Ratgeber/ Tees

Zurück zur Natur: Die Kräutertee-Trends 2020

Das Interesse an exotischen Kräuter- und Früchteteesorten ist groß und passt zu Work-Life-Balance, Bio-Food und veganer Ernährung. Im Winter darf es jetzt gern gewürzig-kräftig zugehen, im kommenden Jahr sind Zitrusfrüchte die Geschmacksnoten der Saison.

Heiße Sache an kalten Tagen: Manuka-Honig-Tee

In der kalten Jahreszeit ist ein Tee mit Honig aus Neuseeland angesagt. Der Manuka-Honig wird von Bienen aus dem Nektar der sogenannten Südseemyrte gewonnen, die auch als Neuseelandmyrte oder Manuka-Baum bekannt ist. Schon die Maoris verwendeten Rinde und Blätter der Manuka-Gewächse zur Desinfektion und zur besseren Abheilung von Wunden und Entzündungen. Außerdem wandten die Ureinwohner Neuseelands den Honig auch innerlich an, um Blaseninfektionen und grippale Infekte zu behandeln.

Später nutzen auch die Farmer des Landes Manuka-Honig, indem sie ihn an ihre Kühe verfütterten. Der Honig machte die Rinder widerstandsfähiger gegen Krankheiten.
Seine heilende Wirkung hat der Manuka-Honig durch antibakterielle Wirkstoffe, für deren Entstehung die Aufnahme des Nektars und der Transport durch die Bienen entscheidend sind.
Doch nicht nur in gesundheitlicher Hinsicht, auch geschmacklich ist Manuka-Honig-Tee interessant. Er besitzt eine würzig-scharfe Note, die besonders in der kalten Jahreszeit eine wohlig warme Wirkung entfaltet.

Die Top-Teesorten für 2020: Ingwer, Kurkuma und Mate

Der Trend zu mehr Gesundheitsbewusstsein spiegelt sich auch in den angesagten Teesorten ) Ingwer, Kurkuma und Mate wider: Ingwer enthält besonders viel Vitamin C und weitere gesunde Nähstoffe. Die gelbe Knolle sorgt für eine gesunde Darmflora, fördert die Verdauung und hilft bei Erkältungen und Übelkeit.
Kurkuma oder auch Gelbwurz ist vor allen Dingen als Gewürz der indischen Küche bekannt. Laut medizinischen Studien hilft Kurkuma bei Colitis ulcerosa, ist verdauungsfördernd und beugt einem Völlegefühl vor.

Mate-Blätter enthalten ebenfalls Vitamin C, B1 und B2 sowie Antioxidanten und wertvolle Mineralstoffe. Den Blättern wird nachgesagt, dass sie gut gegen Arteriosklerose und Bluthochdruck wirken und darüber hinaus den Alterungsprozess hemmen.

Neben Mate und Co geht es in der kommenden Tee-Saison besonders fruchtig zu: Denn neben geschmacklichen Dauerbrennern wie Fenchel, Anis und Kümmel kommen vermehrt Zitrusfrüchte in den Tee: Zu ihnen gehören Zitrone und Mandarine. Wer es etwas exotischer mag, kann zu Blaubeertee mit seinen ganz eigenen Geschmacksnuancen greifen.

Bildnachweis: Pixabay, 599227, Leon_Ting

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