» asiatische Küche

Autor: Nicole

Wer gern asiatisch kocht, der wird das ein oder andere Mal schon die Blätter der Kaffirlimette in der Hand gehabt haben. Doch nicht nur die Blätter sind es, sondern auch die Frucht ist essbar. Im Folgenden soll die asiatische Gewürzpflanze näher vorgestellt werden.

Den Namensbestanteil Limette trägt die Frucht nicht umsonst. Sie hat ein starkes Zitrusaroma, weswegen die Kaffirlimette in der südostasiatischen Küche auch bevorzugt zum Aromatisieren und Würzen eingesetzt wird.



[...mehr]


Autor: Nicole

Der sogenannte Bubble-Tea, der Trend-Getränk aus Asien, zeichnet sich besonders durch die einzigartigen Kügelchen aus, welche aus Tapioka, der Stärke der Maniok-Wurzel bestehen und dem Tee seine unverwechselbare Note verleihen.


Maniok gehört zu den Wolfsmilchgewächsen und stammt ursprünglich aus Südamerika, wird mittlerweile aber weltweit in vielen Teilen der Tropen und Subtropen angebaut. Die Pflanze, im Speziellen die geernteten Wurzelknollen, gelten als wichtiger Stärkelieferant und dienen seit jeher als bedeutendes Nahrungsmittel. Aktuell ist Maniok besonders aufgrund der daraus gewonnenen Stärkekügelchen, den Tapioka-Perlen, wieder vermehrt im Gespräch, da diese eine wichtige Zutat für den Bubble Tea darstellen, der sich gerade von Asien und den USA als Trend über die ganze Welt verbreitet und auch hierzulande immer mehr Bubble-Tea-Bars aus dem Boden sprießen lässt.



[...mehr]


Autor: Nicole

Gotu Kola ist ein Kraut, das sogar als Gemüse gegessen werden kann und seit einiger Zeit auch bei uns zu erhalten ist.

 

Centella asiatica by wizan © Flickr

Ursprünglich kommt die Pflanze mit dem wissenschaftlichen Namen Centella bzw. Hydrocotyle asiatica, die auch unter der Bezeichnung Wassernabel, Tigergras oder Brahmi bekannt ist aus Madagaskar, Südostasien und Südamerika. Sie liebt feuchtes Klima und Schatten. Gotu Kola wächst als Staude und hat fleischige Blätter, im Frühjahr zeigen sich oft erste Rosa bis Rot getönte Blüten.

In asiatischen Ländern sagt man dieser Pflanze ausgesprochene



[...mehr]


Autor: Nicole

Die Samen des Schwarzen Senfes sind Bestandteil von Senf, den es in jedem Supermarkt zu kaufen gibt. Doch man kann die Früchte der Pflanze in der Küche auch anderweitig verwenden.

Senfblüte Tom Hilton © FlickrAm einfachsten ist die Methode der Sprossenanzucht (ähnlich wie bei der Gartenkresse), besonders wenn es an einem großen Garten zum Anbau der Pflanze mangelt. Dazu werden die Samen einfach in Wasser eingeweicht und dann in ein spezielles Aufzuchtgerät getan.

In einigen Ländern werden Senfkörner direkt zum Kochen verwendet. Besonders die indische Küche ist bekannt dafür. Bevor die Samen verwendet werden, röstet man sie in einer Pfanne. Dieser Vorgang bewirkt, dass bestimmte Stoffe in der Saat reduziert werden, die bei regelmäßigem Genuss gesundheitsschädlich sein können. Übermäßige Einnahme der rohen Senfkörner kann nämlich Nieren und Magenschleimhaut gleichermaßen reizen. Wer jedoch Senf in angemessener Menge konsumiert, kann die verdauungsfördernde Wirkung ausnutzen, ohne sich dieser Risiken auszusetzen.

In Indien werden Senfkörner häufig verwendet. Sukanto Debnath © Flickr

Senfsaat ist in der Natur- und Volksheilkunde als altes Hausmittel bekannt. Über Anwendungsformen und Wirkungen wird einer der nächsten Beiträge informieren



[...mehr]


Autor: Nicole

Der Chinesische Schnittlauch ist auch unter den Namen Knolau oder Schnittknoblauch bekannt. Letzterer verrät seine aromatische Ähnlichkeit mit der herkömmlichen Knoblauchknolle.

