Die meisten von uns haben bereits Erfahrungen mit Heilpflanzen gemacht. Viele wissen aber nicht, dass diese auch Nebenwirkungen haben können. Bei der Einnahme von pflanzlichen Heilmitteln ist darum Vorsicht geboten!
Kamille, Baldrian und Salbei kennen die meisten als Heil-Kräuter. Diese Pflanzenwirkstoffe werden im Allgemeinen gut vertragen. Doch welche Nebenwirkungen sind möglich und wann muss man Vorsicht walten lassen?
Viele kennen das Problem: Man liegt im Bett und kann nicht schlafen. Solche Schlafstörungen können viele Ursachen haben, wer regelmäßig darunter leidet, sollte deshalb einen Arzt aufsuchen. Sind organische Ursachen ausgeschlossen, könnten schon die richtigen Kräuter dafür sorgen, dass sie besser schlafen.
Gegen Schlafstörungen können mehrere Kräuter helfen. Manche wirken besser, wenn sie als Tee zubereitet werden, andere sind besonders als Badezusätze zu empfehlen. Bei manchen Kräutern hilft sogar schon der Geruch dabei zu entspannen.
Die Inder nennen ihn den „Heilspender“ und „Krankheitserleichterer“ und das nicht ohne Grund. Denn Rinde, Kerne, Blätter und Öle des Niembaums sind ein Allroundheilmittel der Natur. Setzt man es jedoch unbedacht ein, wird aus dem Heiler ein Zerstörer.
Vor 4.500 Jahren gab es die ersten Anwendungen mit der immergrünen Pflanze in Indien. Auf dem Handelswege kamen die natürlichen Heilmittel unter anderem nach Rom und sind heute rund um den Globus bekannt. Verbreitet ist der Baum allerdings nicht überall.
Mit Stevia kann man ganz leicht Kalorien sparen, ohne auf Süßes zu verzichten. Die Stevia-Pflanze, die man auch als Honigkraut oder Süßkraut bezeichnet ist um ein Vielfaches süßer als Zucker, verursacht kein Karies und macht dabei nicht dick.
Stevia stammt ursprünglich aus Paraguay und hat in ganz Südamerika schon eine lange Tradition, wo man bereits seit zwei Jahrhunderten das Kraut sowohl als Süßstoff, als auch als Mittel gegen Magenschmerzen einsetzt. Auch in asiatischen Regionen werden Speisen und Getränke mit dem Extrakt der Stevia-Pflanze gesüßt. In den USA hat das Süßkraut inzwischen ebenfalls einen riesigen Absatzmarkt. Da die sogenannten Stevioglycoside den Blutzuckerspiegel nicht beeinflussen, ist die Pflanze auch für Diabetiker geeignet und stellt eine natürliche Alternative zu synthetischem Süßstoff dar. In Europa war Stevia lange Zeit als Lebensmittelzusatz nicht zugelassen, da die gesundheitlichen Risiken nicht eindeutig geklärt waren. Untersuchungen konnten jedoch keine Gefahren feststellen und so ist der Wunderstoff nun auch hierzulande, zumindest in geregelten Mengen, zugelassen.
Wellnessurlaub ist in unserer Zeit ein gängiger Trend und wartet mit vielfältigen Entspannungs- und Erholungsmöglichkeiten auf. Die Behandlungen werden durch die Heilkraft der Kräuter unterstützt.
Abschalten, den Alltag hinter sich lassen und verwöhnt werden – das wollen alle, die sich für Wellness entscheiden. Egal ob man sich nur einige Stunden gönnt oder auch einen längeren Hotelaufenthalt, die Anwendungen helfen einem, in der Regel auch bei einem kleineren Zeitbudget, alles um sich herum zu vergessen.
Erkrankungen des Verdauungstraktes sind schmerzhaft, unangenehm und einschränkend im Alltag. Gerade deshalb ist schnelle und effektive Hilfe geboten.
