Autor: Kräuterhexe
Kräuter und Nüsse lieben sich, das zeigen Rezepte wie Pesto verde sehr deutlich. Vor kurzem entdeckte ich ein Rezept für Kräuter-Cashewcreme. Lecker!
Der Kölner Stadtanzeiger weiß offenbar auch was schmeckt und hat seiner Leserschaft diesen Leckerbissen offenbart. Für die Creme benötigt man je einen Bund Schnittlauch und Petersilie. Außerdem dürfen natürlich die Cashewnüsse (200 g), 400 ml Wasser, 1 Teelöffel Salz und der Saft einer halben Zitrone nicht fehlen.

Das Wasser benötigt man, um die Nüsse zu pürieren. Zunächst benutzt man nur die Hälfte um dann nach und nach die verbliebene Menge hinzu zugeben. Die Kräuter werden vorher schon mal grob gehackt, ehe sie dann mit dem Salz und dem Zitronensaft zu den Nüssen dürfen. Alles nochmal kurz pürieren und voilà, fertig!
Vorstellen könnte ich mir diese gesunde Sünde sehr gut zu Hühnchen, aber auch als Dip für mediterranes Gemüse. Da ich ja sehr gern scharf esse würde ich das wahrscheinlich bei der Zubereitung berücksichtigen. Ein wenig Chili, wenn es nicht zu viel ist, schadet in der Regel nie. Angelehnt an die asiatische Erdnusssauce könnte man die Masse auch in Pfannengerichte geben. Ich wünsche viel Spaß beim Ausprobieren. [...mehr]
6. Februar 2009

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Autor: Nicole
Wenn ich als Gast bei netten Menschen eingeladen bin, bringe ich gern etwas mit. Persönlich sollte es sein, besser noch selbst gemacht.

Als Basteltalent hab ich mich nie so besonders hervorgetan, dafür kann ich ein bisschen was in der Küche. (Sagen jedenfalls meine bisherigen Gäste…) Und weil jetzt im Winter die richtige Zeit für die Jahresplanung ist (auch Geschenkideen wollen vorbereitet sein!), denke ich im Moment schon ein bisschen über eine Geschenke-taugliche Begrünung meiner Kräuteroase nach.
Beim Stöbern in diversen Onlineshops fand ich eine Saatkollektion essbarer Blüten, die mich sofort zu selbst hergestelltem Kräuteressig inspirierte. Ich stelle mir das toll vor: Klarer Essig (vielleicht sogar irgendeine ausgefallene Sorte) in einer schönen Flasche und darin schwimmen zum Beispiel die Blüten von Kapuzinerkresse, Schnittlauch oder Borretsch.
Natürlich habe ich die Mischung sofort bestellt.

Bis zur Aussaat im April und der Ernte im Sommer habe ich noch ein bisschen Zeit, trotzdem denke ich schon über mögliche Kombinationen nach. Damit meine ich das Aroma des Essigs, denn die Blüten an sich eignen sich ja nicht unbedingt zum Herstellen eines Auszugs, oder habt ihr da andere Erfahrungen? Kräuteressig muss ja im Normalfall einige Tage bis Wochen ziehen und ich kann mir nicht vorstellen, dass alle Blüten das durchhalten.
Überlegt habe ich mir nun viele mögliche Kombinationen für dekoratives Kräuteressig:
- Knoblauchsrauke mit Schnittlauchblüten (bei denen weiß ich, dass sie die “Essigkur” auch länger aushalten)
- Rosmarin mit eigenen Blüten (das wäre natürlich am schönsten, wenn die Blüten noch am Zweig wären)
- Lavendel mit Borretschblüten
Also ich gebe zu, bei der letzten Kombi habe ich mich eher vom Aussehen, als vom Geschmack (wie wäre der wohl?) leiten lassen. Was mich dazu inspirierte ist die Tatsache, dass Borretschblüten Essig blau färben und man Blau oder Violett ja immer mit Lavendel verbindet. Ob das wirklich genießbar ist weiß ich ehrlich gesagt nicht.
Habt ihr weitere Ideen oder eine Antwort zu meinen Fragen oben? (Kritik an meinen “Rezeptideen” halte ich auch aus
) Bis ich etwas schlauer bin freue ich mich auf meine Bestellung. Es ist natürlich nicht bei der einen Tüte Saatgut geblieben. Was ich noch im Kaufrausch ergattern konnte, präsentiere ich euch bald hier. [...mehr]
22. Januar 2009

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Autor: Nicole
Jeder Besuch in meinem argentinischen Lieblingssteakhaus mündet in einer “Chimichurri-Orgie”.
Eigentlich ist diese Kräutersauce ja nur Beiwerk, aber spätestens wenn der Kellner das Brot bringt, bekommt Chimichurri regelmäßig die Hauptrolle.

