» Kräutersorten

Autor: Dagmar

Der Gebrauch von Räucher-Kräutern ist uns meist in Verbindung mit Desinfektions-Vorgängen bekannt. Vor nicht allzu langer Zeit noch  wurden in Krankenhäusern für die medizinische Hygiene noch Kräuter verräuchert. Doch die uralte, in vielen Kulturen verankerte Räucher-Tradition aus spirituellen Gründen lebt wieder auf.

Aber auch, wenn die neue Wohnung eingeweiht oder von altem Mief befreit werden soll oder ein Freund zu Besuch kommt, ist der Einsatz der Räucher-Kräuter gefragt. Welches Räucherwerk sich am besten für Rituale und besinnliche Zeremonien eignen, zeigt die folgende Liste.



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Autor: Nicole

Ysopkraut ist eine Heilpflanze mit langer Tradition. Bereits seit dem 16. Jahrhundert sind die positiven krankheitslindernden Eigenschaften des Lippenblüters bekannt.

Ysopkraut - Aromatische Heilpflanze by zdw©Flickr

Ysopkraut (Hyssopus officinalis), das auch unter den Bezeichnungen Eisenkraut, Bienenkraut, Josefskraut und Weinespe bekannt ist, ist ein mehrjähriger Strauch, der eine Höhe von bis zu 70 cm erreichen kann. Die Blätter der Heilpflanze sind schmal und dunkelgrün und verlaufen zum Ende hin in eine spitze Form. Die Blütezeit liegt zwischen Juni und August, wobei sich tiefblaue Blüten herausbilden.

Ysopkraut – Heilende Wirkung

Die heilende Wirkung der aromatischen Pflanze mit dem würzig herben Geschmack ist bereits seit dem Mittelalter bekannt. Im Besonderen wird sie bei Erkrankungen der Atemwege verwendet, da es schleimlösend wirkt und den Auswurf fördert. Darüber hinaus regt es den Appetit an, wirkt beruhigend, entzündungshemmend und unterdrückt die Schweißbildung.



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Autor: Dagmar

Pichi-Pichi, die starke Räucherpflanze aus Peru

Das Thema Räucher-Kräuter kommt bei Ihnen (und bei mir auch) derzeit richtig gut an. Ich schätze, dies liegt auch an der beginnenden unwirtlichen Jahreszeit und dem Wunsch nach innerer Reinigung. Sozusagen als gute Grundlage für das Weihnachtsfest, das ja auch schon bald wieder ins Haus steht. Zumindest haben die Supermärkte die Lebkuchen und Dominosteine schon bis unter die Decke gestapelt :-)

Welche Räucher-Kräuter sich als Räucherwerk (mir fällt dabei ein, dass ich auch erklären wollte, wie man Räucher-Sticks selbst macht…Morgen dann…) besonders gut eignen, habe ich hier im Blog schon empfohlen. Da wäre zum Beispiel der  indianische Räuchersalbei, Moxakraut oder die Weihrauchzeder. Eine dem Heidekraut ähnlich sehende, ganz erstaunliche Pflanze soll schon in kleinen Mengen genossen eine meditative Stimmung erzeugen. Die Rede ist von Pichi-Pichi, auch als Fabianakraut bekannt.



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Autor: Dagmar

Perfekt für Räucherzeremonien

Allmählich klingt das Jahr aus und die Tage werden kürzer. Gerade im letzten Quartal des Jahres steigt der Wunsch nach innerer und äußerer Reinigung, nach Frieden im Haus und mit sich selbst.

Räucher-Kräuter tun jetzt Gutes in Räucherzeremonien. Es muss nicht sofort die Schwitzhütte sein, es können auch kleine Räuchersticks verräuchert werden. Hierfür eignen sich bestimmte Kräuter, wie der indianische Räuchersalbei oder die Myrrhe ganz hervorragend. Beliebt ist auch die Weihrauchzeder, ein beeindruckendes Nadelgewächs  aus den westlichen USA.



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Autor: Dagmar

Nicht nur für Hanseaten ein schönes Geschenk

Wer dachte, dass man in deutschen Großstädten nicht mehr von Pflanzen-Artenvielfalt sprechen kann, der irrt. Zumindest trifft dies auf Hamburg zu. In einer 15-jährigen Fleißarbeit haben Studenten unter der Leitung von Botaniker Hans-Helmut Poppendieck die Stadt in Raster aufgeteilt und mehrere hunderttausend Datensätze von Pflanzen zusammengetragen und ausgewertet.