Die möglichen Erkrankungen des Magen-Darm-Traktes sind vielseitig und äußern sich durch verschiedene Symptome. Dazu gehören Bauchschmerzen, Blähungen, häufiges Aufstoßen, Sodbrennen, Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Verstopfung und Verdauungsbeschwerden.
Zunächst einmal ist es wichtig zu wissen, dass die auftretenden Beschwerden auch psychische Ursachen wie Stress, Nervosität oder sonstige seelische Belastungen als Ursache haben können.
Kaum fallen die Temperaturen, fällt anscheinend auch die körpereigene Abwehr. Erkältungskrankheiten sind an der Tagesordnung. Neben den berühmtesten Hausmitteln, wie etwa Heiße Zitrone, gibt es auch einige Vertreter aus dem Kräuterhandbuch, die besonders jetzt Abhilfe schaffen.
Die Nase tropft, der Hals kratzt und die Bronchien ächzen wie nach 24 Stunden Zwangshaft im Rauchsalon. Im Winter fließen Hühnerbrühe, verschiedene Teesorten und Heiße Zitrone in Strömen. Dann ist es auch an der Zeit, dass die Kräuter zeigen, was sie können.
Blauen Blüten bringen eine besonders elegante Note in jeden Kräutergarten. Die Farbe Blau symbolisiert nicht nur im Pflanzenreich Harmonie und Zufriedenheit, Wohlbefinden und Entspannung – Und ist damit wie kaum eine andere passend für Heilpflanzen jedweder Art.
Es gibt viele Kräuter und andere Nutzpflanzen, die blaue Blüten hervorbringen, die Palette der Farbnuancen ist dabei ebenso breit wie jene der Anwendungsgebiete der Heilkräuter und reicht von zartem Hellblau bis zu einem blau-violetten Farbenspiel. Zu den Blaublütern im Pflanzenreich zählen zum Beispiel einige Arten des Salbei und des Enzian, manche Leinkräuter, das Vergissmeinnicht und der Schwarzkümmel. Oftmals ist die blaue Blüte nur eine von mehreren Erscheinungsformen, die eine Pflanze annehmen kann, bei der Auswahl der Samen und Setzlinge sollte man sich daher genau informieren, wenn man auf „Farbreinheit“ besteht.
Bei Propolis handelt es sich um Bienenharz, welches wie ein natürliches Antibiotikum gegen Bakterien, Viren und Pilze seine Wirkung entfaltet.
Propolis dient den Bienen als eine Art Kittsubstanz, mit der sie Ritzen, Öffnungen und klein Spalte des Bienenstocks abdichten, um das Eindringen von Krankheitserregern zu verhindern. Gleichzeitig schützt es davor, dass sich bereits vorhandene Keime, Bakterien oder Viren nicht weiter ausbreiten oder sogar abgetötet werden. Zudem werden Fremdkörper mit dem Bienenwachs umhüllt und isoliert, sowie Nahrungsreste darin konserviert. Auch für den Menschen stellt sich Propolis als durchaus wirkungsvoll und heilend dar und ist deshalb auch in diversen Darreichungsformen erhältlich.
Gerade in der letzten Woche haben sich Forscher in Berlin versammelt, um Studien zu vergleichen und zu diskutieren, welche die Wirkung von grünem Tee untersuchten. Wie also wirkt grüner Tee?
Über die Wirkung von grünem Tee gibt es viele Theorien, aber relativ wenige Erkenntnisse. Das soll sich in Zukunft aber ändern, so die Forscher bei der Tagung. Der Legende zufolge ist dem damaligen chinesischen Kaiser ein Teeblatt eines wildwachsenden Teestrauches in eine heiße Schale geweht. So sei der erste Teeaufguss entstanden. Die Chinesen verwendeten Tee damals hauptsächlich als Heilmittel. Welche Wirkung wird grünem Tee nachgesagt?