» Verbraucherschutz

Autor: Nicole

Die Engelstrompete gehört zu der Familie der Stechäpfel (Datura). Während sie sich heute auf Grund ihrer schönen Blüten in immer mehr heimischen Gärten findet, ist ihr Ursprung ein ganz anderer. Heimisch ist die Engelstrompete in Südamerika, wo sie nicht nur zur Zierde diente.

Die Ureinwohner Südamerikas schätzten die medizinische Wirkung des Datura Heilkrautes und inhalierten den Rauch um Asthma zu lindern. Doch warum sind Stechäpfel in unserer heutigen Medizin nicht zu finden? Und wieso verschwinden immer häufiger Engelstrompeten über Nacht aus den Gärten ihrer Besitzer?

Engelstrompeten und ihre berauschende Wirkung

Die Ureinwohner haben die Engelstrompete nicht nur zu medizinischen Zwecken verwendet. Blüten und Blätter können einen stark berauschenden Effekt haben. So brauten die peruanischen Ureinwohner ein narkotisches Getränk aus den Blättern der Pflanze, den sogenannten Tonga. Man trank ihn insbesondere vor Beschwörungen und Ritualen um in Ekstase zu verfallen. Neben dem Tee wurde auch das Rauchen der Blätter sowie Blüten als sinneserweiternde Maßnahme genutzt, was auch erklärt, warum die Engelstrompete nicht zu einem gängigen Asthmamittel wurde. In der Kultur der Ureinwohner ging man davon aus, dass der Rauschzustand eine engere Verbindung zu den Göttern herstellt.



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Autor: Dagmar

Betrifft die mittelschweren Depressionen

Das mit dem Paracetamol habe ich natürlich mitbekommen. Dass aber auch einige Johanniskraut- Medikamente nun  unter die Verschreibungspflicht seit 1. April 2009 fallen, ist an mir vorbeigegangen. Da man mit einem Kräuter Blog natürlich Aktuelles zum Thema Heilkräuter aufnehmen sollte, habe ich mich also in die Recherche für Sie begeben. Die wichtigste Nachricht: die Neuerung betrifft nur wenige Medikamente!

Laut Bundesratsbeschluss sind alle Johanniskraut Präparate, die zur Behandlung von mittelschweren (!) Depressionen zugelassen sind, ab 1. April 2009 verschreibungspflichtig geworden. Nach dem derzeitigen Stand der sog. Rote Liste sind jedoch nur wenige Produkte davon betroffen, da die meisten Johanniskraut Medikamente für leichte vorübergehende Depressionen und depressive Verstimmungszustände indiziert sind.



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Autor: Nicole

Viele Kräuter sind für ihre Wirkung auf den weiblichen Zyklus oder auch die Gebärmutter bekannt, was nicht nur in der Menopause, sondern auch während einer Schwangerschaft interessant ist.

Schwangere müssen sich nicht nur mit den Hauptbestandteilen der Ernährung auseinandersetzen, sondern eben auch mit Gewürzen und Kräutern. Das Portal “Hallo Eltern” hat dazu einen sehr lesenswerten Artikel im Programm, der nicht nur die gefährlichen Kräuter während der Schwangerschaft auflistet, sondern auch auf die “guten” Heilpflanzen eingeht.

Salbei. yashima©Flickr

So sollten Schwangere unbedingt wehen- und menstruationsfördernde Kräuter und Gewürze wie



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Autor: Nicole

Wird Spice jetzt endlich verboten oder doch zum Arzneimittel?

Nachdem nun, endlich muss man sagen, ein chemischer Zusatzstoff in der Kräutermischung gefunden wurde sieht das Gesetzt vor, den Verkauf zunächst für 14 Tage zu stoppen. Denn die Substanz JWH-018 fällt unter das Arzneimittelgesetz, wurde aber bekanntlich vom Hersteller nicht angegeben.

