» Wildkräuter

Autor: Nicole

Ein Brennnesseltee kann dabei helfen viele Beschwerden zu lindern, damit ist er nicht nur sehr schmackhaft, sondern auch richtig gesund. Neben seiner reinigenden und entwässernden Wirkung trägt er dazu bei das Bindegewebe sowie Haare und Fingernägel zu stärken.

Der Brennnessel, im Volksmund auch Feuer- oder Teufelskraut genannt, ist oftmals als Unkraut verschrien. Der Name der Pflanze entstammt der Reaktion, welche sie nach Hautkontakt hervorruft. Auf den Blättern und Stängeln befinden sich sogenannte Brennhaare, welche mit einer Brennflüssigkeit gefüllt sind. Schon bei einer leichten Berührung der Pflanze brechen diese und setzen ihre Ameisensäurehaltige Flüssigkeit frei. Die Folge sind unangenehm brennende Pusteln auf der Haut.

Viele scheinen aber mittlerweile vergessen zu haben, dass das Wildkraut zu den ältesten, bekannten Heilpflanzen zählt und die verschiedensten Beschwerden lindern kann. So hilft sie als Gesichtsdampfbad gegen unreine Haut, oder aber beugt als Haarwasser Schuppen vor. Die Brennnessel eignet sich sowohl als  Heil-,  aber auch als Nahrungsmittel. Dabei ist es egal ob sie im Salat Verwendung findet, zu Suppe verarbeitet wird, oder als Brennnessseltee aufgebrüht wird, der herbe aromatische Geschmack ist einzigartig.    [...mehr]


Autor: Nicole

Ein Kräutersalat ist für alle Grünschnäbel genau das Richtige. Frische Kräuter aus dem Garten sind eben nicht nur in Suppen lecker, sondern auch in Form eines Salates.

Wer es gern etwas herzhafter mag, kann den Salat auch mit einer Fleischbeilage wie Hähnchenbrust, Ziegenkäse oder frischen Beeren erweitern. Im Folgenden wollen wir Ihnen einige Rezeptvorschläge unterbreiten.    [...mehr]


Autor: Nicole

Bei einer Heilkräuterwanderung erfahren Sie alles über die gesunde Wirkung und Anwendung verschiedener Pflanzen. Denn man muss nicht immer gleich zu Pillen aus der Apotheke greifen oder Gewürzmischungen aus dem Supermarkt kaufen.

Wald thiery49 ©Flickr

Schon früh lernten die Menschen den Umgang mit Kräutern und deren heilende Wirkung kennen, denn diese Pflanzen waren die einzige Medizin, die ihnen zur Verfügung stand. Als die chemischen Medikamente den Markt eroberten, geriet das Wissen über die Heilkräuter fast in Vergessenheit. Doch heute besinnen sich die Menschen wieder der Natur und greifen auf alternative Heilmittel zurück. So ist es nicht verwunderlich, dass Heilkräuterwanderungen sehr beliebt sind.    [...mehr]


Autor: Dagmar

Bündeln, zupfen oder backen?

Die Zeit der Kräuterernte hat begonnen, oder ist schon in vollem Gange. Die diesjährige lang anhaltende Trockenperiode hat hoffentlich bei Ihren Kräutern keinen Schaden angerichtet. Bei der Ernte von Kräutern und Blüten gibt es einige (wenige) Dinge zu beachten. Handelt es sich um Blattkräuter oder Kräuter mit sehr kleinen Blättern? Oder um Blüten, Wurzeln, Früchte oder Samen?

Generell gilt:

  1. Heilkräuter nicht waschen.
  2. Nur gesunde und saubere Blätter auswählen.
  3. Zum Trocknen sollten Kräuter luftig, warm und dunkle stehen. Sonnenlicht würde sie ausbleichen.
  4. Richtig trocken bedeutet “rascheltrocken”.



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Autor: Dagmar

Ernteausfall wegen Hitze

Wegen der großen Hitze erwartet die Landwirtschaft dieses Jahr ein Ernte-Defizit, zum Beispiel bei den Dreschfrüchten wie Roggen und Weizen. Auch meine Balkon-Kräuter haben dieses Jahr gelitten. Nicht nur unter der Hitze.

Insbesondere Schädlinge wie Spinnmilben und Blattläuse, die sich ob der Witterung rasend schnell vermehrt haben, haben den Wuchs und die Blüte beeinträchtigt. Allein die Sonnenanbeter Lavendel, Thymian, Rosmarin und Salbei erfreuen sich bester Gesundheit. Welche Kräuter können denn jetzt im Juli geerntet und konserviert werden?    [...mehr]


Autor: Dagmar

Selbst sammeln, selbst machen!

