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Die Fastenzeit beginnt: Warum Verzicht gut tut

Die Fastenzeit beginnt: Warum Verzicht gut tut

Einst war das Heilfasten ein reiner religiöser Brauch, heute ist es ein regelrechter Gesundheitstrend. Der Verzicht auf feste Nahrung verlangt dabei nach einer guten Vorbereitung. Welche Gründe sprechen dafür, wie läuft das Heilfasten ab? Wir beantworten die wichtigsten Fragen.

Was ist Heilfasten genau?

Unter Heilfasten versteht man den zeitweisen Verzicht auf Nahrungs- oder Genussmittel. Manche verzichten ganz auf feste Nahrung. Andere wiederum streichen für eine gewisse Zeit bestimmte Genussmittel von ihrem Ernährungsplan, wie zum Beispiel Alkohol oder Zucker. Wieder andere verzichten auf Unterhaltung wie TV, Play-Station oder online casino.

Heute fasten viele Menschen ohne spirituelle Motivation. Für die einen ist es ein Weg, den Körper zu entgiften. Für die anderen eine bloße Abnehmmethode. In der Tradition von Religionen besteht der Grund des Fastens darin, die Seele zu reinigen. Sich eine Zeitlang in Askese zu üben, soll den Geist schulen und darüber hinaus dazu führen, eine engere Beziehung zu Gott einzugehen.

Wann fastet man?

Im Christentum erstreckt sich die Fastenzeit über die 40 Tage vor Ostern. Sie beginnt am Aschermittwoch und endet am Samstag vor Ostersonntag. In 2018 handelt es sich also um den Zeitraum vom 14. Februar bis zum 29. März. Mediziner raten davon ab, die gesamten vierzig Tage auf Nahrung zu verzichten. Für eine zeitweilige Askese jedoch eignet sich der Zeitraum allemal. Viele betrachten diese Zeit als eine Art Frühjahrsputz für Geist und Körper und schwören auf den Effekt des „Entschlackens“. Unter Schulmedizinern jedoch sind die Entschlackungseffekte umstritten.

Die positiven Effekte des Heilfastens

Menschen, die regelmäßig fasten, berichten jedoch von rundum positiven Auswirkungen:

  • Wiederfinden der inneren Ruhe
  • verbessertes Körpergefühl bis hin zu Abnahme von Entzündungen im Körper
  • Mobilisation der Selbstheilungskräfte
  • veränderte Einstellung zu Essen und Ernährung

Methode des Heilfastens

Der Klassiker unter den Fastenmethoden ist das Heilfasten nach Buchinger. Bei dieser Methode sind Brühe, Säfte und Honig erlaubt. Das sorgt dafür, dass der Körper genug Vitamine und Mineralstoffe bekommt. Die Kur beginnt mit drei Entwöhnungstagen, in denen Schonkost auf dem Plan steht, zu Beispiel gedämpftes Gemüse, mageres Fleisch oder geraspeltes Obst. Bevor die eigentliche Kur beginnt, muss der Darm entleert werden. Dazu gibt es verschiedene Möglichkeiten, vom Einlauf bis hin zum Abführkapseln oder -pulvern.

Während der Fastenphase sollte man circa drei Liter Flüssigkeit zu sich nehmen und sich leicht körperlich bewegen. Es gilt dabei, bestens auf seinen Körper zu hören. Ständiger Schwindel ist ein Grund, das Fasten abzubrechen. Tatsächlich ist nicht jeder Organismus fürs Fasten geeignet.

Pixabay, 2167306, shulingguan

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