» Küchenkräuter

Autor: Dagmar

Ab Februar vorsorgen für üppige Kräuterpracht

Da ich mir für dieses Jahr vorgenommen habe, einige Abläufe meiner Balkon- Gärtnerei zu optimieren, werde ich erst einmal einer besseren Planung folgen.

Ich möchte nämlich nicht wie letztes Jahr wieder für ein Säckchen Sand ausrücken müssen, das ich im Baumarkt wegen fehlender Planung vergessen habe, nachdem ich just aus ihm zurück bin :-)

Kräuterplan entwerfen

Als erstes muss natürlich klar sein, welche Kräuter wohin kommen, was Diese genau benötigen. Ich empfehle hierzu meinen Artikel über ´Pflanzzeit Frühjahr: Erste Vorbereitungen´.

Kräuter im Winter vorziehen

Da ich im Sommer inmitten eines richtig üppig blühenden Klostergartens (ich weiß, es ist ambitioniert und vor Allem auf dem Balkon, dennoch…) sein möchte, werde ich in diesem Jahr die Pflanzen rechtzeitig ab Februar vorziehen.    [...mehr]


Autor: Dagmar

Lecker in frische Sommersalate

Portulak, oder Portulaca oleracea, ist Vor Allem beim Bio- Volk wieder im Kommen. Zu recht, wie ich finde, denn sein Vitamin- und Nährstoffgehalt ist einfach überzeugend, der Geschmack sowieso.

Dabei sieht der Postelein, wie man ihn auch nennt, eher wie ein Steingarten-Gewächs aus, vielleicht auch ein wenig bescheiden. Aber neben seinen sukkulenten Blättern bringen die verschiedenen Portulak- Arten auch verschieden-farbige Blüten heraus, was dann auch wieder Nährstoff fürs verwöhnte Auge sein kann :-)     [...mehr]


Autor: Dagmar

Milder Gurkengeschmack veredelt den Salat

Die Pimpernelle (Sanguisorba minor) ist eines der wenigen Kräuter, die in unseren Breitengraden zuhause sind. Pimpernelle ist nur eine ihrer vielen Namen, sie ist unter anderem auch bekannt als kleiner Wiesenknopf, Bibernelle, Pimpernelle, Blutkraut oder Drachenblut.

Wo wir ja schon einmal bei Gemüsepflanzen sind, folgt auf das pflegeleichte Pilzkraut mit Waldpilzaroma (das wie Spinat angerichtet werden kann) nun die Pimpernelle, die über mild gurkig schmeckende Blätter verfügt.    [...mehr]


Autor: Dagmar

Unproblematisch in der Garten- und Balkonkultur

Das Pilzkraut war mir bis vor kurzem noch völlig unbekannt. Lässt man der persönlichen Assoziation freien Lauf, so denkt man doch gleich irgendwie an dichte Nadelwälder, vermodernde Hölzer, Rotwild. An eine Pilz- Wachs- Gegend eben.

Wie kann man sich irren, ist doch das Pilzkraut, obwohl es so ein feines Waldpilzaroma spendet, eine exotische Pflanze aus Papua-Neuguinea. Nichtsdestotrotz läßt es sich in unseren Breitengraden sehr gut und unproblematisch kultivieren. Der anschließende Teil zeigt die wenigen Bedürfnisse auf, die dieses schöne Küchenkraut (das ja nun auch nicht jeder hat und somit vielleicht auch einmal als Aha- Geschenk geeignet ist?) hat.    [...mehr]


Autor: Dagmar

Leckeres Pilzaroma für Salate und Sandwiches

Ich bin aufs Neue von der Vielfalt von Daniel Rühlemanns Gärtnerei hingerissen, in dessen Katalog mir unlängst ein sehr appetitliches Foto eines mit frischem Pilzkraut (Rungia klossii) oder auch Mushroom Plant garnierten Sandwiches auffiel. Ich wusste nicht, dass es ein solches Küchenkraut gibt.

Allerdings erschien es mir auch nicht auf Höchste abwegig, wo es doch so viele exotische und wohlschmeckend klingende Kräuter gibt, wie Schokoladen-Minze oder Aprikosen-Pelargonien. Herr Rühlemann ist nun auch daran schuld, dass mir im nächsten Sommer mein Balkon nicht mehr reichen wird und ich auf ein stillgelegtes Fußballfeld ziehen muss, um all die schönen Kräuter aus seiner Gärtnerei anzubauen :-)     [...mehr]


Autor: Dagmar

Bestimmte Kräuter machen Katzen glücklich

Schon einmal Katzenminze in Ihrem Garten angebaut und der üppige Busch war am nächsten Morgen restlos verschwunden, Indizien wurden in Form von Katzenwolle zurückgelassen? Dann haben Sie, ob beabsichtigt oder unbeabsichtigt, Kräuter angebaut, die Katzen glücklich machen.

