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Zikaden bekämpfen: Diese Mittel helfen

Zikaden sind vor allem für abendliche Zirpkonzerte bekannt, doch einige Arten des kleinen Insekts sind auch echte Plagegeister und können Ihre Garten- oder Balkonpflanzen schädigen. Zikaden zu bekämpfen ist nicht einfach.

Was sind Zikaden?

Zikaden sind zwei bis vier Zentimeter große Insekten, weltweit gibt es rund 45.000 verschiedene Arten. Die sogenannten Singzikaden, deren Konzerte in warmen Sommernächten so angenehm klingen, sind in Deutschland allerdings seltener anzutreffen. Die hier geläufigen Arten sind häufig gelblich oder gräulich-grün gefärbt und leicht gefleckt. Sie befallen vor allem Kräuter aus der Familie der Lippenblütler wie Basilikum, Minze, Rosmarin, Thymian, Salbei, Oregano oder Bohnenkraut. Ein Befall der Pflanze zeigt sich durch kleine helle punktartige Stellen auf den Blättern.

Pflanzen werden durch den Befall von Zikaden in ihrem Wachstum gehemmt und können im schlimmsten Fall absterben. Auch wenn der Verzehr der befallenen Blätter bei Kräutern als unbedenklich gilt, empfiehlt es sich deshalb, Zikaden zu bekämpfen. Ob Ihre Pflanzen von einem Zikadenbefall betroffen sind, lässt sich ganz einfach testen. Schütteln Sie die Pflanzen leicht. Sind Zikaden vorhanden, können Sie diese dabei wegspringen oder wegfliegen sehen.

Hilfe gegen die Schädlinge

Es ist nicht einfach, Zikaden zu bekämpfen. Denn die kleinen Insekten sind äußerst widerstandsfähig. Als bestes Mittel gegen Zikaden gelten sogenannte Gelbtafeln oder Gelbsticker, die in die Erde der Pflanze gesteckt werden und an denen die Insekten kleben bleiben.

Als gutes Hausmittel gegen Zikaden gilt eine Mischung aus 5 ml Niemöl, 1,5 ml Rimulgan und 1 l Wasser. Die Lösung kann mithilfe einer Sprühflasche auf die betroffenen Stellen aufgetragen werden.

Auf vielen Webseiten wird mit Wasser verdünnte Essigessenz als Hausmittel gegen Zikaden empfohlen. Doch Vorsicht: Ein Test dieses Mittels an einer von Zikaden befallenen Minzepflanze war leider nicht erfolgreich. Trotz starker Verdünnung hat die Minze die Behandlung leider nicht überlebt.

 

Bild: pixabay.com, parlansky, 2003429

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