» Wildkraut

Autor: Nicole

Der Odermennig war in der griechischen Antike eine berühmte Heilpflanze. Heutzutage ist er kaum noch bekannt, dabei kann er durch seine arzneilich wirksamen Gerbstoffe bei Hauterkrankungen und Durchfall helfen.

Da es eine Menge andere Pflanzen gibt, die gegen Verdauungsbeschwerden wirken, findet der Odermenning heutzutage als Heilpflanze kaum noch Verwendung. Sänger und Redner könnten ihn noch kennen, da er gerne Teemischungen beigefügt wird, die gegen Stimmbandreizung wirken.



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Autor: Marlen

Als aromatischer Brotaufstrich hat sich der Honig einen sicheren Platz auf dem Frühstückstisch erkämpft. Den Löwenzahnhonig vom Imker findet man hier jedoch selten. Kein Grund zum Verzweifeln, denn mit Blüten aus dem Garten und wenigen Zutaten können Sie ihn selbst herstellen.

 

Der erste Schritt zum Honigersatz führt in den Garten, in dem hoffentlich der Löwenzahn in voller Blüte steht. Bei vollem Sonnenschein und in trockener Form werden die gelben Pflanzenköpfe gepflückt. Sie werden gekocht und gezuckert, statt die Bienen arbeiten zu lassen. Denn die fleißigen Insekten müssen für ein Kilo Honig über 100.000 Blüten besuchen. Das geht leichter.



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Autor: Nicole

Der typische Rohkostsalat aus Möhren begeistert nicht nur Fans der gesunden Ernährung. Das beliebteste Wurzelgemüse auf deutschen Märkten enthält viel Provitamin A, das unter anderem eine Wohltat für unsere Augen ist. Heute treffen die roten Rüben auf eine weitere Vitaminspritze: Das Scharbockskraut.

Meine Möhren haben nach den Ostertagen schwarze Flecken und sehen nicht mehr ganz so zum Anbeißen aus. Höchste Zeit für eine Möhrenrohkost. Doch heute peppt das Scharbockskraut den altbekannten Salat ordentlich auf.



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Autor: Nicole

Gelb blühende Adonisröschen zeigen auf deutschen Hängen, dass der Frühling trotz eisiger Temperaturen kommen wird. Doch die Pflanze beeindruckt nicht nur mit ihrem Aussehen, sondern kann auch in der Medizin angewendet werden. Ihr zu Ehren wird sogar jedes Jahr ein Fest gefeiert.

Aus der Liebe der Aphrodite zum wunderschönen Jüngling Adonis erwächst das Röschen laut einer Geschichte in der griechischen Mythologie. Sie erzählt, dass aus jeder einzelnen Träne der Göttin, die den Tod ihres Geliebten beweint, eine Blüte entstand. Mit dem Sterben und der Auferstehung des Toten assoziieren die Griechen das Kommen und Gehen der Jahreszeiten. So künden die gelben Blüten bei uns bis heute vom baldigen Frühling.



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Autor: Nicole

Der türkische Drachenkopf ist noch eines der unbekannteren Küchenkräuter in Deutschland. Doch aus ihm können wohltuende Tees und Speisen zubereitet werden.

Die blau-violette Blüte des Drachenkopfs verschönert schon länger viele Gärten, doch zur Verwendung von Tees und Speisen wird er nur selten gebraucht. Sowohl die Blüten, als auch die Blätter des Drachenkopfs,  lateinisch Dracocephalum moldavica, ergeben aufgebrüht einen zitronigen, leicht minzigen Tee.

Verwendet werden kann die Blüte auch in Kombination mit anderen Kräutertees. Es lohnt sich auch, die Blüten und Blätter für Eistees, Dips, in Likören oder auch als essbare Dekoration für Speisen zu nutzen. Der Erprobung sind keine Grenzen gesetzt.



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