Autor: Nicole
Senf regt bei der Einnahme die Verdauung an. Damit ist eines seiner Hauptanwendungsgebiete in der Volksheilkunde klar. Doch die scharfen Körner können auch äußerlich einiges für die Gesundheit tun.
Um die Wirkung der Senfsaat auf die Verdauung auszunutzen, muss man ihn eigentlich nur essen. Seine Verwendungsmöglichkeiten in der Küche habe ich ja vor einigen Tagen schon vorgestellt. Neben der anregenden Funktion wirkt die Einnahme von Schwarzem Senf unter anderem auch harntreibend, ist außerdem gut bei Erkältungen, Nasennebenhöhlen-Entzündungen, Appetitlosigkeit, Halsschmerzen, zu niedrigem Blutdruck und Kreislaufbeschwerden.

Die Anwendung von außen erfolgt durch Bäder, Kompressen, Pflaster und Wickel. In dieser Form wirkt die Senfsaat vor allem bei Rheumaerkrankungen, Gicht, Rückenschmerzen, Blutergüssen, Ischias und Kopfschmerzen benutzt.
Meistens wird zur Herstellung eines Pflasters oder einer Kompresse die Senfsaat zunächst
[...mehr]
14. August 2008
Funktion nicht existent
Autor: Nicole
In der Heilkunde wurde der Acker-Schachtelhalm lange Zeit vernachlässigt. Erst der “Wasserdoktor” Kneipp entdeckte die alte Heilpflanze und verhalf ihr damit zu neuer Popularität.
In der Antike wusste man bereits um den hohen Gehalt an Kieselsäure in der Pflanze und nutzte sie dementsprechend als Lieferant dieses Stoffes. Außerdem wurde der Acker-Schachtelhalm schon recht früh als natürliches Medikament bei blutenden Wunde eingesetzt, da ihm eine entzündungshemmende, blutstillende und blutreinigende Wirkung nachgesagt wird. In der Art wurde er dann auch von Kneipp eingesetzt. Der erkannte außerdem, dass das Wildkraut seine Wirkung bei Rheuma und Gicht zeigt.
Darüber hinaus kann die Heilpflanze aufgrund der Kieselsäure und der harntreibenden Eigenschaften auch bei Blasen- und Nierenschwäche, sowie bei Bindegewebs- und Durchblutungskrankheiten wie Wassersucht, Krampfadern und Blutergüssen genutzt werden.
Verwendet werden die von Mai bis Juni gesammelten, unfruchtbaren Triebe. Wie bei der Verwendung im Garten muss auch im Falle der Herstellung eines Medizinaltees alles 20 Minuten lang kochen. Nur so kann die Kieselsäure sich aus der Pflanze lösen. Den Tee kann man trinken, für Bäder verwenden oder Auflagen damit herstellen.
Wer sich beim Sammeln nicht sicher ist, ob es sich wirklich um den Acker-Schachtelhalm (Vorsicht Verwechslungsgefahr) handelt, sollte lieber auf Tee aus der Apotheke zurückgreifen, zumal die Pflanze, hat sie leichte braune Stellen, selbst auch etwas giftig sein kann.
[...mehr]
12. Juli 2008
Funktion nicht existent
Autor: Nicole
Der Acker-Schachtelhalm trägt den lateinischen Namen “Equisetum arvense”. Vielen Menschen ist er aber wohl eher als “Acker-Zinnkraut” oder “Pfannebutzer” bekannt.

Die volkstümlichen Namen dieses Wildkrauts gründen sich auf der früheren Verwendung der Sommertriebe als Putzmittel für Metall. Wer sich in der Botanik nicht genau auskennt, sollte die Pflanze nicht auf eigene Faust sammeln, da sie sehr vielen anderen Schachtelhalmgewächsen ähnlich ist, die so wie zum Beispiel der Sumpf-Schachtelhalm giftig sind.
Das Wildkraut kommt in der gesamten nördlichen Hemisphäre vor und vermehrt sich bevorzugt in feuchten Gebieten. Der Acker-Schachtelhalm ist darum eine Zeigerpflanze für
[...mehr]
10. Juli 2008
Funktion nicht existent
Autor: Nicole
In der Heilkunde werden Samen und Wurzeln der Süßdolde verwendet.
Die Süßdolde ist auch unter den Namen Myrrhenkerbel, Welscher Kerbel, Wilder Anis oder Aniskerbel bekannt. Ihr Haupteinsatzgebiet liegt auf dem Gebiet der Blutreinigung. Darum kann das Kraut als Bestandteil einer Blutreinigungskur im Frühjahr oder Herbst verwendet werden. Darüber hinaus kann die Pflanze aber auch bei Husten und Magenschwäche helfen. Dafür werden die Samen im Spätsommer gesammelt. Die Homöopathie kennt das Gewächs ebenfalls. Die Arznei ist als Myrrhis odorata oder abgekürzt als Myrrhis bekannt und wird bei Krampfadern und Hämorrhoiden eingesetzt. Das Medikament ist meistens in den tiefen Potenzen D2, D3 und D4 erhältlich. Um die Arznei herzustellen, wird das frische blühende Kraut verwendet und in eine Alkohollösung eingelegt. Die Vorteile der Pflanze sind vor allem
[...mehr]
28. Juni 2008
Funktion nicht existent
Autor: Nicole
Trotz ihrer Giftigkeit ist die Poleiminze eine Heilpflanze, solange sie äußerlich angewendet wird.
So hilft sie vor allem gegen Beschwerden während der Menstruation und bei Verdaaungsstörungen. Da das Kraut auch anregend auf die Gebärmutter wirkt, darf sie nicht während einer Schwangerschaft angewendet werden. Ebenso tabu sind Stillzeit und allgemein die Behandlung von Kindern.

