Kräuter als Heilmittel

Die Myrte in der Heilkunde

In der modernen Phytotherapie setzt man die Pflanze weniger ein, obwohl sie schon seit der Antike als heilige Pflanze verehrt wird.

Zu den Anwendungsmöglichkeiten  der Pflanze (z.B. als Raumspray) gibt es hier im Blog ja schon einen Eintrag. Heute habe ich mich mit der Wirkung der Myrte beschäftigt. Am ehesten im Handel erhältlich ist heute das ätherische Öl des Busches, das auch in der Parfümindustrie benutzt wird. Früher, im Mittelalter, war das ganz anders. Da konnte man sich Myrte ganz frisch und gebündelt auf dem Markt kaufen. Ihre Wirkweise hat sich nicht verändert, sie ist nur etwas aus der Mode gekommen. Aber mit der Renaissance alter Heilpflanzen bekommt die duftende Myrte möglicherweise wieder etwas Aufwind.

Die Myrte ist für ihre schleim- und krampflösenden, sowie entzündungshemmenden Eigenschaften bekannt und früher auch mehr geschätzt gewesen als heutzutage. So hilft sie beim Abtransport von Schleim (Husten, Schnupfen) und kann viele Beschwerden therapieren, die aus Entzündungen hervorgehen: Etwa Blasen-, Darm- oder Harnwegsentzündungen.  Auch bei Rheuma schwören einige auf ätherisches Myrtenöl. Hauptgrund für diese Eigenschaften ist das enthaltene Myrtol.

In der Homöopathie nutzt man „Myrtus communis“ gegen Krankheiten der unteren Atemwege und Entzündungen im Bereich Blase-Nieren-Harnwege.

Bei Atemwegsbeschwerden eignet sich als Darreichungsform die Inhalation. Außerdem gibt es Salben und Kapseln mit dem Wirkstoff Myrtol.

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