Ratgeber

Studie ergibt: Kräuter sind weitgehend unbelastet

Eine aktuelle Studie im Auftrag des Landesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (LAVES) liefert höchst erfreuliche Ergebnisse zur Belastung von Kräutern in Bezug auf Pflanzenschutzmittel.

Untersucht wurden eine Menge von insgesamt 30 Proben (22 aus der konventionellen Landwirtschaft, der Rest aus Ökoanbau) , die sich aber nicht nur aus den gängigsten frischen Kräutern, sondern auch aus gefriergetrockneten, eingefrorenen, abgepackten bzw. offenen Kräutern im Bund und Kräutern im Topf zusammensetzte. Ziel war vor allem, die beliebten Würzpflanzen wie Rosmarin, Schnittlauch, Bärlauch und Co. auf eventuelle Reste von Pflanzenschutzmitteln zu untersuchen. (Denn, wie Dabei fielen 63 Prozent der Proben erfreulicherweise dadurch auf, dass sich in ihnen gar keine derartigen Substanzen feststellen ließen. Die restlichen Kräuter enthielten nur geringe Mengen an Pflanzenschutzmittel-Rückständen (unter 0,01 mg/KG).

Bei Bärlauch und Schnittlauch fanden sich gar keine Rückstände. Von den sieben Bärlauchproben stammten sechs aus biologischem Anbau. Auch Schnittlauch in frischer und gefrorener Form enthielt keine Rückstände. In diesem Fall bestand die untersuchte Menge aus drei frischen bzw. zwei gefroren Proben, die zum größten Teil aus konventionellem Anbau kamen (eine Probe unter den gefrorenen war ein Bioprodukt).

Untersucht wurden zudem jeweils drei Proben einer „8-Kräuter-Mischung“ (gefroren), zwei Proben einer gefriergetrockneten Salatkräutermischung sowie eine gefrorene Mischung dieser Art. Bis auf eine Probe bei der gefriergetrockneten Salatkräutermischung enthielten alle getesteten Produkte Rückstände von Pflanzenschutzmitteln, die jedoch als unbedenklich eingestuft wurden, da sie die zulässigen Höchstgrenzen nicht überschritten.

Die detaillierten Ergebnisse gibt es direkt beim LAVES.

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