» Kräutersorten

Autor: Dagmar

Räucherwerk und echte Amazone

Nicht nur mit der Adventszeit und den dunklen Nachmittagen wächst das Bedürfnis nach Einkehr und innerer Reinigung. Spirituelle Zeremonien haben seit geraumer Zeit einen starken Zulauf. Man kann nur spekulieren, was den Wunsch nach Transzendenz auslöst. Die Hektik unserer Zeit?

Als praktisch orientierter Mensch, ohne die korrekte Antwort auf oben gestellte Frage zu wissen, schätze ich jedoch alltagstaugliche Zeremonien, die ein klein wenig aus der Routine befreien. Deswegen kann ich Räucherwerk auch so gut leiden. Auf der Liste der besten Räucher-Kräuter fehlt noch Vassourinha, die wunderhübsche Heil-und Räucherpflanze aus Amazonien.



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Autor: Nicole

Kreuzkümmel bringt in Speisen und Getränken einen Hauch Orient zu uns nach Hause. Vor allem in der indischen, nordafrikanischen und amerikanischen Cajun-Küche ist Kreuzkümmel (auch: Cumin genannt) geschmacksbestimmend.

Der Kreuzkümmel, mit lateinischem Namen: Cuminum cyminum, besteht genau wie der herkömmliche Kümmel aus den getrockneten Früchten eines Doldenblütengewächses. Trotzdem weisen sie im Geschmack keinerlei Gemeinsamkeiten auf. Die Vorsilbe des Kreuzkümmels rührt vom kreuzförmigen Blattstand der Pflanze her, an dem die kümmelähnlichen Früchte wachsen.



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Autor: Dagmar

Und gehört zur Adventszeit und zu Weihnachten!

Der orangen Gluthimmel der November-Morgen morgens hat für mich etwas Feierliches und Mystisches. Er ist die Vorankündigung auf das Weihnachtsfest. Denn schließlich backen die Engelchen jetzt Plätzchen im Himmel!

Mein Kind liebt die Geschichte, wie ich auch als Kind. Düfte ziehen mir in die Nase, wenn ich an Weihnachten, Plätzchen backen und Punsch denke. Gewisse Gewürze und Kräuter gehören einfach dazu. Wie Anis, außerdem eine bemerkenswerte Heilpflanze und Bienenpflanze.



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Autor: Dagmar

Der Rosmarin- beliebt als Heil-und Küchenpflanze

Just vor kurzem habe ich als Vorspeise zu einem leckeren, vegetarischen Menü herzhaftes Bruschetta mit Mozarella, gehackten Cranberries und Rosmarin-Zweiglein kredenzt. Dabei ergänzt sich der ätherisch-würzige Geschmack des Rosmarin perfekt mit den süß-sauren Beeren und dem milden Käse. “Ein Gedicht!” würde meine Oma sagen…

Rosmarin ist als Küchenkraut vor allem in der Mittelmeer-Küche nicht wegzudenken. Wie schön, dass sich auch ein naturheilkundlicher Verein der Ehrung des Rosmarin als Heilpflanze angenommen hat: der NHV Theophrastus kürte den Rosmarinus officinalis auf einem Heilkräuter-Symposium zur Heilpflanze des Jahres 2011!

Rosmarin ist Heilpflanze des Jahres 2011

“Der Rosmarin (Rosmarinus officinalis) ist der frisch gekürte Inhaber des Titels „Heilpflanze des Jahres 2011“. Ausgewählt wurde der Rosmarin durch eine Jury des Vereins „NHV Theophrastus“, welcher sich insbesondere für die Verbreitung traditionell naturheilkundlichen Wissens engagiert.



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Autor: Dagmar

Der Gebrauch von Räucher-Kräutern ist uns meist in Verbindung mit Desinfektions-Vorgängen bekannt. Vor nicht allzu langer Zeit noch  wurden in Krankenhäusern für die medizinische Hygiene noch Kräuter verräuchert. Doch die uralte, in vielen Kulturen verankerte Räucher-Tradition aus spirituellen Gründen lebt wieder auf.

Aber auch, wenn die neue Wohnung eingeweiht oder von altem Mief befreit werden soll oder ein Freund zu Besuch kommt, ist der Einsatz der Räucher-Kräuter gefragt. Welches Räucherwerk sich am besten für Rituale und besinnliche Zeremonien eignen, zeigt die folgende Liste.



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Autor: Nicole

Ysopkraut ist eine Heilpflanze mit langer Tradition. Bereits seit dem 16. Jahrhundert sind die positiven krankheitslindernden Eigenschaften des Lippenblüters bekannt.

