Kawa-Kawa, Kava oder auch Rauschpfeffer genannt, gehört zu den Pfeffergewächsen und ist im Südsee-Raum beheimatet. Das berauschende und beruhigende Getränk mit getrockneten Extrakten der Kava-Wurzel ist dort vielerorts ein wichtiger Bestandteil traditioneller und religiöser Rituale oder Zeremonien.


Kava ist ein bis zu 3 Meter hoher immergrüner Strauch und ähnelt sowohl im Habitus als auch im Geschmack dem schwarzen Pfeffer und ist in diesem Zusammenhang sowie aufgrund seiner Wirkung auch als Rauschpfeffer bekannt. Die in der Rinde und Wurzel enthaltenen Kavalactone lösen Muskelverkrampfungen, mindern Unruhen, Angst- und Spannungszustände, entspannen und wirken leicht euphorisierend. Allerdings werden bestimmten Bestandteilen der Kava-Pflanze leberschädigende Folgen nachgesagt, weshalb Kava-haltige Arzneimittel, abgesehen von homöopathischen Dosen, in Deutschland auch nicht mehr zulässig sind. Südsee-Völker verwenden Kava überwiegend als wohltuende Droge oder als Zeremonialgetränk, was dort in der Regel als reine Männersache angesehen wird.    [...mehr]


Wer vor dem Gewürzregal im Supermarkt steht, der hat dort bestimmt schon die unterschiedlichsten Mischungen entdeckt. Provenzalische Kräutermischungen beinhalten nicht nur die besten Kräuter, sondern bieten auch schönste Rezeptmöglichkeiten


Die Kräuter der Provence gehören nicht nur in selbiger Region zum Koch-Repertoire, auch hierzulande offenbaren sie vielseitige Zubereitungsmöglichkeiten. Dies liegt vor allem daran, dass sie vielseitig einsetzbar sind. Fisch, Fleisch, Gemüse, Kartoffeln und vieles mehr – harmonieren tut es beinahe überall. Natürlich variieren die Zusammenstellungen je nach Hersteller und innerhalb der Provence auch nach Region, aber einige Gewürze sollten zum Standard gehören.    [...mehr]


Kaum fallen die Temperaturen, fällt anscheinend auch die körpereigene Abwehr. Erkältungskrankheiten sind an der Tagesordnung. Neben den berühmtesten Hausmitteln, wie etwa Heiße Zitrone, gibt es auch einige Vertreter aus dem Kräuterhandbuch, die besonders jetzt Abhilfe schaffen.


Die Nase tropft, der Hals kratzt und die Bronchien ächzen wie nach 24 Stunden Zwangshaft im Rauchsalon. Im Winter fließen Hühnerbrühe, verschiedene Teesorten und Heiße Zitrone in Strömen. Dann ist es auch an der Zeit, dass die Kräuter zeigen, was sie können.    [...mehr]


Die Spätzle könnten als deutsche Antwort auf die Pastavielfalt der Italiener angesehen werden. Das Gericht hat sich in der schwäbischen Küche längst als Klassiker etabliert, doch die wahre Herkunft ist umstritten.

Spätzle sind die schwäbische Spezialität schlechthin, besonders gerne wird der Klassiker mit Emmentaler vermengt und als Kasspatzen serviert. Ob das Gericht tatsächlich aus Schwaben stammt, oder vielleicht doch nur einen weiteren Import aus der  italienischen Küche darstellt, ist bis heute strittig. Bekannt ist hingegen, dass Spätzle in Süddeutschland bereits im 18. Jahrhundert zubereitet wurden. Damals waren sie jedoch als Arme-Leute-Essen verschrien und somit alles andere als eine Spezialität.    [...mehr]


Mit Tongkat Ali werden in vielen asiatischen Ländern angeblich allerhand Erkrankungen geheilt, sodass die Pflanze in Malaysia bereits unter Schutz gestellt wurde. Doch sind solche Präparate tatsächlich wirkungsvoll?

Der Baum Tongkat Ali, welcher auch unter dem Namen „Pasak Bumi“ bekannt ist und dessen wissenschaftliche Bezeichnung „Eurycoma longifolia“ lautet, wächst hauptsächlich in Indonesien und Malaysia, aber auch in Thailand, Laos und Vietnam. Vermarktet wird eine Zubereitung aus den Wurzeln der Pflanze, die in asiatischen Ländern angeblich zur Heilung von vielen Erkrankungen angewendet wird. Übersetzt man den Namen der asiatischen “Heilpflanze” einmal ins Deutsche, so wird schnell klar wozu all die dubisosen Mittelchen hauptsächlich gut sein sollen. Frei übersetzt bedeutet Tongkat Ali soviel wie „Alis Stock“ eine eindeutige Anspielung auf das männliche Sexualorgan. Die Pflanze soll den Testosteronspiegel des Mannes erhöhen und somit gleichzeitig auch dessen Libido.    [...mehr]


Der Ginkgo-Baum oder auch Ginkgo biloba genannt wird heutzutage in verschiedenster Form gegen Alterserscheinungen wie Demenz und Alzheimer eingesetzt, wobei die Wirksamkeit durchaus umstritten ist.