Mir fällt auf jeden Fall der Weggang bestimmter Wiesenpflanzen und Wildkräuter auf, die wir als Kinder noch kannten. Und die Artenvielfalt zu erhalten, ist wohl auch Sinn und Zweck der Forschungsarbeit. Wer hätte jedoch gedacht, dass es in Billbrook noch den Gefleckten Ackerschachtelhalm gibt? Das 568 Seiten starke Buch hat Erstaunliches zu berichten und ist ein perfektes Geschenk, nicht nur für Hamburger, wie ich finde…



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Autor: Dagmar

Das pflanzliche Aspirin der alten Germanen

Der Name Mädesüß hat Nichts mit einem niedlichen Mädchen zu tun. Vielmehr kommt der Name Mädesüß von ´Met-Süß`, denn die trinkfesten Germanen würzten ihren Honigwein, den Met, oft mit Filipendula ulmaria. Dabei profitierten sie auch von der Heilwirkung der Pflanze.

Die enthaltene Salycilsäure wirkt schmerzlindernd, entzündungshemmend und fiebersenkend. Übrigens wurde aus dem Mädesüß (früher auch Spierstaude genannt) erstmals Salicin isoliert und später zu Acetylsalicylsäure synthetisiert. Daher auch der Name ´A-spirin`: A-cetylsalicylsäure und Spier-staude. Nun aber zu einem wirkungsvollen und fiebersenkenden Erkältungstee aus der alternativen Kinderheilkunde



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Autor: Dagmar

Hervorragend für Räucherzeremonie geeignet

Die Regentage werden wieder mehr, der Herbst kündigt sich langsam an. Der Besinnlichkeit und Sinnlichkeit nehmen mit den dunkleren Tagen wieder eine höhere Bedeutung zugemessen. Auch hier bei mir geht es vermehrt um duftende Kräuter, Räucherzeremonien und Traditionen.

Das Moxakraut Beifuß ist bekannt. Beifuß und Moxa-Kräuter sind von der Bedeutung her kaum zu trennen, und, wie der Name weist, unmittelbar mit der Moxabustion verbunden. Moxakräuter sind neben dem Einsatz für diese besondere Form der Akupunktur aber auch für die Räucherzeremonie geeignet. Heute im Blickpunkt: das amerikanische Moxakraut als Räucherwerk.



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Autor: Dagmar

Stark und gefährlich wie Herkules

Aus den Ferien vom Lande bringe ich erst einmal eine Warnung mit. Denn bei uns in der Heimat hat sich die Herkulespflanze, auch Herkulesstaude oder Riesen-Bärenklau, immens ausgebreitet. Jedes Kind wird von früh auf vor den stark giftigen, aber imposanten Gewächsen, gewarnt.

Zu Recht. Denn durch phototoxische Reaktionen in Kombination mit dem Sonnenlicht können Verbrennungen bis zum 2. Grad, Quaddeln und Allergien mit bleibenden Narben hervorgerufen werden. Die Herkulespflanze ist durch ihren hohen und robusten Wuchs und die typischen Blätter sehr leicht zu erkennen.

Die Herkulesstaude (Heracleum mantegazzianum)

Nur nochmal zur Erinnerung: Herkules beziehungsweise Herakles war der für seine Stärke (aber auch Jähzorn) berühmte, altgriechische Nationalheros.

Die Pflanze wurde vom Botanischen Sondergarten in Hamburg nicht zu Unrecht zur Giftpflanze des Jahres 2008 gewählt. Sie verbreitet sich ungewöhnlich stark, da sie keine natürlichen Fressfeinde hat und leicht zu Luft, zu Wasser und durch den Menschen vermehrt wird. Einzig die Bekämpfung wiederum durch den Menschen, zum Beispiel durch Ausgraben, bringt Erleichterung.



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Autor: Dagmar

Beim Salbei Schnitt ist einiges anders, als beim Lavendel Schnitt

Zu meinen Lieblings-Kräutern gehört auf jeden Fall der Salbei. Ich habe auf meinem Balkon einen Küchensalbei (Salvia officinalis) gezogen, der dank der hohen Temperaturen und der vielen Sonne dieses Jahr gut gediehen ist.

Möchte man den Salbei schneiden, so sind ein paar grundlegende Regeln zu beachten.



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Autor: Dagmar

Bündeln, zupfen oder backen?

Die Zeit der Kräuterernte hat begonnen, oder ist schon in vollem Gange. Die diesjährige lang anhaltende Trockenperiode hat hoffentlich bei Ihren Kräutern keinen Schaden angerichtet. Bei der Ernte von Kräutern und Blüten gibt es einige (wenige) Dinge zu beachten. Handelt es sich um Blattkräuter oder Kräuter mit sehr kleinen Blättern? Oder um Blüten, Wurzeln, Früchte oder Samen?

Generell gilt:

  1. Heilkräuter nicht waschen.
  2. Nur gesunde und saubere Blätter auswählen.
  3. Zum Trocknen sollten Kräuter luftig, warm und dunkle stehen. Sonnenlicht würde sie ausbleichen.
  4. Richtig trocken bedeutet “rascheltrocken”.


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