Das Rezept ähnelt im Grunde den bekanntesten “Grünen Saucen” bzw. Marinaden wie z.B. Pesto oder Salsa Verde. Dennoch kann man, meines Erachtens, aus Kräutern, Gewürzen und Öl kaum etwas schmackhafteres herstellen. Die Grundzutaten sind mediterrane Kräuter wie Thymian und Oregano, außerdem Lorbeer, Petersilie und natürlich Knoblauch. Hinzu kommen Salz, Zwiebeln, Pfeffer, Paprika bzw. Chili, etwas Wasser, Tomate, Essig und Öl.
Ein besonders leckeres Rezept habe ich auf der Seite “asadoargentinia.com” gefunden. Da es in englischer Sprache geschrieben ist, versuche ich mich jetzt einmal an der Übersetzung.
Die Zutaten [...mehr]
2. Dezember 2008

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Autor: Nicole
Jede deutsche Region hat ihre eigenen Osterbräuche. Im Frankfurter Raum verspeist man am Gründonnerstag oft Gerichte mit der traditionellen “Frankfurter Grünen Soße”.
Schon Goethe soll die Soße, die wohl von der französischen Vinaigrette abgeleitet ist, besonders gern gegessen haben. Natürlich bereite der große Dichter und Denker sie nicht selbst zu. Seine Mutter tat das für ihn. Ob sie das selbe Rezept wie das nun folgende hatte, ist unklar. Klar ist, dass es sich lohnt es einmal auszuprobieren, denn die Kombination aus 7 Kräutern ist eine Aromaexplosion im Mund und schmeckt nicht nur zu Ostern…
Für 4 Personen: (Quelle: hausfrauenseite.de)
Petersilie
Schnittlauch
Kerbel
Sauerampfer
Dill
Borretsch
Kresse
Estragon
Liebstöckel
Zitronenmelisse
2 Zwiebeln
4 gekochte Eier
1 EL Essig
2 EL Öl
1/4 l Schmand oder saure Sahne
150 g Joghurt
1 Prise Zucker
Salz und Pfeffer
Alle Kräuter und die Zwiebeln werden gehackt und dann mit Schmand, Essig, Öl und Joghurt verrührt. Das ganze muss mindestens eine Stunde ziehen. Dann kommen die gehackten Eier dazu. Manche Leute pürieren diese Mischung, wieder andere nicht. In Hessen existieren mehr Rezepte für Grüne Soße als Einwohner. Wichtig ist eigentlich nur, dass alle Kräuter dabei sind.
Ich wünsche allen ein paar besinnliche Osterfeiertage!
[...mehr]
21. März 2008

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Autor: Nicole
Estragon eignet sich dank des unverwechselbaren Aromas seiner ätherischen Öle sehr gut für unterschiedlichste Rezepte. Eine feine Note verleiht er Mayonnaise, die sehr gut zu Gemüse und Geflügel passt.
Selbstgemachte Mayonnaise ist einfacher zuzubereiten, als viele glauben. Es gibt nur einige Dinge zu beachten: Da sie mit rohem Ei hergestellt wird, muss dieses unbedingt frisch und am besten in Bio-Qualität sein. Die Mayonnaise sollte möglichst am selben Tag verbraucht werden, um Keimbildung zu vermeiden.
Man benötigt:
- ein Eigelb
- etwa 100 ml Sonnenblumenöl 1 Knoblauchzehe (für Liebhaber der Knolle)
- 1 TL Senf (wenn möglich Dijon-Senf)
- ein Spritzer Essig
- ein Spritzer Zitronensaft
- Salz und weißer Pfeffer
- ein wenig Estragon (nach Geschmack, aufgrund des durchdringenden Aromas eher vorsichtig würzen)
Das Ei sollte, wie alle anderen Zutaten auch, Zimmertemperatur haben. Man muss es zunächst trennen, da nur das Eigelb verwendet wird. Dieses gibt man in eine standfeste Schüssel zusammen mit dem Essig. Beides wird mit dem Schneebesen verrührt. Das Öl wird nun sachte, am besten in einem gleichmäßigen dünnen Strahl hinzugegeben. Das Rühren darf dabei nicht unterbrochen werden. So bildet sich langsam eine Emulsion, die nach und nach fester wird. Je weniger Öl verwendet wird, desto flüssiger wird die Mayonnaise. Wenn sie die gewünschte Festigkeit erreicht hat, kommen die restlichen Gewürze, also Senf, Knoblauch, Salz, Pfeffer und schließlich der zerkleinerte Estragon hinzu.
Diese Rezept kann man natürlich auch mit anderen Kräutern probieren. Zu Fisch zum Beispiel eine Mayonnaise mit Dill oder Zitronenthymian. Zu Kartoffeln und Gemüse, sowie Kurzgebratenem kann man sie mit Rosmarin, Salbei oder Thymian anreichern. Für Grillfeste und andere Anlässe empfiehlt sich dazu außerdem ein selbstgemachtes Kräuterbrot. [...mehr]
8. Januar 2008