Ginkgo hat seinen Ursprung im Raum des heutigen China, wo er als einziger seiner Art die Eiszeit überlebt hat und aufgrund seiner ausgesprochenen Langlebigkeit in weiten Teilen Ostasiens bis heute verehrt und als Tempelpflanze kultiviert wird. Der bis zu 40 Meter hohe Ginkgo-Baum gilt als lebendes Fossil und wird bis zu 1000 Jahre alt. Die Pflanzeninhaltsstoffe sind dabei für die extreme Widerstandsfähigkeit des Ginkgos verantwortlich, der sämtlichen Schädlingen und Umweltgiften zu trotzen scheint. Schon im alten China setzte man auf die angebliche Heilkraft der Pflanze und ist in dieser Hinsicht auch in Europa besonders am Ginkgo interessiert.    [...mehr]


Die Aroma-Entfaltung erfolgt nicht bei allen Kräutern auf die gleiche Art und Weise, sodass sie verschieden eingesetzt werden müssen. Besonders deutlich unterscheiden sich dabei hart-, und weichlaubige Pflanzen.

Will man seinen Speisen das gewisse Etwas verleihen, so sollten die dazu verwendeten Kräuter ihren Anforderungen entsprechend eingesetzt werden um die volle Aroma-Entfaltung zu erreichen. Besonders unterschiedliche Ansprüche werden bei der Betrachtung von hart- und weichlaubigen Pflanzen deutlich. Die Verwendung in der Küche unterscheidet sich somit deutlich voneinander.    [...mehr]


Die Holunder-Honig-Bonbons schmecken nicht nur Kindern, auch Erwachsene können sich damit bei Husten etwas gutes tun.

Wer behauptet, dass Hustenmittel immer bitter schmecken müssen, der liegt bei den Holunder-Honig-Bonbons falsch. Auch bei Heiserkeit entfalten die Bonbons eine wohltuende Wirkung. Das Rezept basiert auf dem bereits hier im Blog erwähnten Holunder-Honig-Sirup und eignet sich wunderbar dazu um einen Teil des Sirups länger haltbar zu machen.    [...mehr]


Der Vorgang um einen Kräuterlikör selbst zu machen ist nicht schwer. Die Auswahl der richtiger Kräuter hingegen schon. Daher hier drei erprobte Rezepte.


Kräuterliköre sind in Deutschland eine relativ verbreitete Sache. Wurde das Selbermachen von Likören früher noch als etwas „omahaft“ belächelt, finden sich heutzutage immer mehr Menschen, die dieser einfache Vorgang, bei dem am Ende noch etwas Leckeres bei raus kommt, begeistert. Das Ergebnis kann man nicht nur selbst verzehren, sondern es ist auch immer ein schönes Mitbringsel, Gastgeschenk oder eine Aufmerksamkeit zu einem anderen Anlass. Weiterhin kann man sich darin total mit seiner Kräuterkunde auseinandersetzen und rumexperimentieren. Wem experimentieren aber nicht geheuer ist, für den gibt es jetzt drei erprobte Kräuterlikör-Rezepte.    [...mehr]


Blauen Blüten bringen eine besonders elegante Note in jeden Kräutergarten. Die Farbe Blau symbolisiert nicht nur im Pflanzenreich Harmonie und Zufriedenheit, Wohlbefinden und Entspannung – Und ist damit wie kaum eine andere passend für Heilpflanzen jedweder Art.

Es gibt viele Kräuter und andere Nutzpflanzen, die blaue Blüten hervorbringen, die Palette der Farbnuancen ist dabei ebenso breit wie jene der Anwendungsgebiete der Heilkräuter und reicht von zartem Hellblau bis zu einem blau-violetten Farbenspiel. Zu den Blaublütern im Pflanzenreich zählen zum Beispiel einige Arten des Salbei und des Enzian, manche Leinkräuter, das Vergissmeinnicht und der Schwarzkümmel. Oftmals ist die blaue Blüte nur eine von mehreren Erscheinungsformen, die eine Pflanze annehmen kann, bei der Auswahl der Samen und Setzlinge sollte man sich daher genau informieren, wenn man auf „Farbreinheit“ besteht.    [...mehr]


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