Wildkräuter: Natur-Power gegen Frühjahrsmüdigkeit und andere Wehwehchen

Autor: Kräuterlein

Der Winter, so man ihn denn so nennen möchte, neigt sich allmählich seinem Ende entgegen, und mit dem nahenden Frühling stellen sich auch wider dessen unangenehme Begleiterscheinungen ein: Schlappheit und Müdigkeit. Doch es gibt ein ganz natürliches Heilmittel dagegen: oft als „Unkraut“ verpönte Wildkräuter.
Wildkräuter: Natur-Power gegen Frühjahrsmüdigkeit und andere Wehwehchen
Frühjahrsmüdigkeit mit Frühjahrskräutern bekämpfen: Ist der Winter vorbei, sprießen in unseren Beeten zahlreiche Pflanzen, die oft als Unkraut verkannt werden – tatsächlich handelt es sich bei ihnen um Wildkräuter mit heilender Wirkung. Anstatt sie samt Wurzeln aus dem Boden zu rupfen und auf den Komposthaufen zu werfen, lassen sich diese Wildkräuter auch ernten und in der Küche verwenden – als Heilkräuter, die nicht nur müden Gliedmaßen Beine machen. Viele Wildkräuter fördern den Stoffwechsel und helfen dem Körper, nach der Winterzeit zu entschlacken. Drei der Frühjahres-Heilgewächse stellen wir im Folgenden kurz vor:

Wiesen-Labkraut

Aus den Wurzeln des Wiesen-Labkrauts (Galium mollugo) wurde einst ein roter Farbstoff zur Einfärbung von Textilien gewonnen, die Spitzen junger Triebe und die Blüten sind eine prima Zutat im Salat und ein schmackhafter Brotaufstrich. Ihren Name hat die Pflanze erhalten, da sie das für die Käseherstellung verwendete Enzym Lab enthält. Das Wiesen-Labkraut ist ein hervorragendes Mittel gegen die Frühjahrsmüdigkeit, wirkt zudem entwässernd, entschlackend und hautreinigend.

Giersch

Der Giersch (Aegopodium podagraria) ist vielen Gärtner geradezu verhasst, weil die Pflanze aus der Familie der Doldenblütler stark wuchert und sich aufgrund ihrer unterirdischen Triebe kaum aus den Beeten entfernen lässt. Das tut aber auch gar nicht Not, da der Giersch ein vorzüglich schmeckendes Wildgemüse ist. Er kann auf eine lange Tradition als Heilpflanze zurückblicken. Sein umgangssprachlicher Name „Zipperleinskraut“ deutet bereits an, dass der Giersch vor allem als Mittel gegen Gicht verwendet wird. Außerdem wird ihm nachgesagt, eine krampflösende, entgiftende und blutreinigende Wirkung zu haben, auch bei Rheuma und Arthritis soll der Giersch heilend wirken.

Löwenzahn

Der Gewöhnliche Löwenzahn (Taraxacum sect. Ruderalia) gilt als wahrer Tausendsassa, er hat eine heilende Wirkung bei Harnwegsentzündungen, kleineren Nierensteinen und Blähungen. Neuere Forschungen deuten darauf hin, dass die im Löwenzahn enthaltenen Bitterstoffe eine krebshemmende Wirkung entfalten. Aus den gelben Blüten lässt sich sowohl ein leckerer Sirup als auch ein Massageöl herstellen, dass eine krampflindernde Wirkung hat.


Bild: Fotolia, 19411339, Claudia M.

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