Kräutersorten

Wärmende Kräuter für Herbst und Winter

In der traditionellen chinesischen Medizin (TCM) haben Kräuter und Gewürze einen besonderen Stellenwert. Denn die Naturheilkunde sieht hier nicht einfach nur Würzmittel, die das Aroma einer Speise beeinflussen.

Kräuter werden zusätzlich eingesetzt, um bestimmte Effekte im menschlichen Körper hervor zu rufen. Die hier genannten Kräuter lassen sich vielfältig verwenden. Besonders einfach kann man sich ihre wärmende Wirkung zunutze machen, indem man sich ein paar schöne Tassen Tee aufbrüht. Neben der Vorbeugung oder der Unterstützung bei der Heilung von Krankheiten können dies auch kühlende oder wärmende Wirkungen sein. An heißen Sommertagen sollen bestimmte Kräuter den Körper erfrischen, im Herbst und im Winter hingegen sind wärmende Gewürze und Essenzen gefragt.

Mit einem eleganten Teegeschirr wird die Sache zu einem stilechten Genuss. Denn gerade in der kühlen, dunklen Jahreszeit erzeugen nicht nur die Aromen ein Wohlgefühl. Ein schönes Design wie von  Broste Copenhagen trägt ebenfalls dazu bei, dass einem warm ums Herz wird.

  • Basilikum ist vor allem aus der italienischen Küche bekannt und schmeckt daher irgendwie nach Sommer. Trotzdem hat er durch ätherische Öle wie Linalool, Euganol und Estragol eine wärmende Wirkung auf den Körper. Deshalb schmeckt Basilikum nicht nur im Salat und au der Pizza, sondern auch in heißen Suppen und im Tee. Übrigens ist Basilikum auch ein natürlich wirkender Stimmungsaufheller. Basilikum kann man in getrockneter Form im Supermarkt bekommen, aber auch frisch als Topfpflanze. Von dieser kann man frische Blätter ernten, die ganz besonders aromatisch sind
  • Chili ist in jeder Hinsicht ein Scharfmacher, dessen erwärmende Wirkung auf den Scharfstoff Capsaicin zurückzuführen ist. Dieser aktiviert bestimmte Rezeptoren, die als Wärme beziehungsweise Hitze empfunden werden. Je nach Schärfegrad kann ein Chiligericht also im wahrsten Sinne einheizen, inklusive beschleunigtem Herzschlag und im schlimmsten Fall sogar Atemnot. Chili wirkt übrigens nicht nur innerlich, sondern auch bei äußerer Anwendung. Wärmepflaster oder Cremes mit Chili fördern die Durchblutung und helfen so zum Beispiel, verkrampfte Muskeln wieder zu lockern. Es kommt aber immer auf die Dosierung an. Besonders hohe Dosen Capsaicin werden in Form von Spray sogar als Waffe zur Tierabwehr eingesetzt.
  • Ingwer wird in Form seiner Wurzel verwendet. Die knorrigen, aromatischen Wurzelstücke findet man heute längst in jedem Supermarkt oder Discounter. Geschmacklich besitzt Ingwer eine gewisse Strenge, die entfernt an Zimt und Kardamom erinnert. Ingwer wird gerne in asiatischen Currys und Gemüsegerichten verwendet, außerdem ist er ein wichtiges Gewürz für Weihnachtsgebäck und die Basis wärmender Tees. Ingwer wirkt gefäßerweiternd, antibakteriell und wärmt den gesamten Körper wunderbar durch.
  • Pfeffer ist ein weiterer, scharfer Vertreter aus dem Gewürzregal. Uroma hat ihn noch sehr sparsam verwendet, um ihren berühmten Braten damit geschmacklich abzurunden. Heute ist Pfeffer zu einem Preis im Handel erhältlich, den sich jeder leisten kann. Oft sieht man ihn auch in einer bunten Mischung, die neben Pfeffer verschiedener Reifegrade auch rosa Beeren enthält. Der enthaltene Scharfstoff Peperin wirkt durchblutungsfördernd und damit wärmend. Außerdem unterstützt Peperin die Bildung des Glückshormons Serotonin.
  • Zimt gehört neben der Vanille zu jenen Gewürzen, die man als echte Seelentröster bezeichnen kann. Die aromatische Rinde stammt von unterschiedlichen, südasiatischen Gewächsen. Der sogenannte Ceylon-Zimt, der in Sri Lanka gewonnen wird, gilt als besonders edel und gesund. Zimt wärmt den Körper, aktiviert die Produktion von Glückshormonen und senkt aktiv den Blutzuckerspiegel. Außerdem kann er die Magensäure regulieren und besitzt einen sagenhaften Geschmack, dem sich kaum jemand entziehen kann. Kein Wunder, dass sich Zimt in nahezu jedem Gewürzregal finden lässt.

Bild: pixabay.com, stevepb, 514243

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