitet ist, sowie bei Bauchkrämpfen und Menstruationsbeschwerden, die oft von krampfartigen Unterleibsschmerzen verursacht werden. Aufgrund dieser



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Autor: Nicole

Wildkräuter erfahren in der gehobenen Küche derzeit große Beachtung. Wer interessiert ist, kann mit einfachen Rezepten damit beginnen, die Pflanzen der Familie schmackhaft zu machen. Eine Suppe aus Wildkräutern kann ein guter Einstieg sein.

Man benötigt:

  • 250 g junge Brennnesselblätter
  • 250 g junge Löwenzahnblätter
  • 200 g Sauerampfer
  • 2-3 große Zwiebeln
  • 60 g Butter
  • 2 EL Weizenvollkornmehl (normales geht auch)
  • 1,5 l Gemüsefond
  • 0,5 l Milch
  • 1 Becher Crème fraiche
  • (2 Eigelb)
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung
Brennnessel und Löwenzahn müssen zunächst für einige Sekunden in stark gesalzten und sprudelndem Wasser blanchiert werden. Die Brennnessel. © FlickrDanach mit Eiswasser abschrecken, damit die grüne Farbe erhalten bleibt. Die Zwiebeln in Butter andünsten. Sauerampfer und die blanchierten Kräuter derweil hacken und dann zu den Zwiebeln geben. Kurz mitdünsten und dann mit Mehl bestäuben. Nach der Art der Sauce Bechamél wird nun das Mehl kurz mit angeschwitzt, dann wird mit Brühe und Milch abgelöscht. Dabei gut Rühren und anschließend acht bis zehn Minuten köcheln lassen, damit der Mehlgeschmack verschwindet. Danach wird die Crème fraiche untergerührt.

Wem die Suppe nun noch nicht gehaltvoll genug ist, sei an dieser Stelle die Legierung mit Ei empfohlen: dazu einfach die Eigelbe verquirlen und mit etwas Suppen verrühren, dann unter ständigem Rühren in die Suppe geben. Vorsicht, danach die Suppe nicht mehr zum Kochen bringen, da sonst das Ei ausflockt.



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Autor: Nicole

Der Rotklee war schon im Mittelalter als Nahrungs- und Heilpflanze bekannt. Grund genug, einen Blick auf ihn zu richten. Denn die Verwendung von altbekannten Wildkräutern erfreut sich mittlerweile nicht nur in den Gourmets-Tempeln des Landes großer Beliebtheit.

Die Blüte des Rotklee. © Flickr“Trifolium pratense”, so der wissenschaftliche Name des Krauts, wächst auf heimischen Wiesen und Feldern. Rotklee gehört zur Familie der Hülsenfrüchtler und ist bei Landwirten als gute Futterpflanze bekannt. Was den Rotklee nicht nur zum Würz-, sondern auch zum Heilkraut macht, ist der besonders hohe Anteil von Genestein und Daidzein. Diese Stoffe sind Phytoöstrogene aus der Gruppe der Isoflavonoide. Diese sekundären Pflanzenstoffe haben eine deutliche Ähnlichkeit mit dem weiblichen Geschlechtshormon Östrogen und kommen, in deutlich niedrigerer Konzentration, auch in Sojaprodukten vor.

Genau wie Soja wird der Rotklee deswegen oft bei Wechseljahrsbeschwerden angewendet. In dieser Funktion ist die Pflanze eine Möglichkeit, die Hormon-Ersatztherapie zu umgehen, die Frauen in der Menopause oft verordnet wird. Das ist aus zwei Gründen positiv: Zum Einen haben die Phytoöstrogene aufgrund ihrer, den Hormonen ähnlichen, Struktur die selbe Wirkung wie künstlich erzeugte Stoffe. Sie verursachen jedoch weit Blätter des Rotklee. © Flickrweniger Nebenwirkungen. Alternativmediziner vertreten sogar häufig die Ansicht, dass die sekundären Pflanzenstoffe vor hormon-indizierten Krebserkrankungen schützen können. Zum Anderen kann der Körper sich besser an natürliche Hormone anpassen. Nicht an jedem Tag ist der Hormonspiegel während der Menopause gleich hoch, was eine gezielte Dosierung fast unmöglich macht. Die Phytohormone lösen das Problem nicht in seinen Grundzügen, sollen aber schonender auf die Mechanismen des Körpers wirken, als das eine überhöhte Einnahme von künstlichen Hormonen tun würde.

Neben der bedeutenden medizinischen Wirkung soll aber nicht der Genuss vergessen werden. Der Rotklee eignet sich zum Beispiel als Beigabe in Salaten oder als Dekoration und Würze in Suppen. In der Natur findet man ihn häufig etwas versteckt zwischen anderen Pflanzen.



