Ratgeber

Spiceverbot Ende Januar. Und dann?

Spice soll nun bis spätestens Ende Januar verboten werden, ob das aber etwas bringt ist fragwürdig.

Denn die Mischung ist seit einiger Zeit auf dem Markt und hat schon viele Nachahmer gefunden. Ob die auch JWH-018 enthalten, wie kürzlich eine Analyse der Originalmischung ergab, ist unklar.

Anders als Spice werden diese „Räuchermittel“ auch selten in öffentlichen Berichten erwähnt und in den Onlineshops munter weiterverkauft. Wer übrigens so wie ich bis vor Kurzem dachte, der Verkauf für Spice wäre gestoppt, liegt falsch: Ich habe sogar einen Shop gefunden, der einen regelrechten Ausverkauf gestartet hat und die Droge nun nur noch im „günstigen“ Großpaket für dreistellige Beträge verkauft.  Wenigstens können so nicht allzu viele Minderjährige an den Stoff kommen.

Der Berliner Tagesspiegel berichtet heute ebenfalls über Spice, genauer gesagt über die Headshops der Stadt, die Spice, so es noch auf Lager ist, weiterhin verkaufen. Die Grundstimmung ist scheinbar gelassen. Interessant ist die Feststellung eines Händlers, der die Kräutermischung vor dem Medienhype eher als Ladenhüter bezeichnete. Seit die Berichte mehr und die Rufe nach Verbot lauter wurden, verkaufte sich das Zeug innerhalb kürzester Zeit wie kein anderes Produkt. Wieviel Umsatz man genau mit den „aufgepeppten“ Kräutern gemacht hat, wird der Hersteller „The Psyche Deli“ aus England (der schon diverse andere Mischungen herstellt) wohl ebenso wenig preisgeben, wie seine Stellungnahme zu den Analysen. Die Website liegt ja schon seit langem brach, verdient wird weiter. Selbst wenn später auch die anderen Produkte der Firma verboten

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