Wie Zwiebel, Gemeiner Schnittlauch, Bärlauch und Knoblauch gehört auch der Chinesische Schnittlauch zu den Allium-Gewächsen. Sein lateinischer Name ist Allium tuberosum. Ursprünglich stammt das Gewürzkraut aus China, wo es in höheren Regionen wild wächst. Mittlerweile hat es sich im ganzen asiatischen Raum verbreitet und wird weltweit kultiviert.

Die Blüten in Nahaufnahme. © by tanakawho/Flickr

Im normalen Supermarkt konnte ich das Gewürz bisher noch nicht entdecken, dafür führt ihn jedes gut sortierte asiatische Geschäft. Der Chinesische Schnittlauch ist eine mehrjährige Pflanze, die bis zu 60 Zentimeter hoch werden kann und, ähnlich wie Schafgarbe und Baldrian, doldige Blütenstände ausbildet. Die weißen Blüten kann man im Sommer von Juli bis September bewundern. Sie sind, genau wie die Wurzeln auch, essbar. Meistens werden jedoch die flachen, grünen Blätter roh in vielen asiatischen Gerichten, Salaten und Dips verwendet. Auch als Brotzutat lässt sich der Schnittknoblauch sehr gut einsetzen. Vor allem, wenn man den Geschmack des herkömmlichen Knoblauchs mag, aber nicht danach riechen möchte. In der Heilkunde hat der Chinesische Schnittlauch vor allem Bedeutung als antibakterielle Pflanze. Man vermutet aber auch, dass die Blätter Stoffe enthalten, die eine Antitumorwirkung haben.

Wer den Chinesischen Schnittlauch kennen lernen möchte, kann folgendes Rezept probieren:



[...mehr]


Autor: Nicole

Koriander ist exotisch und in der traditionellen deutschen Küche eher nur als Lebkuchengewürz anzutreffen.

Das Kraut gehört zur Familie der Doldenblütler und ist ein einjährig. Die Pflanze ist winterhart und wird 60 bis 90 cm hoch. Etwa drei bis vier Monate nach der Aussaat treibt Koriander weiße oder rosafarbene Blüten, die denen der Petersilie ähnlich sind. Deswegen und aufgrund der äußerlichen Ähnlichkeit zur glattblättrigen Sorte wird “Coriandrum sativum” auch “Chinesische” oder “Indische Petersilie” genannt. Im Küchengarten wird Koriander am besten von Anis begleitet, da beide Pflanzen sich sehr gut ergänzen und somit eine Begleitkultur zueinander darstellen.

Korianderblüten © Flickr Der “Echte Koriander” wird auf vielvältige Art und Weise verwendet. Seine ätherischen Öle, die aus den süß-würzig duftenden Samen gewonnen werden, finden Anwendung bei der Herstellung von Parfum. Außerdem haben die Inhaltsstoffe der Öle auch eine heilende Wirkung: bei Verdauungsbeschwerden und Krämpfen im Magen- und Darmtrakt wirken sie, ähnlich wie beispielsweise der Dill, lindernd.
Die Samen haben besonders im europäischen Raum Bedeutung als Gewürz. Sie werden vor allem in der Weihnachtsbäckerei verwendet. Aber auch als Zutat im Brotteig oder zur Herstellung von Likör eignen sie sich. Wenn man die Koriandersaat verwendet, sollte sie vorher in der Pfanne ohne Öl angeröstet werden, sonst können die Speisen eher einen bitteren Geschmack bekommen.

Samen des Koriander © Flickr Die Blätter werden gern für die mexikanische und asiatische Küche verarbeitet. Sie haben einen ausgefallenen Geschmack, der für europäische Zungen oft etwas gewönungsbedürftig ist. Das Aroma ist scharf und etwas seifig. Deswegen sollte das Gewürz auch eher sparsam verwendet werden. Zu Tomatensoßen, Füllungen und Chutneys, Gerichten mit Hülsenfrüchten und in Currys (hier auch die Samen) passt Koriander sehr gut. Es lässt sich auch ein Kräuteressig oder -öl daraus herstellen, um beispielsweise Salate zu verfeinern. Die duftenden Samen machen sich außerdem sehr gut in selbstgemachten Potpourris. Koriander kann sehr gut im Eisfach gelagert werden.



[...mehr]