Als Kinder erschienen uns die üppigen Wiesen mit hohen Gräsern, wilden Löwenmäulchen, Schafgarben und den dazugehörigen Käfern als das Allernormalste. Und Allerlangweiliste. Erst jetzt, da ich in der Stadt wohne, kann ich den Annehmlichkeiten auf dem Land etwas abgewinnen.

Standardisierte, hochgepäppelte Pflanzen und leblose Blumensträuße im Einheitslook mit Plastikkrause kennt man dort schon auch. Man muß meistens nur länger fahren, um sie zu finden. Und warum sollte man, wo man doch die volle Auswahl an schönsten Wildkräutern vor der Tür und im Garten hat?

Doch welche Wildkräuter eignen sich besser als andere, um zu einem entzückenden Tisch-Schmuck zu werden? Welche Zutaten und Gerätschaften werden benötigt?

Keine Angst, es sind gar nicht Viele. Ein wenig Zeit, Freude am Selbermachen und schon entstehen Blütenkunstwerke, die kein anderer hat :-)     [...mehr]


Autor: Dagmar

Anspruchsvoll, aber nicht kapriziös

Waldmeister. Allein der Name beflügelt die Phantasie und das Vorstellungsvermögen. Der Meister des Waldes. Und schon fühlt man sich in ein geradezu märchenhaftes, tannengrünes Ambiente versetzt. Der Waldmeister und die Waldgeister :-)

Der Waldmeister findet in der liquiden Küche vor allem Anwendung in zwei allseits bekannten Getränken: Berliner Weiße und der Maibowle. Das Rezept für letzteres habe ich unlängst vorgestellt, in den Varianten klassisch, über antialkoholisch und exklusiv. Wie verhält sich der Meister des Tannengrüns aber in Garten und Heilkunde?    [...mehr]


Autor: Dagmar

Wann werden welche Kräuter geerntet?

Wer das Glück hat, auf dem Land zu wohnen, der kann sich seine Botanisiertrommel unter den Arm klemmen und sich in die Büsche schlagen, wann immer es gefällt :-)

Wissen, wann welche Heilpflanze erntereif ist, sollte man trotzdem. Auch in der Stadt und um diese herum hat die Natur bisweilen ganze Felder von zum Beispiel Bärlauch zu bieten, und schade wäre es, den Ernte- Termin zu verpassen. Gerade der Bärlauch ist nur für eine gewisse Zeit schmackhaft und, wenn er blüht, für den Gaumen nicht mehr genießbar. Wenn auch fürs Auge, denn er sieht in voller Blüte dem Schneeglöckchen sehr ähnlich. Der knoblauch- ähnliche Geruch allerdings verrät ihn…    [...mehr]


Autor: Dagmar

Milder Gurkengeschmack veredelt den Salat

Die Pimpernelle (Sanguisorba minor) ist eines der wenigen Kräuter, die in unseren Breitengraden zuhause sind. Pimpernelle ist nur eine ihrer vielen Namen, sie ist unter anderem auch bekannt als kleiner Wiesenknopf, Bibernelle, Pimpernelle, Blutkraut oder Drachenblut.

Wo wir ja schon einmal bei Gemüsepflanzen sind, folgt auf das pflegeleichte Pilzkraut mit Waldpilzaroma (das wie Spinat angerichtet werden kann) nun die Pimpernelle, die über mild gurkig schmeckende Blätter verfügt.    [...mehr]


Autor: Nicole

Die Englische Wasserminze ist eine Pflanze, die den wohlig frischen Minzgeruch in Ufernähe verbreitet. Die Cervina Minze, wie sie auch genannt wird, wächst im Wasser an Ufern von seichten Gewässern wie Teichen und Flüssen, manchmal aber auch auf feuchten Wiesen. Gerade in künstlichen Gartenteichen wird die Englische Minze gerne angepflanzt, wo sie doch neben ihrem starken Minzgeruch auch essbar ist und seit jeher als natürliches Heilmittel gilt.

Ist die Wasserminze noch nicht erblüht, sieht sie dem Rosmarin auf den ersten Blick zum Verwechseln ähnlich, da sie ebenfalls eine bläuliche bis violette Blüte aufweist.

An den aufrechten, dünnen Stängel sind lanzettförmige Blätter gegenständig angeordneten und wachsen in  lockeren Büschel in eine Höhe von 30 bis zu 50 cm. Ernte und Blütezeit der Englischen Minze ist von Juni bis August.    [...mehr]


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