Spice. kevindooley © Flickr

Was ist denn nun dieser ominöse Stoff genau?
“Die gefundene Substanz JWH-018 ist ein



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Autor: Nicole

Das Bundesinstitut für Risikobewertung rät vom Gebrauch der “Modedroge” Spice ab.

Spice kevindooley©Flickr

In einem kürzlich erschienenen Bericht des BfR, der auf den Grundlagen einer Untersuchung der freiverkäuflichen Droge fußt, rät das Amt von Spice ab. Labortests unterschiedlicher Institute hätten der Mitteilung zufolge ergeben, dass



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Autor: Nicole

Greenpeace meldet sich erneut mit einem “Lebensmittelskandal”. Nachdem im Jahre 2005 das Obst- und Gemüseangebot in deutschen Supermärkten öffentlich wirksam untersucht wurde, sind es nun Kräuter und Gewürze, die der Umweltorganisation offenbar Sorgen bereiten.

Basilikum Blüte von Sir Mervs©Flickr

Der Vorwurf der unzähligen Interessenverbände, Greenpeace würde Ergebnisse verfälschen und eigene Bewertungsmaßstäbe ansetzen, um Verbraucher zu verwirren, ist mir persönlich etwas zu eindimensional im Netz vertreten. Mir fiel neben der Debatte um Panikmache und Verbraucherverwirrung die (erneute) Sonderrolle des Konzerns “Lidl” auf, denn aufgrund der angeblich fehlenden Produktvielfalt konnten nur drei Proben genommen werden. Nur der Vollständigkeit halber: Untersucht wurden “33 Proben verschiedener Kräuter und Gewürze: Petersilie (10 Proben, davon 7 frisch, 3 getrocknet), Dill (5 Proben, getrocknet), Ingwer (6 Proben, frisch) sowie Pfeffer (5 Proben, davon 3 schwarz, ganz und 2 weiß, gemahlen) und Paprikapulver (7 Proben).  Bei Trockenkräutern wurden jeweils mindestens 30 Gramm, bei Frischware mindestens 60 Gramm gekauft und untersucht.” (Quelle: Greenpeace Studie)

Kräuter by thomas pix©Flickr

Nun bin ich kein regelmäßiger Lidl-Kunde und kann das Angebot schlecht beurteilen, aber



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Autor: Nicole

Greenpeace macht mal wieder Lärm. Diesmal geht es um die Pestizidbelastung in Gewürzen und getrockneten, sowie frischen Kräutern.


Pestizide in Kräutern - Wie gefährlich sind sie wirklich? startcooking kathy & amandine © Flickr

Nachdem das LAVES gerade festgestellt hatte, dass frische, getrocknete und eingefrorene Kräuter weitgehend unbelastet sind (also in ihrem Gehalt an Pestiziden nicht die zugelassene Höchstmenge überschreiten), stellt Greenpeace in einer kürzlich veröffentlichten Studie das Gegenteil fest. Die Veröffentlichung setzte sofort eine Kritiklawine in Gang: Die Maschinerie “Industrie” protestiert, wirft Greenpeace Panikmache und Verunsicherung der Verbraucher vor und fürchtet Umsatzeinbußen. Der Grund: Die



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Autor: Nicole

Eine aktuelle Studie im Auftrag des Landesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (LAVES) liefert höchst erfreuliche Ergebnisse zur Belastung von Kräutern in Bezug auf Pflanzenschutzmittel.

Dill im Garten. audreyjm529 © Flickr

Untersucht wurden eine Menge von insgesamt 30 Proben (22 aus der konventionellen Landwirtschaft, der Rest aus Ökoanbau) , die sich aber nicht nur aus den gängigsten frischen Kräutern, sondern auch aus gefriergetrockneten, eingefrorenen, abgepackten bzw. offenen Kräutern im Bund und Kräutern im Topf zusammensetzte. Ziel war vor allem, die beliebten Würzpflanzen wie Rosmarin, Schnittlauch, Bärlauch und Co. auf eventuelle Reste von Pflanzenschutzmitteln zu untersuchen. (Denn, wie Dabei fielen 63 Prozent der Proben erfreulicherweise dadurch auf, dass sich in ihnen gar keine derartigen Substanzen feststellen ließen. Die restlichen Kräuter enthielten



