Kräuter als Heilmittel

Auch gegen Schmerzen ist ein Kraut gewachsen

Auch gegen Schmerzen ist ein Kraut gewachsen

Schmerzen können vielfältige Ursachen haben. Verletzungen, Bewegungsmangel, Verspannungen, rheumatische Erkrankungen, eingeklemmte Nerven, überstrapazierte Muskeln oder abgenutzte Gelenke zählen zu den Auslösern für akute oder chronische Schmerzen sein. Manchmal sind sie so stark, dass man etwas gegen sie unternehmen muss. Zu den gängigen Schmerzmitteln aus der Apotheke sind pflanzliche Wirkstoffe eine gute Alternative.

Durchblutung fördern bei Muskelschmerzen

Muskelschmerzen kennt jeder, der es mal mit dem Sport übertrieben hat. Der Muskelkater verschwindet nach zwei bis drei Tagen wieder von selbst. Wenn Muskelschmerzen länger anhalten, können sie die Lebensqualität sehr beinträchtigen. Menschen mit rheumatischen Erkrankungen wissen das. Bewährte Helfer bei Muskelschmerzen und Verspannungen sind wärmende Schmerzpflaster mit Capsicain, dem Extrakt der Cayennepfefferfrüchte. Die direkt auf die schmerzenden Stellen aufgebrachten Pflaster wirken durchblutungsfördernd und schmerzhemmend. Durch die verbesserte Durchblutung kann sich der schmerzende Muskel wieder entspannen und die Schmerzen lassen nach. Schmerzlindernd wirken auch Einreibungen oder Massagen mit Rosmarin-, Campher- oder Kiefernnadelöl. Wer gerne badet erfährt durch Bäder mit ätherischen Ölen wie Wintergrün, Rosmarin, Wachholder oder Eukalyptus eine Linderung der Muskelschmerzen.

Ölige Tinkturen gegen Nervenschmerzen

Nervenschmerzen sind besonders unangenehm, sie brennen wie Feuer oder stechen wie Nadeln. Das für die Schmerzweiterleitung zuständige System selbst ist durch Verletzung, Stoffwechselerkrankungen oder Infektion angegriffen. Gefürchtet ist der Hexenschuss, bei dem die Schmerzen vom unteren Rücken bis ins Bein einschießen. Informationen speziell zu Nervenschmerzen im Bein finden Sie hier. Aber auch Nervenschmerzen im Gesicht, wie sie bei einer Reizung des Trigeminusnervs auftreten, sind kaum auszuhalten. Bei Nervenschmerzen können äußerlich angewendete ölige Auszüge aus Lavendel, Melisse oder Blauem Eisenhut Linderung bringen. Zum Einnehmen eignen sich Extrakte aus Teufelskralle oder Weidenrinde als magenfreundliche Alternative zu herkömmlichen Schmerzmitteln.

Gelenkschmerzen: Heilkräuterkuren helfen

Gelenkschmerzen können aufgrund von Entzündungen oder Abnutzungserscheinungen entstehen. Auch Verletzungen an Gelenkknorpel, Bändern oder Sehnen können zu schmerzenden Gelenken führen. Die zuvor erwähnte Teufelskralle kann auch sehr gut bei Gelenkschmerzen eingesetzt werden, da sie neben der schmerzlindernden Wirkung auch noch eine entzündungshemmende und abschwellende Wirkung hat. Es dauert allerdings etwa 14 Tage, bis die volle Wirkung der Teufelskralle spürbar ist. Bei rheumatischen Schmerzen können Extrakte von Kurkuma oder Weihrauch eingenommen werden. Beide haben eine entzündungshemmende Wirkung und können so dazu beitragen chronische Schmerzen zu lindern.

Bildquelle: Thinkstock, 178100814, iStock, StudioBarlecona

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