Der Ackerschachtelhalm, der auch als Zinnkraut bezeichnet wird, ist eine blütenlose mehrjährige Pflanze, die sich durch Sporen vermehrt. Die schwarzen unterirdischen Wurzeln bilden im Frühjahr und im Sommer Triebe aus, aus denen man heilkräftige Kräutertees herstellen kann.
Im Sommer werden die grünen Stängel geerntet, die anschließend an einem schattigen und gut gelüfteten Ort aufbewahrt werden. Aus ihnen kann ebenfalls Tee hergestellt werden.
Ackerschachtelhalm – Über 300 Millionen Jahre alte Pflanze
Es wurden über 300 Millionen Jahre alte Versteinerungen des Schachtelhalms gefunden. Somit gehören die zur Gattung des Ackerschachtelhalms gehörenden Pflanzen zu den ältesten auf der Erde. Bei Bauern ist die Pflanze überhaupt nicht beliebt, da ihre Wurzeln weit in den Boden hinein wachsen und diese nur schwer zu entfernen sind. Verbleiben nur kleine Wurzelreste im Boden, so wächst der Ackerschachtelhalm bald wieder nach.
Quelle: flickR/blumenbiene
Ackerschachtelhalm – Wirksame Inhaltsstoffe
Aufgrund des hohen Anteils an Kieselsäure findet der Schachtelhalm in erster Linie bei Nierenerkrankungen Verwendung. Zudem ist die Kieselsäure für die Kosmetik von großer Bedeutung, da sie die Elastizität der Haut merklich verbessern kann. Darüber hinaus hilft Kieselsäure beim Aufbau von Knochen und Zähnen und stärkt die Nägel. [...mehr]
Das Ruprechtskraut, lateinisch Geranium robertianum genannt, blüht ab April bis in den Herbst hinein und findet als Heilkraut schon seit Jahrhunderten Verwendung. Als Zierpflanze ist es dagegen in wenigen Gärten zu finden, obwohl es sich frech und ungefragt seinen eigenen Weg bahnt.
Das Ruprechtskraut ist eine Pflanze aus der Familie der Storchenschnabelgewächse. Es ist auch unter den Namen Stinkender Storch(en)schnabel, Robertskraut, Gottesgnadenbrot, Bockskraut und vielen anderen Bezeichnungen bekannt und kommt auf fast allen Kontinenten vor. Die ein- bis zwei-jährige Pflanze wird etwa 40 bis 50 Zentimeter hoch und wächst vorwiegend an schattigen Plätzen und auf stickstoffhaltigem Grund, sehr oft ist sie inmitten von Geröll zu finden. Die Blätter sind je nach Art glatt oder leicht behaart und duften sehr stark und unangenehm. [...mehr]
Sprossen selber zu ziehen, ist eine einfache Sache. Die kleinen Pflänzchen machen in der Küche auch gleich was her und sind zudem eine ideale Gelegenheit, gerade im Winter die täglichen Mahlzeiten mit etwas Frischem und Gesundem aufzuwerten.
Sprossen und Keimlinge liefern Vitamine und Mineralstoffe und können selbst im Winter in der Küche gezogen werden. So stellen sie eine kostengünstige und simple Alternative zu teuren Nahrungsergänzungsmitteln dar, und Sie haben mit ihnen immer eine pfiffige Ergänzung für die schnelle Küche parat. Die Verwendung ist vielfältig und sie sollen ja nicht ganze Mahlzeiten ersetzen, sondern sie nur vervollständigen. Daher wird es mit selbst gezogenen Sprossen und Keimlingen in der Küche nie langweilig. Bekämpfen Sie die Winterdepression, bevor sie einsetzt. [...mehr]
Gürtelrose äußert sich meist in einem länglichen, bläschenförmigen Ausschlag, der mit starken Schmerzen und Juckreiz einher geht. Da es sich hierbei um eine Virusinfektion handelt, ist Gürtelrose ansteckend und sollte mit Vorsicht behandelt werden. Um die Symptome zu lindern helfen oftmals einfache Hausmittel und Heilkräuter.
Die Gürtelrose, korrekt: Herpes Zoster, kommt vor allem bei einem stark geschwächten Immunsystem und viel Stress zum Ausbruch. Die meisten Menschen tragen den Virus bereits seit ihrer Kindheit in sich. Im jungen Alter äußert sich dies durch Windpocken. Vor Ansteckung schützen Sie sich am wirkvollsten durch eine ausgewogene Ernährung mit ausreichend Vitaminen. Vor allem eine Vitamin B12 Kur kann dem Ausbruch der Entzündung vorbeugen.
