» Wildkräuter

Autor: Nicole

Bei einer Heilkräuterwanderung erfahren Sie alles über die gesunde Wirkung und Anwendung verschiedener Pflanzen. Denn man muss nicht immer gleich zu Pillen aus der Apotheke greifen oder Gewürzmischungen aus dem Supermarkt kaufen.

Wald thiery49 ©Flickr

Schon früh lernten die Menschen den Umgang mit Kräutern und deren heilende Wirkung kennen, denn diese Pflanzen waren die einzige Medizin, die ihnen zur Verfügung stand. Als die chemischen Medikamente den Markt eroberten, geriet das Wissen über die Heilkräuter fast in Vergessenheit. Doch heute besinnen sich die Menschen wieder der Natur und greifen auf alternative Heilmittel zurück. So ist es nicht verwunderlich, dass Heilkräuterwanderungen sehr beliebt sind.    [...mehr]


Autor: Dagmar

Bündeln, zupfen oder backen?

Die Zeit der Kräuterernte hat begonnen, oder ist schon in vollem Gange. Die diesjährige lang anhaltende Trockenperiode hat hoffentlich bei Ihren Kräutern keinen Schaden angerichtet. Bei der Ernte von Kräutern und Blüten gibt es einige (wenige) Dinge zu beachten. Handelt es sich um Blattkräuter oder Kräuter mit sehr kleinen Blättern? Oder um Blüten, Wurzeln, Früchte oder Samen?

Generell gilt:

  1. Heilkräuter nicht waschen.
  2. Nur gesunde und saubere Blätter auswählen.
  3. Zum Trocknen sollten Kräuter luftig, warm und dunkle stehen. Sonnenlicht würde sie ausbleichen.
  4. Richtig trocken bedeutet “rascheltrocken”.    [...mehr]


Autor: Dagmar

Ernteausfall wegen Hitze

Wegen der großen Hitze erwartet die Landwirtschaft dieses Jahr ein Ernte-Defizit, zum Beispiel bei den Dreschfrüchten wie Roggen und Weizen. Auch meine Balkon-Kräuter haben dieses Jahr gelitten. Nicht nur unter der Hitze.

Insbesondere Schädlinge wie Spinnmilben und Blattläuse, die sich ob der Witterung rasend schnell vermehrt haben, haben den Wuchs und die Blüte beeinträchtigt. Allein die Sonnenanbeter Lavendel, Thymian, Rosmarin und Salbei erfreuen sich bester Gesundheit. Welche Kräuter können denn jetzt im Juli geerntet und konserviert werden?    [...mehr]


Autor: Dagmar

Selbst sammeln, selbst machen!

Als Kinder erschienen uns die üppigen Wiesen mit hohen Gräsern, wilden Löwenmäulchen, Schafgarben und den dazugehörigen Käfern als das Allernormalste. Und Allerlangweiliste. Erst jetzt, da ich in der Stadt wohne, kann ich den Annehmlichkeiten auf dem Land etwas abgewinnen.

Standardisierte, hochgepäppelte Pflanzen und leblose Blumensträuße im Einheitslook mit Plastikkrause kennt man dort schon auch. Man muß meistens nur länger fahren, um sie zu finden. Und warum sollte man, wo man doch die volle Auswahl an schönsten Wildkräutern vor der Tür und im Garten hat?

Doch welche Wildkräuter eignen sich besser als andere, um zu einem entzückenden Tisch-Schmuck zu werden? Welche Zutaten und Gerätschaften werden benötigt?

Keine Angst, es sind gar nicht Viele. Ein wenig Zeit, Freude am Selbermachen und schon entstehen Blütenkunstwerke, die kein anderer hat :-)     [...mehr]


Autor: Dagmar

Anspruchsvoll, aber nicht kapriziös

Waldmeister. Allein der Name beflügelt die Phantasie und das Vorstellungsvermögen. Der Meister des Waldes. Und schon fühlt man sich in ein geradezu märchenhaftes, tannengrünes Ambiente versetzt. Der Waldmeister und die Waldgeister :-)

Der Waldmeister findet in der liquiden Küche vor allem Anwendung in zwei allseits bekannten Getränken: Berliner Weiße und der Maibowle. Das Rezept für letzteres habe ich unlängst vorgestellt, in den Varianten klassisch, über antialkoholisch und exklusiv. Wie verhält sich der Meister des Tannengrüns aber in Garten und Heilkunde?    [...mehr]


Autor: Dagmar

Wann werden welche Kräuter geerntet?