Man kann einen Tee aus ihr kochen, den man nicht trinkt, sondern für Umschläge und Waschungen benutzt. Auch die äußerliche Anwendung von Poleiminzen-Öl ist möglich.
[...mehr]
20. Juni 2008
Funktion nicht existent
Autor: Nicole
Giersch wurde in früheren Zeiten sehr geschätzt. Manche Liebhaber des “Unkrauts” versichern einen liebevolleren Umgang mit der hartnäckigen Pflanze, seit sie ihre Vorteile als Heil- und Küchenkraut erkannt haben.
Die Hauptanwendungsgebiete des Giersch sind Rheuma und Gicht, weswegen die Pflanze als auch “Gichtkraut” bekannt ist. Sie entfaltet ihre Wirkung zum Beispiel durch Umschläge, Saft und Tee. Darüber hinaus hat Giersch eine entwässernde, verdauungsfördernde und entzündungshemmende Wirkung. Aus diesem Grund kann das alte Heilkraut auch bei
[...mehr]
7. Juni 2008
Funktion nicht existent
Autor: Nicole
Die Naturheilkunde weiß die Wirkung des Löwenzahns zu schätzen und verwendet alle Pflanzenteile des oft verkannten Krauts.
In der Regel stellt man einen Tee aus Blättern, Wurzeln und Blüten her. In einigen Fällen ist auch eine Tinktur sehr wirkungsvoll. Der Löwenzahn ist das Mittel der Wahl bei Blutreinigungskuren, Verstopfung, Frühjahrsmüdikeit, Magenbeschwerden in Form von Trägheiten, Hamorrhoiden, Rheuma, Gicht, Husten, Fieber, Wassersucht, oberflächlichen Hautirritationen, Ausbleiben der Menstruation und Beschwerden der Galle sowie der Nieren.

Diese breite Anwendungsspektrum verdankt der Löwenzahn seinen vielfältigen Wirkungen: So ist er harntreibend und entwässernd, reinigt somit auch von Schlacken und ist zudem für die Reinigung und Neubildung des Blutes verantwortlich. Der enthaltene Milchsaft war in früheren Zeiten ein beliebtes Mittel bei Entzündungen der Augen und bei Warzen.
[...mehr]
29. Mai 2008
Funktion nicht existent
Autor: Nicole
Johanniskraut ist eines der am besten erforschten Phytopharmaka. Es wird als Öl oder in getrockneter und aufbereiteter Form verwendet.
Rotöl
Das Rotöl oder Johanniskrautöl wird aus den Blüten der Pflanze gewonnen. Es wird in der Naturheilkunde äußerlich gegen Rheuma, Muskelschmerzen und -zerrungen, Quetschungen und Hexenschuss verwendet. Außerdem wird es bei oberflächlichen Wunden zur Reinigung eingesetzt und soll die Heilung fördern.

Eine andere Form sind Teepräparate
[...mehr]
18. Mai 2008
Funktion nicht existent
Autor: Nicole
Wir kennen den Frühjahrsputz in Haus und Wohnung, der den Staub des Winters beiseite schaffen und alles in neuem Glanz erstrahlen lassen soll. Der Frühling ist aber nicht nur eine gute Gelegenheit, um die Umgebung auf Vordermann zu bringen. Auch der eigene Körper verdient eine Grundreinigung.
Dazu eignet sich eine Blutreinigungskur mit Kräutern. Dabei geht es nicht darum, das Blut zu waschen, sondern eher darum, den Körper zu reinigen, anzuregen und bewusst etwas für die Gesundheit zu tun. Die “Blutreinigung” erfolgt dann im Sinne einer Verbesserung der Blutwerte. Wer gesund ist verfügt eben auch über gesundes Blut, so die Philosophie hinter so einer Kur, die übrigens auch im Herbst, als Vorbereitung für die kalten Monate durchgeführt werden kann.

Kräuter, die sich positiv auf Körperfunktionen und Blutwerte auswirken, sind unter anderem die Wildkräuter Brennnessel, Schafgarbe, Spitzwegerich und Löwenzahn sowie Birken- und Walnussblätter. Es ist durchaus möglich,
[...mehr]
15. Mai 2008
Funktion nicht existent
Autor: Nicole
Die kleine Serie über den Majoran findet ihr Ende mit der Heilkraft des Krauts. Denn Majoran ist nicht nur das am zweithäufigsten angebaute Gewürz in Deutschland, er hat eine große Menge heilender Eigenschaften.

Majoran wirkt antibakteriell, beruhigend und schleimlösend, fördert den Harndrang und kann krampflösend sein. Mit diesen Eigenschaften kann er gegen verschiedene Symptome eingesetzt werden.
[...mehr]
13. Mai 2008
Funktion nicht existent