» Kräutersorten

Autor: Kräuterlein

Echinacea, oder auch Sonnenhut, hilft angeblich bei der Vorbeugung gegen Grippe, Infektionen und Husten, zeige aber auch bei schlecht heilende Wunden oder Abszessen eine heilsame Wirkung.


Echinacea wurde schon von den Indianern in Nordamerika zur Vorbeugung gegen grippale Infekte, Halsschmerzen und Mandelentzündungen eingesetzt. In den meisten Fällen wird der Purpur-Sonnenhut, Echinacea purpureae, verwendet, wobei entweder der ausgepresste Saft der Pflanzenteile zum Einsatz kommt, oder eine Zubereitung als Tee stattfindet. Medikamenten, die aus verschiedenen Sonnenhutarten gewonnen werden, sagt man eine stimulierende Wirkung auf das Immunsystem nach, sodass inzwischen zahlreiche Fertigarzneimittel im Handel erhältlich sind. Deren tatsächliche Wirksamkeit ist jedoch umstritten.

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Autor: Kräuterlein

Borretsch, mitunter auch Boretsch geschrieben, ist ein Kraut, das bereits seit dem Mittelalter als Küchengewürz sowie als Heilpflanze Anwendung findet. Im Volksmund ist Borretsch, das ursprünglich aus Kleinasien stammt, auch als Gurken- oder Kukumerkraut bekannt.

Zur Familie der Raubblattgewächse gehörend zeichnet sich Borretsch durch ein eigentümtliches Äußeres aus, das vor allem durch die beharrten Stängel und Blätter bedingt ist. Die sternförmigen Blüten zeigen sich zunächst in einem zarten Rosa bis hellem Violett, um sich dann im Juni oder August tiefblau zu färben. Borretsch enthält viele positiv wirkende Inhaltsstoffe wie Vitamin C, in seinen Blättern aber auch bestimmte Alkaloide, die in großen Mengen der Leber schaden können. Diese sind jedoch in den Blüten kaum zu finden, der Genuss dieser ist daher unbedenklich, und auch die Blätter können gelegentlich ohne Risiko verwendet werden.

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Autor: Kräuterlein

Ob als medizinisches Heilmittel oder als Küchenkraut, Salbei darf in keiner (gut organisierten) Hausapotheke oder Küche fehlen. Sieben Tage die Woche kann von diesem Kraut profitiert werden. Vor allem gerade jetzt wo der Winter vor der Tür steht.

Der Name Salbei stammt vom lateinischen Wort „Salvia“ ab, was so viel heißt wie heilen. Dies spiegelt schon wieder, welche Erwartungen an das Kraut gerichtet werden. Ganz ursprünglich stammt Salbei aus der Mittelmeerregion und wurde schon von den alten Römern als heiliges und heilendes Kraut angesehen. Heute wächst es jedoch auch in Ländern wie Deutschland, wo es aber eher eine beliebte Gartenpflanze ist. Seine Anwendungsbereiche sind äußerst vielfältig und seine Wirkung ist entzündungshemmend und antibakteriell. Vor allem ist Salbei aber für seine Wirkung und Hilfe bei Halsschmerzen und Schweißhemmung bekannt.

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Autor: Kräuterlein

Erdbeerminze, Apfelminze, Schokominze… Es gibt so viele Alternativen und Ergänzungen zur Pfefferminze, die nach wie vor eines der beliebtesten Küchenkräuter ist. Doch ihre verwandten Arten finden ebenfalls immer mehr Anhänger.

Dabei ist die Erdbeerminze wahrscheinlich die bekannteste der gemeinhin noch eher wenig verbreiteten Sorten. Wahre Kräuter-Liebhaber kennen sich mit ihr ebenso wie mit der Ananasminze, der Orangenminze oder der Bananenminze natürlich längst aus und setzen sie ebenso gern wie häufig ein. Schließlich machen ihr verführerischer Duft und ihre vielfältigen Aromen die verschiedenen Arten zu wahren Wunderwaffen in der Küche. Ihr Anbau ist ebenfalls recht simpel, da der überwiegende Teil der einzelnen Sorten winterhart und robus ist.

Erdbeerminze, Apfelminze und Co.: Fruchtige Minzen, die begeistern

Nicht alle Minzarten sind essbar, viele werden nur als Zierpflanzen genutzt. Doch unter den genießbaren Sorten finden sich wahre Schätze. Die Erdbeerminze beispielsweise entfaltet schon bei leichter Berührung der Blätter ein wunderbar fruchtiges Aroma, das die Lust zur sofortigen Verwendung hervorruft. Sie eignet sich hervorragend zur Verfeinerung von Süßspeisen, kann aber auch zur Bereitung von Tee verwendet werden. Die Erdbeerminze ist besonders gut für Kräuter-Liebhaber ohne eigenen Garten geeignet, da die zierliche Pflanze bequem in Blumentöpfen oder -kästen Platz findet.

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Autor: Kräuterlein

Als Gemüse ist die Artischocke weithin bekannt, doch dass die Blätter der Pflanze auch in der Arzneikunde Anwendung finden, wissen sehr viel weniger Leute. Nicht umsonst findet man in Apotheken verstärkt Präparate wie die Artischocken-Kapseln, die sich die Heilwirkung der Pflanze zunutze machen.