Wer das Glück hat, auf dem Land zu wohnen, der kann sich seine Botanisiertrommel unter den Arm klemmen und sich in die Büsche schlagen, wann immer es gefällt :-)

Wissen, wann welche Heilpflanze erntereif ist, sollte man trotzdem. Auch in der Stadt und um diese herum hat die Natur bisweilen ganze Felder von zum Beispiel Bärlauch zu bieten, und schade wäre es, den Ernte- Termin zu verpassen. Gerade der Bärlauch ist nur für eine gewisse Zeit schmackhaft und, wenn er blüht, für den Gaumen nicht mehr genießbar. Wenn auch fürs Auge, denn er sieht in voller Blüte dem Schneeglöckchen sehr ähnlich. Der knoblauch- ähnliche Geruch allerdings verrät ihn…    [...mehr]


Autor: Dagmar

Milder Gurkengeschmack veredelt den Salat

Die Pimpernelle (Sanguisorba minor) ist eines der wenigen Kräuter, die in unseren Breitengraden zuhause sind. Pimpernelle ist nur eine ihrer vielen Namen, sie ist unter anderem auch bekannt als kleiner Wiesenknopf, Bibernelle, Pimpernelle, Blutkraut oder Drachenblut.

Wo wir ja schon einmal bei Gemüsepflanzen sind, folgt auf das pflegeleichte Pilzkraut mit Waldpilzaroma (das wie Spinat angerichtet werden kann) nun die Pimpernelle, die über mild gurkig schmeckende Blätter verfügt.    [...mehr]


Autor: Nicole

Die Englische Wasserminze ist eine Pflanze, die den wohlig frischen Minzgeruch in Ufernähe verbreitet. Die Cervina Minze, wie sie auch genannt wird, wächst im Wasser an Ufern von seichten Gewässern wie Teichen und Flüssen, manchmal aber auch auf feuchten Wiesen. Gerade in künstlichen Gartenteichen wird die Englische Minze gerne angepflanzt, wo sie doch neben ihrem starken Minzgeruch auch essbar ist und seit jeher als natürliches Heilmittel gilt.

Ist die Wasserminze noch nicht erblüht, sieht sie dem Rosmarin auf den ersten Blick zum Verwechseln ähnlich, da sie ebenfalls eine bläuliche bis violette Blüte aufweist.

An den aufrechten, dünnen Stängel sind lanzettförmige Blätter gegenständig angeordneten und wachsen in  lockeren Büschel in eine Höhe von 30 bis zu 50 cm. Ernte und Blütezeit der Englischen Minze ist von Juni bis August.    [...mehr]


Autor: Nicole

Als Wildgemüse ist mir die Knoblauchsrauke bisher eher unbekannt gewesen. Ihr Aroma könnte jedoch im Sommer den Bärlauch ersetzen, der ja nur kurz gesammelt werden kann.

Allaria petoilata. clspeace©FlickrDie Pflanze aus der Familie der Kreuzblüzengewächse kommt in Europa, Nordamerika, Westasien und telweise auch in Nordafrika vor, wo sie häufig mit Brennnesseln zusammen auf stickstoffreichen, lehmigen Böden wächst. Von April bis Juni blüht die Mehrjährige, Sammelzeit für Gewürz- oder Heilzwecke ist der Sommer.

Die Verwendung in der Küche als Wildgemüse und Würzkraut ist dem Bärlauch zwar angelehnt, man sollte aber noch behutsamer mit der Knoblauchsrauke umgehen und sie weder mitkochen noch allzu lange liegen bzw. stehen lassen, da die ätherischen Öle des Krauts sehr flüchtig sind. Man kann sie zu einem Salat verarbeiten, kalte Saucen, Dips und Quark mit ihr verfeinern oder sie einfach als Brotbelag essen.

Früher war die Pflanze ein    [...mehr]


Autor: Nicole

Gewürze wurden früher in Gold aufgewogen und waren für arme Bevölkerung oft kaum bezahlbar.

Doch Mutter Natur hat dem Menschen so einige Alternativen bereitgestellt, die wir heute in unserer konsumverblendeten Zeit kaum noch kennen. Im Bereich der Wildkräuter kann man in der Regel alte “Schätze der Küche” wiederentdecken. So wurde früher, wenn Pfeffer nicht zur Hand oder zu teuer war, einfach die Pfeilkresse, genauer gesagt deren Samen, verwendet, um dem Essen eine scharf-würzige Note zu verleihen. Wie die meisten Kressearten verfügt nämlich auch “Cardaria draba” über einen hohen Anteil an Senfölen, die nicht nur den Samen, sondern auch den Blättern des Kreuzblütlers einen typischen Kressegeschmack verleihen.

Acker. Olof S © Flickr

Man findet die Pflanze in der Blütezeit zwischen Mai und Juli recht gut, da sie über weiße Scheindolden verfügt. Sie wächst in Europa und Westasien bevorzugt auf    [...mehr]


Seite 1 von 41234»