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Autor: Nicole

Es kommt immer wieder vor, dass man ein Kraut im Super- oder Baumarkt statt im Fachhandel ersteht. Bei mir scheint es dazu fast genauso oft vorzukommen, dass ich Kräuter kaufe, die einfach falsch oder unzureichend gekennzeichnet sind.

beba2007 © FlickrDas “Bohnenkraut” auf meinem Balkon entpuppte sich ja als Currykraut. Soweit so gut. Ein falsches Schild im Topf, das passiert ja relativ leicht. Viel schlimmer sind komplett unzureichende Bezeichnungen. Im Frühjahr kaufte ich im Supermarkt eine “Minze”. Jedenfalls stand diese Bezeichnung auf dem kleinen Einsteckschild. Ich verwendete sie nicht allzu oft. Nur ab und zu ein kleines Zweiglein in einer Gewürzmischung. Nun fängt diese Minze an zu blühen und das brachte mich darauf, sie mal näher zu bestimmen. Denn Minzesorten bzw. Mischformen unterschiedlicher Minzen gibt es wirklich viele.



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Autor: Nicole

Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit vermeldet in seinem aktuellen Bericht über die Belastung von Lebensmitteln, dass im Vergleich zum Vorjahr weniger Pestizide in unserer Nahrung zu finden sind. Ein gute Nachricht. Doch Berufspessimisten wissen: Wo es eine gute Meldung gibt, muss sich auch eine schlechte verstecken. Und sie haben Recht, denn frische Kräuter betrifft diese Verbesserung leider nicht.

Kräuter müssen nicht immer gesund sein. © Lara FerroniNachdem Berichte über bestrahlte Lebensmittel die Verbraucher beunruhigten, folgt jetzt der nächste Rückschlag. Frische Kräuter sind laut der Studie aus 2006 auffällig oft über die Maßen belastet. In Zahlen bedeutet das Folgendes: In 184 Proben wurde nach Pestiziden gesucht. Rund 21 Prozent der Produkte fielen durch eine zu hohe Schadstoffbelastung auf. Zu hoch, das meint, dass der Rest der Proben nicht frei von Pflanzenschutzmitteln sein muss und es wahrscheinlich auch nicht ist. Denn solange die oberste Grenze nicht überschritten wird, tauchen diese Kräuter in der Statistik unter diesem Punkt auch nicht auf. Inwieweit sie trotzdem belastet sind und was das langfristig für die Gesundheit bedeutet, möchte ich am liebsten gar nicht wissen.

Rucola, den ich in gewisser Weise auch zu den Kräutern zähle, wurde ebenfalls untersucht. Die Bilanz ist nicht besser, denn von rund 300 Proben gelten 26 Prozent als stark belastet. Mir vergeht der Appetit auf den nächsten Salat gehörig. Insgesamt rät das BVL zu Produkten aus deutschen Anbaugebieten, da diese in der Menge oft deutlich weniger belastet seien. Ich schließe mich diesem Tipp an, gehe aber noch einen Schritt weiter: Bio! Angesichts der Probleme ist das wohl bald eine seltene Gelegenheit, beliebte Topfkräuter wie Schnittlauch, Petersilie, Basilikum und Rosmarin schadstoff-frei zu genießen. Wer dabei auf deutsche Kräuter aus der Region zurückgreift, tut sogar noch etwas für die Umwelt. Wer will schon, dass der Meeresspiegel für nichts weiter als eine Tasse Salbeitee – frisch gezupft- weiter steigt? Also: Support your local Biobauernhof! Alternativ kann man ja auch öfter mal Verwandte und Freunde mit eigenen Kräutergärten besuchen oder, wenn der Platz es zulässt, gleich selbst anbauen.



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