Weshalb werden diese Kräuter “Katzenkräuter” genannt?

Katzen mögen bestimmte Kräuter und sind offensichtlich mit Diesen richtig zufrieden. So zufrieden, dass  die Pflanze mitunter dem Glück nicht mehr gewachsen ist :-) Ursache für die übergroße Liebe sind sogenannte Neptacolone, zum Beispiel in der Katzeminze. Das sind pheromonähnliche Botenstoffe, die Katzen in Erregung versetzen, Was zum typischen Flehmen ( Überdeutliches Schnuppern nach den Botenstoffen mit herausgestreckter Zunge) führen kann. Neptacolone kommen auch im Katzenurin vor und machen, wie geschrieben, einige Katzen richtiggehend närrisch.    [...mehr]


Autor: Dagmar

Vermehrung der Minze durch Stecklinge

Wie schon in meiner Minze- Serie beschrieben: die Minze ist umtriebig! Ich weiß nicht, ob es Ihnen da ähnlich wie mir geht, aber ich schätze solche wild wuchernden Pflanzen mit Expansionsdrang eher, als vergleichweise verzagt vor sich hin darbende Kamelien. Oder noch besser: Ein Bonsai-Bäumchen wäre für mich ehrlich gesagt ein Alptraum…

Natürlich benötigt die Minze (und sie ist eher anspruchsvoll, Was Kost und Logis betreffen ) die richtige Zuwendung, Behandlung und Pflege, damit sie so ein Eroberer werden kann.    [...mehr]


Autor: Dagmar

Klare Grenzen setzen durch Wurzelsperre!

Eigentlich kann man sich ja nur über so eine kräftiges und ungezügeltes Wachstum der Pflanzenpracht freuen. Besser, als vor sich hinkümmernde Pflanzen zu haben,oder? Die Minze, fühlt sie sich wohl ist bei ihr entgegenkommenden Bedingungen ein solches Wachstumswunder.

Die Minze hat jedoch so einen Ehrgeiz, dass es schnell zu feindlichen Übergriffen auf die anderen Beet- Bewohner kommen kann. In einem solchen Fall kann man dem Expansionsdrang mit einer Wurzelsperre entgegentreten.    [...mehr]


Autor: Dagmar

Perfekt geeignet für die Topfkultur

Minzen sind nicht nur wohlriechend und wohlschmeckend, sondern auch ein wunderhübscher Eyecatcher! Aufgrund ihrer unglaublichen Vielfalt lassen sich bezaubernd anzuschauende Minze-Arrangements in Garten, auf dem Balkon oder der Terrasse zaubern.

Appetitliches Farbenspiel

Setzen Sie einige buntlaubige Arten wie zum Beispiel Ananasminze, Ingwerminze oder Rossminze ein, dann können Sie auch jenseits der Blütezeit ein abwechslungsreiches Farbenspiel genießen.

Topf muss groß genug sein

Töpfe ausreichend groß wählen
Minze hat zumeist einen starken Ausbreitungsdrang, so dass Töpfe oft schnell zu klein werden können. Topfen Sie deswegen die Minze im Frühjahr in einen nächst größeren Topf um. Oder teilen Sie den Wurzelballen und machen zwei neue Minze-Appartements daraus :-)

Geeignete Pflanztöpfe

Minzen benötigen eine regelmäßige, gute Wasserversorgung. Sie mögen jedoch wie alle Kräuter keine Staunässe. In Ton- oder Terrakottatöpfen verdunstet das Gießwasser schneller als in glasierten Töpfen oder Plastik Gefäßen. Entscheidet man sich für Übertöpfe, dann sollten Diese auch Wasserabzugs Löcher haben.

Die richtige Erde

Minzen sind eher anspruchsvolle Gewächse, verwenden Sie deswegen für ihre Topfkultur gut gedüngte und nährstoffreiche Pflanzenerde. Sie können natürlich selbst ihre eigene Erde-Mischung mit Kompost herstellen.    [...mehr]


Autor: Dagmar

Duftende und frische Köstlichkeit

Komme ich an einem der vielen türkischen Obst-und Gemüsestände hier in Berlin vorbei, kann ich meist nicht widerstehen, ein dickes Bündel türkischer Minze mitzunehmen: Wie erfrischend und köstlich ist ein schmackhafter Minztee mit frischer Minze!

Ob zum Würzen von Hammelgerichten, in Joghurtsaucen, im Petersiliensalat und anderen orientalischen Spezialitäten: In der orientalischen Küche spielen die Minzen generell eine herausragende Rolle. Sie ist dort wesentlich beliebter als bei uns die Pfefferminze. Wenn Sie schon einmal in Nordafrika, der Türkei oder in einem arabischen Land waren, dann kennen Sie den Minztee, der aus kleinen üppig verzierten Gläsern getrunken wird…    [...mehr]


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