Wenn Sie bereits an der Gürtelrose leiden, sollten Sie unbedingt einen Arzt aufsuchen. Dieser wird Ihnen Virostatika zur Bekämpfung des Virus verschreiben. Die Schmerzen und den Juckreiz können Sie allerdings zusätzlich mit natürlichen Mitteln in den Griff bekommen. Wir haben Hausmittel und Heilkräuter zur Linderung der Symptome für Sie zusammen getragen. [...mehr]
Der Herbst ist meine liebste Jahreszeit. Das mag wohl daran liegen, dass ich selbst eine Herbstpflanze bin. Die dramatischen Farben, das weiche Licht und das unberechenbare Wetter haben etwas Faszinierendes und Wildromantisches.
Der Oktober ist die ideale Pflanzzeit für alle mehrjährigen Kräuter und Stauden. Desweiteren wollen die besonders würzigen und wohlschmeckenden Pflanzen Knoblauch und Schnittlauch nun versorgt werden. Was ist noch zu tun? [...mehr]
Der September ist die ideale Pflanzzeit: für mehrjährige Kräuter, Stauden und immergrüne Pflanzen zumindest ist sie perfekt. Denn sie verdunsten jetzt kaum noch Wasser, der Boden ist jedoch noch warm. So können sie noch bis zum Winter ausreichend Wurzelwerk ausbilden. Darum auf und frisch ans Werk!
Wie schon in meinem Artikel “Kräuterpflege und Kräuterarbeiten im September” beschrieben, ist der September geeignet, um verblühte Stauden zu teilen und zu vermehren. Sie wachsen jetzt besonders gut an und sind damit fit für das nächste Frühjahr. [...mehr]
Bald ist er weg, der August, und mit ihm geht der Sommer. Im September, genauer gesagt am 22. oder 23. September, beginnt in der nördlichen Hemisphäre der Herbst. Eingeleitet wird er durch die Tagundnachtgleiche, man sagt auch Herbst-Äquinoktium.
Doch kein Grund melancholisch zu werden, denn ein Gärtner hat immer zu tun Ganz abgesehen davon, dass nun die Ernte eingefahren wird und man sich schon auf ein hoffentlich schönes Erntedank-Fest freuen kann: welche Kräuterarbeiten liegen im September an? [...mehr]
Momentan ist der einzige Lichtblick auf meinem Balkon der Lavendel. Der mediterrane Hungerkünstler fühlt sich bei diesen Temperaturen sichtlich zuhause und dankt es mit tiefvioletten, dicken Blüten. In den lauen Abendstunden, wenn es ein wenig dunkler und kühler wird, duften die Früchte ganz zart.
Guckt man dabei durch das Lavendel-Dickicht über Berlin, hört den vorbeifahrenden Autofahrern beim Abba-Hören zu und kann dabei ein gelungenes Abendessen genießen: wer käme sich da nicht vor wie Gott in Frankreich, nein: Göttin in Berlin Wenn Sie Lavendelblüten ernten wollen, zum Beispiel zum Trocknen, zum Herstellen von Lavendelsäckchen oder zum Verfeinern von Konfitüren, dann sollten Sie den richtigen Zeitpunkt erwischen. [...mehr]
Gärtnern ist etwas für organisatorisch begabte Menschen. Was nicht alles im Voraus geplant werden will, damit es rechtzeitig grünt, blüht, die Ernte gut läuft und der Winter gut überstanden wird. Eine solide Planung kommt der Aussaat, dem Umtopfen und dem Saisonstart zugute.
Nun, die Sommer-Saison ist in vollem Gange und bald geht es in den Urlaub. Die Gardena-Urlaubsbewässerung wollen Sie sich nicht leisten und die Docht-Methode ist schon schiefgegangen? Manchmal muss man sich eben auf Freunde und Nachbarn verlassen.
Ich selbst habe gute Nachbarn, die meine Balkon-Kräuter im Urlaub gießen. Aber sie sind wirklich keine Pflanzen-Kenner und Gärtner. Wie erklärt man Jemanden, der Lavendel nur als Badezusatz kennt, wieviel welche Pflanze gegossen werden muss? Ganz einfach…
Es ist Hochsommer und es ist richtig heiß. Wer denkt schon daran, dass in gar nicht mal allzu langer Zeit schon wieder Vorbereitungen zur Kräuter-Ernte getroffen werden müssen? Ich jedenfalls noch nicht. Aber es gibt ein paar Termine zu beachten.
Zum Beispiel den richtigen Zeitpunkt zum Lavendel schneiden. Der Lavendel dürfte sich gerade nicht nur bei mir, sonder auch bei Ihnen schönster Blüte und Beliebtheit erfreuen. Wir sind nicht die einzigen, die den Lavendel als Duft-Ereignis betrachten. Auch als Bienenpflanze bei den kleinsten Fliegern ist er sehr beliebt. Was gibt es beim Rückschnitt zu beachten? [...mehr]