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Kräuterpädagoge werden: In fünf Schritten zum Zertifikat

Kräuterpädagoge werden: In fünf Schritten zum Zertifikat

Keimt der Wunsch als Kräuterpädagoge zu arbeiten in Ihnen auf, sollten Sie früh genug mit der Planung beginnen. Die fünf grundlegenden Schritte sind eine Orientierungshilfe im Dickicht der Bürokratie. In einer Variante der sogenannten „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ (BNE) sind die Inhalte der Ausbildung sehr allgemein gehalten. Daher lohnt es sich im ersten Schritt, einen genauen Blick auf die Ausbildungsinhalte und -ziele zu werfen. Stimmen die Inhalte mit Ihren Zielen überein, müssen Sie sich im Anschluss um die Formalitäten kümmern.

Ausbildungskosten Kräuterpädagoge: Bildungsprämie beantragen

Für die rund einjährige Ausbildung an der Gundermann-Akademie werden insgesamt 2.250€ fällig. Diese Kosten müssen Sie jedoch nicht unbedingt alleine tragen, denn seit 2011 unterstützt der Bund spezielle Bildungsangebote mit der sogenannten Bildungsprämie.

Im Rahmen dieser staatlichen Unterstützung zahlt der Bund 50 Prozent der Kosten, allerdings maximal 500 Euro. Die nächste Beratungsstelle im Umkreis informiert Sie über Ihre Möglichkeiten und stellt den Prämiengutschein aus. Wichtig ist, dass Sie die Bildungsprämie vorab beantragen, da es sonst keine finanziellen Hilfen gibt.

Anmeldung an der Gundermann-Akademie

Die Gundermann-Akademie bietet deutschlandweit die einzige zertifizierte Ausbildung zum Kräuterpädagogen an. Aktuell werden Kurse in Brandenburg, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Sachsen und Kärnten (Österreich) angeboten. Weitere Stätten, wie beispielsweise Bremen, sind in Planung.

Zur Anmeldung und bei Nachfragen zu den Kursen stellt die Schule ein Online-Formular bereit.

Bildung für nachhaltige Entwicklung in zweitägigen Seminaren

Ist die Anmeldung erfolgt, können Sie Ihre Ausbildung zum Kräuterpädagogen beginnen. In neun unterschiedlichen Seminaren an zwei aufeinanderfolgenden Tagen werden Ihnen alle notwendigen Kenntnisse und die nötige Praxis vermittelt.

Im Kurs sammeln die Teilnehmer unter anderem Pflanzen, kochen zusammen und bereiten in Heimarbeit die einzelnen Lernthemen vor. Auch lernen die angehenden Kräuterpädagogen, wie man eine Gruppe durch die Welt der Kräuter führt und Kenntnisse vermittelt.

Abschlussprüfung und Zertifikat

Für das Zertifikat werden Sie mündlich, schriftlich und auf ihre Pädagogikkenntnisse geprüft. Danach können Sie ihre Leidenschaft für Kräuter, wie Wildkräuter, in Workshops, Vorträgen oder Wanderungen weitergeben.

Mit der erfolgreich bestandenen zweitägigen Abschlussprüfung erhalten Sie ihr BNE Zertifikat. Mit dieser Berechtigung dürfen Sie Veranstaltungen als Kräuterpädagoge durchführen und das Zertifikatslogo kostenlos für ihre Referenzen nutzen. Eine Weitergabe des Logos und das Unterweisen in Kräuterpädagogik sind nicht gestattet.


Thinkstock, dv1641016, Digital Vision

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