Die Artischocke ist eine oftmals noch unterschätzte Pflanze. Essbar sind die Knospen vor der Blüte, je nach Größe werden nur die Blütenböden und ein Teil der Blätter oder die ganze Blüte als Nahrungsmittel verwendet. In der Heilkunde findet die Pflanze ebenfalls seit Langem Anwendung: Vor allem die in der Artischocke enthaltenen Bitterstoffe regen den Stoffwechsel und die Verdauung an und fördern so das Wohlbefinden. Nicht umsonst trug die Artischocke 2003 sogar den Titel der Arzneipflanze des Jahres, der jährlich von der Universität Würzburg vergeben wird.

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Autor: Kräuterlein

Der Fenchel ist ein Doldenblütler, der viele positive Eigenschaften mit sich bringt. So dient er unter anderem als Mittel gegen Magen-Darm-Erkrankungen und Insektenstiche. Aber auch in der Küche macht die Pflanze was her, da sie sehr schmackhaft ist und sich somit zur Herstellung von Marinaden, Suppen und Gemüsebeilage eignet.

Charakteristisch für die Pflanze sind die ab Juli erscheinenden gelben Doldenblüten. Seine ursprüngliche Heimat ist Südeuropa, aber auch in hiesigen Gefilden ist die Pflanze vermehrt anzutreffen. Allerdings ist er in freier Wildbahn nur sehr selten anzutreffen. Es gibt mehrere Varianten der Fenchel-Pflanze, von denen eine die als Gemüse sehr beliebte Knolle ausbildet.

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Autor: Kräuterlein

Asant, oder auch Teufelsdreck genannt, ist ein Doldenblütler, der hauptsächlich in Südasien verbreitet ist. Die ausdauernde und krautige Pflanze kann eine Höhe von bis zu 4 Metern erreichen. Die Pflanze bildet eine dicke Pfahlwurzel und zweifach gegliederte Laubblätter.

Die kräftige Wurzel enthält ein Gummiharz, welches sehr an den Geruch von Knoblauch erinnert. Teufelsdreck findet vor allem in der indischen Küche Verwendung als Gewürz. Aufgrund seiner verdauungsfördernden Wirkung wird das Gewürz oftmals in Bohnengerichten verwendet.

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Autor: Kräuterlein

Nepeta als Hausmittel gegen Mücken

Bestes, warmes Wetter. Ideal, um einen Ausflug an den Wald-See zu machen. Dabei die Vielfalt der Stadtnatur genießen und sich ins Nass stürzen. Hört sich gut an, oder? War auch gut, bis auf die (gefühlten) 1000 Mückenstiche, die ich bei diesem Ausflug davontrug. Davon hatte ich dann gut drei Wochen, sieht nicht so toll aus bei kurzen Hosen und ähnlichem. Ganz abgesehen vom Jucken.

Das nächste Mal bin ich besser vorbereitet. In der Zwischenzeit habe ich mir von einer befreundeten Doktorin der Biologie ein Hohelied auf die natürliche Mücken-Prophylaxe mit Katzenminze angehört und beschlossen, es damit zu versuchen. Es geht ganz einfach…

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Autor: Kräuterlein

Der Ackerschachtelhalm, der auch als Zinnkraut bezeichnet wird, ist eine blütenlose mehrjährige Pflanze, die sich durch Sporen vermehrt. Die schwarzen unterirdischen Wurzeln bilden im Frühjahr und im Sommer Triebe aus, aus denen man heilkräftige Kräutertees herstellen kann.

Im Sommer werden die grünen Stängel geerntet, die anschließend an einem schattigen und gut gelüfteten Ort aufbewahrt werden. Aus ihnen kann ebenfalls Tee hergestellt werden.

Ackerschachtelhalm – Über 300 Millionen Jahre alte Pflanze

Es wurden über 300 Millionen Jahre alte Versteinerungen des Schachtelhalms gefunden. Somit gehören die zur Gattung des Ackerschachtelhalms gehörenden Pflanzen zu den ältesten auf der Erde. Bei Bauern ist die Pflanze überhaupt nicht beliebt, da ihre Wurzeln weit in den Boden hinein wachsen und diese nur schwer zu entfernen sind. Verbleiben nur kleine Wurzelreste im Boden, so wächst der Ackerschachtelhalm bald wieder nach.

Quelle: flickR/blumenbiene

Ackerschachtelhalm – Wirksame Inhaltsstoffe

Aufgrund des hohen Anteils an Kieselsäure findet der Schachtelhalm in erster Linie bei Nierenerkrankungen Verwendung. Zudem ist die Kieselsäure für die Kosmetik von großer Bedeutung, da sie die Elastizität der Haut merklich verbessern kann. Darüber hinaus hilft Kieselsäure beim Aufbau von Knochen und Zähnen und stärkt die Nägel.

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Autor: Kräuterlein

Die Goldrute findet sich in den Sommermonaten in einem üppigem Gelb an Wegen und auf Schotter, wo sie in Kolonien gedeiht. Hauptsächlich wird sie zur Heilung von Nieren- und Blasenerkrankungen eingesetzt, da sie sehr harntreibend ist.

Die auch als Goldraute bezeichnete Pflanze gehört zur Familie der Korbblüter. Mehr als einhundert Arten gehören zu dieser Gattung.

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