Rezepte mit Kräutern

Was macht das Speiseöl so gesund?

Artikelgebend sind die Unterschiede von Speiseölen.

Ob für das Salatdressing, zum Backen oder Braten: Speiseöle spielen in der Küche eine entscheidende Rolle. Öl ist jedoch nicht nur zum Verfeinern vieler Gerichte geeignet, sondern hat auch einen hohen Gesundheitswert. Welche Öle besonders gut für den Körper sind und wie Sie Kräuteröle ganz einfach selbst herstellen können, erfahren Sie hier.

Olivenöl, Rapsöl & Co.

Pflanzenöle sind reich an mehrfach ungesättigten Fettsäuren, die einen hohen gesundheitlichen Nutzen haben. Insbesondere die Omega-3-Fettsäure ist unerlässlich für einen reibungslosen Stoffwechsel sowie für die Gesunderhaltung des Herz-Kreislauf-Systems. So wirkt sie nicht nur vorbeugend gegen Bluthochdruck, sondern kann auch das Schlaganfallrisiko erheblich senken. Da der Körper die Omega-3-Fettsäure nicht selbst herstellen kann, muss sie über die Nahrung aufgenommen werden. Olivenöl, das gemeinhin als ausgesprochen gesund gilt, enthält mit acht Prozent recht wenig mehrfach ungesättigte Fettsäuren, während der Anteil an ungesunden, gesättigten Fettsäuren mit 19 Prozent sehr hoch ist. Zum Vergleich: In Raps- und Sonnenblumenöl liegt dieser Wert bei nur acht Prozent. Überhaupt ist Rapsöl eines der gesündesten Öle überhaupt, denn es liefert viel Vitamin A, das – da es bereits in Öl gelöst ist – besonders gut vom Körper verarbeitet werden kann.

Selbst gemachte Kräuteröle

Hochwertige Pflanzenöle können mit ein wenig Geduld und Know-how verfeinert werden (auch nachzulesen auf der Seite von Schwarz Cranz). So können Sie zum Beispiel ganz einfach Kräuteröle selbst herstellen. Waschen Sie dazu frisch geschnittene Kräuterzweige – zum Beispiel Thymian, Basilikum und Rosmarin – und lassen Sie sie anschließend gut durchtrocknen. Stecken Sie die Kräuterzweige in eine Flasche, geben Sie einen Teelöffel Pfefferkörner sowie zwei halbierte Knoblauchzehen dazu und füllen Sie die Flasche so weit mit Öl auf, dass alle Kräuter vollständig bedeckt sind. Verschließen Sie die Flasche und lagern Sie sie für zwei bis drei Wochen an einem kühlen, dunklen Ort – zum Beispiel im Keller. Am Ende der Lagerzeit gießen Sie das Öl durch ein Sieb, um die Kräuter wieder herauszufiltern.

Öl ist nicht gleich Öl

Wer sich ein wenig mit dem Thema Speiseöle auseinandersetzt, merkt schnell, wie groß die Unterschiede zwischen den verschiedenen Ölsorten sind. Es lohnt sich daher, die Etiketten genau zu studieren und ein wenig zu experimentieren, um genau das Öl ausfindig zu machen, das den eigenen Bedürfnissen am ehesten entspricht.

Quelle des Bildes: Luis Carlos Jiménez – Fotolia

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