Kräuter als Heilmittel

Vorsicht: Heilpflanzen können Nebenwirkungen haben!

Die meisten von uns haben bereits Erfahrungen mit Heilpflanzen gemacht. Viele wissen aber nicht, dass diese auch Nebenwirkungen haben können. Bei der Einnahme von pflanzlichen Heilmitteln ist darum Vorsicht geboten!

Kamille, Baldrian und Salbei kennen die meisten als Heil-Kräuter. Diese Pflanzenwirkstoffe werden im Allgemeinen gut vertragen. Doch welche Nebenwirkungen sind möglich und wann muss man Vorsicht walten lassen?

Heilpflanzen und ihre Nebenwirkungen

Die Heilkräuter Sonnenhut und Johanniskraut stehen in Verdacht, die Empfängnis- sowie Zeugungsfähigkeit zu beeinträchtigen.

Johanniskraut in höheren Dosen ist auf Grund seiner Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten inzwischen verschreibungspflichtig. Zudem kann er Nebenwirkungen wie Müdigkeit, Lichtempfindlichkeitsstörung und Kopfschmerzen auslösen.

Die Zulassung für Kava-Kava und Produkte mit Inhaltsstoffen aus dieser Pflanze wurde zurück genommen, nachdem Fälle von Leberversagen mit Todesfolge nach der Einnahme bekannt wurden.

Kaum einer denkt, dass die bei uns so beliebte Kamille Nebenwirkungen hat. Sie trocknet nämlich die Haut aus. Nur bei einigen Anwendungen ist dies eine erwünschte Wirkung, ansonsten sollte man aufpassen.

Die kleinen Härchen der Blüten reizen die Augen stark, deshalb sollte Kamille nicht an den Augen angewendet werden, obwohl es oft empfohlen wird.

Auch Kräutertee kann Nebenwirkungen haben. Tee aus den Blättern der Pfefferminze wird oft bei Magenbeschwerden eingesetzt. Doch er kann auch Magenschmerzen durch seine reizende Wirkung auslösen!

Langzeitfolgen

Wenn Heilpflanzen über längere Zeit eingenommen werden, sind nicht nur Nebenwirkungen ein Thema. Es können Langzeitfolgen eintreten.

Das kann der Fall sein, wenn Kräutertees über einen langen Zeitraum hinweg regelmäßig getrunken werden. Es müssen keine Folgen eintreten, aber es kann passieren.

Jeder, der regelmäßig Tee aus Kräutern trinkt, sollte sich informieren, ob dieser Langzeitfolgen haben kann. Dies gilt besonders, wenn Kräuter mit starker Heilwirkung gewählt werden.

Zum Beispiel sollte der Aufguss aus Kamille nicht als Alltagstee über einen langen Zeitraum hinweg getrunken werden, da er starke Heilwirkungen hat.

Doch wie so oft macht auch hier die Dosis das Gift und die meisten Kräuter aus dem Garten tun uns eher gut, als dass sie

Beschwerden auslösen.

 

 

 

 

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