Kräuter als Heilmittel

Gesundes Beerchen: Die Goji-Beere

Natur

Im Deutschen klingt der Name der Beere nicht ganz so aufregend: Gemeiner Bocksdorn heißt die rote Frucht hierzulande. Ihre Berühmtheit und den guten Ruf verdankt die Goji-Beere der traditionellen Chinesischen Medizin und sicherlich auch einigen Hollywood-Stars, die auf sie schwören. Im Land der aufgehenden Sonne soll die Frucht das Yin erhöhen und sich so positiv auf die Gesundheit auswirken. Bei uns wurde die Beere bekannt als Jungbrunnen, der dank zahlreicher Antioxidantien das Altern verlangsamen soll. Keine Falten dank Goji-Beere, das klingt verlockend, doch stimmt das?

Goji-Beeren sind gesund

Keine Frage, die roten kleinen Früchte sind gesund! Getrocknet im Müsli oder Porridge sind sie obendrein sehr lecker. In der traditionellen Chinesischen Medizin wird die Frucht in Form von Tinkturen oder einem Sud gegen allerlei Erkrankungen genommen – von Blutzucker, über Impotenz bis hin zum Tinnitus. Doch eigentlich hat sie anderem Obst nichts voraus, darüber ist sich die westliche Wissenschaft einig. Sie ist also kein Wundermittel gegen Krebs, enthält aber trotzdem viele gesunde Nährstoffe, Vitamine und Antioxidantien. Die lassen sich aber auch in anderem Obst und Gemüse finden. Dem Wissenschaftler Emilio Martines de Victoria zufolge kann aber freilich ein gewisser Placebo-Effekt nicht ausgeschlossen werden. Dabei sei es nur wichtig, dass man Originale zu sich nimmt, die in China angebaut werden (Quelle). Online kann man die Beeren zum Beispiel im Shop von vitalingo.com kaufen. Die hier erhältlichen  Goji-Beeren sind aus Nigxia, in dem seit über 600 Jahren Beeren angebaut werden.

Verwendung von Goji-Beeren

Meist wird hierzulande die getrocknete Frucht gegessen, wobei nicht alle Varianten süß schmecken, sondern auch sehr säuerliche Beeren dabei sein können. Die Früchte lassen sich neben Müsli auch sehr gut zum Backen verwenden, etwa in Muffins oder im Stollen. Doch der bittere Geschmack sagt nicht jedem zu. Die Beere bleibt wohl eine umstrittene Geschmacksfrage.

Image by Daniel Bujack – Fotolia

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