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Autor: Nicole
Das herkömmliche Balsamico-Dressing für den Salat ist ja ganz lecker, aber auf Dauer auch sehr langweilig. Darum verrate ich euch jetzt drei leckere Grundrezepte, die durch ihre Variationsmöglichkeiten immer wieder für frischen Wind auf dem Teller sorgen.
Italienisches Kräuterdressing
- 175 ml Olivenöl
- 4 EL Essig (besonders gut eignet sich Kräuteressig)

- 2 EL gehackte frische Kräuter
- eine Prise Zucker, Pfeffer und Salz
Die Zutaten kräftig verrühren, durchschütteln oder im Mixer zu einer homogenen Flüssigkeit vermischen. Den Essig kann man auch durch einen Teil Zitronensaft ersetzen, dann mit Kräutern wie Zitronenthymian, etwas Zitronenmelisse, Oregano, Rosmarin und Petersilie verfeinern. Der Vielfalt sind aber keine Grenzen gesetzt. Eine feine Note bekommt das ganze mit etwas Senf.
Joghurt-Kräuter-Dressing

- 250 ml Naturjoghurt
- 120 ml Olivenöl
- 120 ml Kräuteressig (z. B. Estragon)
- gehackte frische Kräuter
- Salz, Pfeffer, etwas Ahornsirup oder Honig
Welche Kräuter man verarbeitet, bleibt dem persönlichen Geschmack überlassen. Eine Variante: Schnittlauch, Dill, Zitronenmelisse und Salbei.
Grüne Mayonnaise
- 1 Eigelb
- 250 ml Olivenöl
- 1 EL Weinessig

- 2 EL feingehackte Petersilie
- 2 El feingehackten Kerbel
Das Eigelb mit einem Handmixer schlagen, bis der Farbton heller wird, dann unter stetigem Rühren 175 ml Olivenöl zufügen, danach den Essig und dann das restliche Öl unterrühren. Zuletzt kommen die Kräuter hinein. Wichtig ist, dass die Masse wirklich ununterbrochen geschlagen wird. Eine Abwandlung ist die besonders aromatische Estragon Mayonnaise. [...mehr]
28. November 2007

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Autor: Kräuterhexe
Pesto ist eine ungekochte Würzsauce und eine Spezialität in der italienischen Küche. Meistens wird es zu Nudeln gereicht. Pesto lässt sich von dem italienischen Wort “pestare” ableiten und bedeutet „zerstampfen“. Das bekannteste Pesto ist „Pesto alla genovese“.
Für die Herstellung werden folgende Zutaten benötigt (für 4 Personen):
- 1 großer Bund Basilikum
- 8 EL Olivenöl
- 40 g frisch geriebener Parmesankäse
- 40 g Pinienkerne (oder ersatzweise Walnusskerne)
- 2 Knoblauchzehen
- Salz
Das Basilikum und die Knoblauchzehen werden zunächst klein gehackt. Dann werden alle Zutaten in einem großen Mörser gegeben und mit dem Stößel zu einer sämigen Paste zerrieben und zerstampft. Wer keinen großen Mörser besitzt oder sich einfach diese Anstrengung ersparen möchte, kann als Ersatz auch einen Mixer oder Pürierstab verwenden. Anschließend wird die Paste noch mit Salz abgeschmeckt. Als Nudelsauce wird das Pesto mit etwas Kochwasser verdünnt und dann unter die heiße Pasta gemischt.
Pesto kann auch mit zahlreichen anderen Kräutern hergestellt werden. Hier kann man seiner Kreativität freien Lauf lassen und verschiedene Öle sowie Nüsse oder Kerne mit den Kräutern kombinieren. So kann Basilikum sehr gut durch Rucola oder Bärlauch ersetzt werden und die Pinienkerne durch Walnüsse oder Kürbiskerne. Dazu bietet sich Kürbiskernöl an. [...mehr]
18. Oktober 2007

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