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Autor: Nicole

Name und Aussehen der Taubnessel machen die enge Verwandschaft dieser Pflanze zur Brennnessel deutlich. Im Gegensatz zu ihrer manchmal recht widerspenstigen Schwester, fehlen ihr jedoch die hautreizenden Haare. Die Begegnung fällt so deutlich weniger schmerzhaft aus.

Die purpurne Taubnessel. © FlickrDie Taubnesseln gehören zur Familie der Lippenblütler. Sie können von April bis Oktober geerntet werden. Man erkennt sie an ihren violetten, weißen und -seltener- goldenen Blütenständen. Die Volksheilkunde kennt die Taubnessel als Medizin gegen “Frauenleiden”. Dazu gehören starke Beschwerden während der Menstruation und auch verstärkter Ausfluss, insbesondere bei jungen Mädchen. Zu diesem Zweck wird ein Tee aus den Blättern und Blüten bereitet und sowohl innerlich als auch äußerlich verabreicht. Auch gegen Darmbeschwerden und Krankheiten der Blase sowie bei Entzündungen der Atemwege soll der Tee seine heilenden Kräfte entfalten. Gerade der Schleim der Pflanze sorgt dafür, dass angegriffene Bereiche umhüllt werden. Die Blüten enthalten neben Gerbstoffen auch ätherische Öle. Man kann den süßen Saft, der in ihnen enthalten ist, aussaugen. Auch das soll die Wirkung entfalten. Gegen Hautkrankheiten, wie beispielsweise Furunkel und Ekzeme, helfen Umschläge und Wickel, die in dem Tee aus der Taubnessel getränkt wurden.

Mittlerweile wird die Pflanze neben ihrer heilenden Wirkung auch für ihre Bereicherung des Speiseplans von Gourmets und Liebhabern traditioneller Wildkräuter geschätzt. Man kann sie als Zutat für Salate und, dank ihrer leuchtenen Blüten, auch zur stilvollen Dekoration eines Gerichtes verwenden. Bei der Ernte sollte ebenso, wie bei den herkömmlichen Küchenkräutern verfahren werden.



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Autor: Nicole

Bärlauch hat eine kurze Saison. Kenner der Pflanze nutzen die Zeit von April bis Juni deswegen umso intensiver. Denn der “Wilde Knoblauch”, wie er im Volksmund auch genannt wird, hat einen besonderen Geschmack, der wunderbar zur Küche des Frühlings passt.

Der wissenschaftliche Name “Allium ursinum” deutet es bereits an: Bärlauch ist eng mit Knoblauch, Schnittlauch und der Zwiebel verwandt. Besonders die Verwandtschaft zum Knoblauch riecht und schmeckt man. Seit einigen Jahren erfährt das delikate Würzkraut ein Revival in den Küchen des Landes. Über die Herkunft des Namens sind sich Experten uneinig. Eine Theorie besagt, dass die Germanen ihren Bärenschinken gern mit dem Kraut gewürzt haben. Eine andere bezieht sich auf die Nahrungsgewöhnheiten der Bären, die Bärlauch als eine der ersten Pflanzen nach dem Winterschlaf zu sich nehmen. Der mehrjährige Bärlauch gedeiht in Europa und Nordasien, bevorzugt auf Lichtungen von Laubwäldern.

Auch die Blüten haben eine heilende Wirkung. © Flickr

Bärlauch in der Küche
Da die im Kraut enthaltenen ätherischen Öle keine große Hitze vertragen, verwendet man die Pflanze oft für Salate und Pesto. Aber auch Suppenvariationen sind möglich. Man muss nur darauf achten, den zerkleinerten Bärlauch ganz zum Schluss zum Gericht zu geben. Wenn er nur kurz erwärmt und nicht mitgekocht wird, bleibt der volle Geschmack erhalten.

Bärlauch in der Pflanzenheilkunde
Schon vor 5000 Jahren wurde der Bärlauch in der Küche und als Heilpflanze verwendet. Die Römer erkannten seine heilende Wirkung und verwendeten den Bärlauch deswegen zur Reinigung von Blut und Magen. Er soll ein gutes Antibiotikum sein und auch positive Auswirkungen auf zu hohen Blutdruck, schlechte Verdauung und Arteriosklerose haben. Es liegen jedoch keine medizinischen Studien vor, die diese Annahmen sichern.

Bärlauch bekommt man zur Saison mittlerweile auf vielen Märkten. Wenn man ihn selbst sammeln möchte, sollte man unbedingt auf die Ähnlichkeit zum giftigen Maiglöckchen achten. Beide Pflanzen stehen in der Natur oft nahe beeinander. Wer auf Nummer Sicher gehen will, kann das Wildkraut auch im eigenen Garten ziehen. Man sollte dann aber unbedingt darauf achten, alle Blatt-Bestände vor Saisonende zu ernten, da die Pflanze sonst den gesamten Garten “beduftet”.



