Rezepte mit Kräutern

Rezept für Majoran-Butter, dem Hausmittel für Kinder bei Schnupfen

Altbewährtes für kleine Rotznasen

Das herrliche, quasi englische Wetter mit hauptsächlich Regen kann sogar ein wenig Spaß machen. Voraussetzung: man ist gesund und dick und wasserdicht angezogen, hat modisch-extravagante Gummistiefel und man kann nachher bei einem dampfenden Tee den Duft von Räucherstäbchen genießen…

Allerdings: das mit dem `gesund´ ist bei diesem Wetter so eine Sache. Vor allem bei Kindern. Die nehmen dann jedes erdenkliche Schnupfen-Virus (und davon gibt es über 50) gern mit. Aber in der alternativen Kinderheilkunde gibt es zum Glück gute Hausmittel und Kräuter, wie zum Beispiel die berühmte Majoran-Butter, um gegen Schnupfen vorzugehen.

Rezept für Majoran-Butter, dem Hausmittel für Kinder bei Schnupfen

Anwendung bei: Blähungen, (Säuglings-)Schnupfen.
Bei Blähungen und Bauchschmerzen, ähnlich wie ein Bäuchleinöl, sanft in die Nabelgegend einmassieren. Bei Schnupfen die Nase außen und innen eincremen.

Zutaten

  • 1 TL getrockneten Majoran
  • 1 TL Weingeist 95% (oder Doppelkorn)
  • 1 TL ungesalzene Butter

Herstellung Majoran-Butter

Den Majoran mit einem Mörser pulverisieren und in ein hitzefestes Glas füllen. Nun den Teelöffel Weingeist hinzugeben, das Glas fest verschließen und einige Stunden stehen lassen. Dann die Butter hinzufügen und im Wasserbad erwärmen, bis die Butter geschmolzen ist. Das Glas aus dem Wasser nehmen, die Mischung umrühren und die noch warme und flüssige Mischung durch einen Filter oder Filterpapier in einen Salben-Tiegel geben.

Nach dem Abkühlen ist die Salbe leuchtend grün und duftet sehr schön nach Majoran. Die Salbe ist allerdings nicht lange haltbar, ähnlich wie Butter eben und sollte unbedingt im Kühlschrank aufbewahrt werden.

Das können Sie außerdem bei Kinder Schnupfen tun

  • Ansteigendes Fußbad
  • Raumluft befeuchten
  • Gut lüften
  • Reichlich trinken (mindestens 2 Liter am Tag)
  • Beim Schlafen den Kopf hochlagern
  • Kalte Zugluft meiden
  • Kochsalzösung (gern mit einigen Tropfen Ringelblume Tinktur) mehrmals täglich geben


Gute Besserung!

Quelle:
Heilpflanzen in der Kinderheilkunde“ von Ursel Bühring, Helga Ell-Beiser und Michaela Girsch. Ich kann nicht aufhören, dieses Buch immer wieder zu empfehlen!

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