Ysopkraut - Aromatische Heilpflanze by zdw©Flickr

Ysopkraut (Hyssopus officinalis), das auch unter den Bezeichnungen Eisenkraut, Bienenkraut, Josefskraut und Weinespe bekannt ist, ist ein mehrjähriger Strauch, der eine Höhe von bis zu 70 cm erreichen kann. Die Blätter der Heilpflanze sind schmal und dunkelgrün und verlaufen zum Ende hin in eine spitze Form. Die Blütezeit liegt zwischen Juni und August, wobei sich tiefblaue Blüten herausbilden.

Ysopkraut – Heilende Wirkung

Die heilende Wirkung der aromatischen Pflanze mit dem würzig herben Geschmack ist bereits seit dem Mittelalter bekannt. Im Besonderen wird sie bei Erkrankungen der Atemwege verwendet, da es schleimlösend wirkt und den Auswurf fördert. Darüber hinaus regt es den Appetit an, wirkt beruhigend, entzündungshemmend und unterdrückt die Schweißbildung.



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Autor: Dagmar

Pichi-Pichi, die starke Räucherpflanze aus Peru

Das Thema Räucher-Kräuter kommt bei Ihnen (und bei mir auch) derzeit richtig gut an. Ich schätze, dies liegt auch an der beginnenden unwirtlichen Jahreszeit und dem Wunsch nach innerer Reinigung. Sozusagen als gute Grundlage für das Weihnachtsfest, das ja auch schon bald wieder ins Haus steht. Zumindest haben die Supermärkte die Lebkuchen und Dominosteine schon bis unter die Decke gestapelt :-)

Welche Räucher-Kräuter sich als Räucherwerk (mir fällt dabei ein, dass ich auch erklären wollte, wie man Räucher-Sticks selbst macht…Morgen dann…) besonders gut eignen, habe ich hier im Blog schon empfohlen. Da wäre zum Beispiel der  indianische Räuchersalbei, Moxakraut oder die Weihrauchzeder. Eine dem Heidekraut ähnlich sehende, ganz erstaunliche Pflanze soll schon in kleinen Mengen genossen eine meditative Stimmung erzeugen. Die Rede ist von Pichi-Pichi, auch als Fabianakraut bekannt.



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Autor: Dagmar

Perfekt für Räucherzeremonien

Allmählich klingt das Jahr aus und die Tage werden kürzer. Gerade im letzten Quartal des Jahres steigt der Wunsch nach innerer und äußerer Reinigung, nach Frieden im Haus und mit sich selbst.

Räucher-Kräuter tun jetzt Gutes in Räucherzeremonien. Es muss nicht sofort die Schwitzhütte sein, es können auch kleine Räuchersticks verräuchert werden. Hierfür eignen sich bestimmte Kräuter, wie der indianische Räuchersalbei oder die Myrrhe ganz hervorragend. Beliebt ist auch die Weihrauchzeder, ein beeindruckendes Nadelgewächs  aus den westlichen USA.



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Autor: Dagmar

Nicht nur für Hanseaten ein schönes Geschenk

Wer dachte, dass man in deutschen Großstädten nicht mehr von Pflanzen-Artenvielfalt sprechen kann, der irrt. Zumindest trifft dies auf Hamburg zu. In einer 15-jährigen Fleißarbeit haben Studenten unter der Leitung von Botaniker Hans-Helmut Poppendieck die Stadt in Raster aufgeteilt und mehrere hunderttausend Datensätze von Pflanzen zusammengetragen und ausgewertet.

Mir fällt auf jeden Fall der Weggang bestimmter Wiesenpflanzen und Wildkräuter auf, die wir als Kinder noch kannten. Und die Artenvielfalt zu erhalten, ist wohl auch Sinn und Zweck der Forschungsarbeit. Wer hätte jedoch gedacht, dass es in Billbrook noch den Gefleckten Ackerschachtelhalm gibt? Das 568 Seiten starke Buch hat Erstaunliches zu berichten und ist ein perfektes Geschenk, nicht nur für Hamburger, wie ich finde…



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Autor: Dagmar

Das pflanzliche Aspirin der alten Germanen

Der Name Mädesüß hat Nichts mit einem niedlichen Mädchen zu tun. Vielmehr kommt der Name Mädesüß von ´Met-Süß`, denn die trinkfesten Germanen würzten ihren Honigwein, den Met, oft mit Filipendula ulmaria. Dabei profitierten sie auch von der Heilwirkung der Pflanze.

Die enthaltene Salycilsäure wirkt schmerzlindernd, entzündungshemmend und fiebersenkend. Übrigens wurde aus dem Mädesüß (früher auch Spierstaude genannt) erstmals Salicin isoliert und später zu Acetylsalicylsäure synthetisiert. Daher auch der Name ´A-spirin`: A-cetylsalicylsäure und Spier-staude. Nun aber zu einem wirkungsvollen und fiebersenkenden Erkältungstee aus der alternativen Kinderheilkunde



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