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Autor: Nicole

Die Schafgarbe gehört zu den Wildkräutern, die in Europa auf Wiesen und am Wegrand recht häufig zu finden sind. Aber auch in Asien und Amerika ist die Schafgarbe seit jeher als Heilpflanze bekannt. Einer Legende nach soll Achilles die Pflanze zur Wundbehandlung benutzt haben. Auf den griechischen Helden weist der wissenschaftliche Name “Achillea millefolium” hin. Im Volksglauben wurde sie unter anderem zum Schutz vor bösen Geistern und Hexen eingesetzt.

Die Schafgarbe © Wikipedia

Die Gemeine Schafgarbe gehört zu den Korbblütlern und gilt als Zeigerpflanze für stickstoffhaltige Böden. Sie kann als Gewürz benutzt werden, viel wichtiger ist jedoch ihre Bedeutung als Heilpflanze. Dafür werden sowohl die krautigen Teile der Schafgarbe, als auch deren Blüten verwendet. Das Kraut wirkt blutstillend und kann für Wunden verwendet werden. Als Tee zubereitet findet es, dank der ätherischen Öle, Verwendung als krampflösendes Mittel. Aber auch gegen Entzündungen und Magen-, Darm- oder Gallenbeschwerden kann der Aufguss helfen. Gesammelt werden können die jungen Blätter von April bis Juni. Die Blüten oder die ganze blühende Pflanze kann in den Monaten Juli und August geerntet werden. Schafgarbe enthält, ebenso wie Waldmeister, Cumarin. Dieser Stoff kann in hoher Konzentration bei Hautkontakt Allergien auslösen. Wenn man also in diesem Punkt vorsichtig sein möchte, muss man die Schafgarbe nichts selbst sammeln. Als aufbereitete Pflanzenarznei kann man sie auch in der Apotheke kaufen.

In der Küche kann das Kraut beispielsweise in Salaten, Quark, Gelees und Saucen als Gewürz Verwendung finden. Da die Blätter aber in größeren Mengen leicht bitter schmecken, sollte Schafgarbe sparsam eingesetzt werden.



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Autor: Nicole

Kräuter kauft man meistens in einem Geschäft. Früher war das anders: da fand man viele Heil- und Gewürzpflanzen direkt in der Natur. Ein längst vergessene Tradition, die seit einiger Zeit besonders in Feinschmecker-Kreisen wieder Beachtung findet. In meiner Heimat Vorpommern gibt es sogar zwei findige Kräuterxperten, die täglich frische Wildkräuter und längst vergessene Sorten an die Küchen des Landes liefern. Die innovative Gärtnerei nennt sich “Essbare Landschaften”. Doch welche Teile der Landschaft kann man denn nun essen?

Brennnessel dürfte ja noch einer breiteren Masse als genießbar bekannt sein. Sie hat sich ihren Weg in die industrielle Verarbeitung gebannt. In Tees zur Entwässerung und als würzige Zutat zum Beispiel in Käse kann man sie im Supermarkt erstehen. Sie schmeckt aber auch frisch. Besonders die hautfreundliche und nicht brennende Taubnessel lässt sich gut für Salate verwenden. Sie treibt rosa-getönte oder weiße Blüten und ist so auch noch überaus dekorativ.

Bärlauch © FlickrAuch der würzige Bärlauch wächst in der Natur. Er steht jedoch oft dicht an Maiglöckchen-Beständen und zu allem Überfluss sehen sich die Blätter der Pflanzen zum Verwechseln ähnlich. Bei der Ernte in der Natur ist deshalb darauf zu achten, dass man nicht die falsche Pflanze erwischt. Die Geruchsprobe bringt Klarheit: Bärlauch hat ein unverwechselbares Aroma, das an Knoblauch erinnert. Hier wird gleichzeitig deutlich, dass man beim Sammeln der Kräuter in der Natur einiges beachten sollte: Neben den Grundkenntnissen über die Pflanzen gehören auch die richtigen “Sammelplätze” dazu. An Straßen, in Industriegebieten, auf Hundewiesen und landwirtschaftlich genutzten Flächen sollte man nicht ernten. Auch Naturschutzgebiete gehören zu den ungeeigneten Orten für die Wildkräuter-Ernte. Darüberhinaus darf man auf keinen Fall Pflanzen ernten, die unter Schutz stehen. Man schneidet nur soviel ab, wie man wirklich benötigt, um die Vegetation nicht zu zerstören.

Wenn man diese Grundregeln beachtet, kann man zum Beispiel mit Schafgarbe, Huflattich, Rot- und Sauerklee, Giersch, Gänseblümchen, Löwenzahn, Nelkenwurz und Beifuß den Speiseplan vervollständigen.



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