» Kräutersorten

Autor: Dagmar

Nepeta als Hausmittel gegen Mücken

Bestes, warmes Wetter. Ideal, um einen Ausflug an den Wald-See zu machen. Dabei die Vielfalt der Stadtnatur genießen und sich ins Nass stürzen. Hört sich gut an, oder? War auch gut, bis auf die (gefühlten) 1000 Mückenstiche, die ich bei diesem Ausflug davontrug. Davon hatte ich dann gut drei Wochen, sieht nicht so toll aus bei kurzen Hosen und ähnlichem. Ganz abgesehen vom Jucken.

Das nächste Mal bin ich besser vorbereitet. In der Zwischenzeit habe ich mir von einer befreundeten Doktorin der Biologie ein Hohelied auf die natürliche Mücken-Prophylaxe mit Katzenminze angehört und beschlossen, es damit zu versuchen. Es geht ganz einfach…

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Autor: Nicole

Der Ackerschachtelhalm, der auch als Zinnkraut bezeichnet wird, ist eine blütenlose mehrjährige Pflanze, die sich durch Sporen vermehrt. Die schwarzen unterirdischen Wurzeln bilden im Frühjahr und im Sommer Triebe aus, aus denen man heilkräftige Kräutertees herstellen kann.

Im Sommer werden die grünen Stängel geerntet, die anschließend an einem schattigen und gut gelüfteten Ort aufbewahrt werden. Aus ihnen kann ebenfalls Tee hergestellt werden.

Ackerschachtelhalm – Über 300 Millionen Jahre alte Pflanze

Es wurden über 300 Millionen Jahre alte Versteinerungen des Schachtelhalms gefunden. Somit gehören die zur Gattung des Ackerschachtelhalms gehörenden Pflanzen zu den ältesten auf der Erde. Bei Bauern ist die Pflanze überhaupt nicht beliebt, da ihre Wurzeln weit in den Boden hinein wachsen und diese nur schwer zu entfernen sind. Verbleiben nur kleine Wurzelreste im Boden, so wächst der Ackerschachtelhalm bald wieder nach.

Quelle: flickR/blumenbiene

Ackerschachtelhalm – Wirksame Inhaltsstoffe

Aufgrund des hohen Anteils an Kieselsäure findet der Schachtelhalm in erster Linie bei Nierenerkrankungen Verwendung. Zudem ist die Kieselsäure für die Kosmetik von großer Bedeutung, da sie die Elastizität der Haut merklich verbessern kann. Darüber hinaus hilft Kieselsäure beim Aufbau von Knochen und Zähnen und stärkt die Nägel.

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Autor: Nicole

Die Goldrute findet sich in den Sommermonaten in einem üppigem Gelb an Wegen und auf Schotter, wo sie in Kolonien gedeiht. Hauptsächlich wird sie zur Heilung von Nieren- und Blasenerkrankungen eingesetzt, da sie sehr harntreibend ist.

Die auch als Goldraute bezeichnete Pflanze gehört zur Familie der Korbblüter. Mehr als einhundert Arten gehören zu dieser Gattung.

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Autor: Dagmar

Die Maus hat mich wieder auf Gedanken gebracht. Und zwar die orangene Maus, mit dem kleinen blauen Elefantenfreund! Wie viele Eltern beziehe auch ich manchmal Bildung und Inspiration aus der gleichnamigen Sendung am Sonntag-Morgen :-) Diesmal hat sie mich mit einem Bericht über Färber-Waid wieder an ein persönliches Projekt erinnert: Stoffe mit Pflanzen färben!

Der Waid, oder botanisch Isatis tinctoria, war schon bei den alten Ägyptern eine beliebte Färberpflanze und zählt damit zu den Archäophyten. Das sind Pflanzen und Kräuter, die schon vor Columbus Landung in Amerika (1492) verbreitet waren. Gewächse, die sich danach einfanden, nennt man Neophyten. Zurück zum Tintenblau…

Stoffe mit Pflanzen färben: der Färber-Waid

Isatis tinctoria sieht dem Raps ein wenig ähnlich, da sie auch gelb blüht und ordentlich hoch wird, bis zu 1,50 m! Sie blüht im Mai und Juli und bringt im Herbst kleine Samen-Schoten hervor. Der zum Färben gebrauchte Pflanzenteil sind allerdings die Blätter. Geschnitten werden kann übrigens mehrmals im Jahr an Juli ungefähr…

Um Stoffe mit Pflanzen färben zu können, werden die Blätter kleingeschnitten. Dann kommen Wasser und ein bestimmtes Salz (?) hinzu, von dem ich die chemikalische Bezeichnung leider verdrängt habe. Vielleicht wissen Sie Bescheid? Der Stoff wird im Behälter durch das Pflanzenextrakt erst einmal grün. In der Luft durch den Kontakt mit Sauerstoff wird daraus Blau. Zuerst ein Hellblau. Durch mehrmaliges Eintauchen kann das Farbgut einen wunderschönen Indigo-Farbton annehmen.

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Autor: Nicole

Das Hirtentäschel wird von vielen Gartenbesitzern als Unkraut beschimpft, dabei hat das kleine unscheinbare Gewächs eine medizinische Wirkung, die sehr vielfältig ist. In erster Linie sei dabei seine blutstillende Eigenschaft genannt.

Das 'Hirtentäschel findet nicht nur in der Küche, sondern auch in der Medizin Verwendung ©Flickr/gmayfield10

Die Pflanze, die eine Größe von bis zu 40 Zentimeter erreichen kann, steht fast das ganze Jahr über in Blüte, wobei sie auch gleichzeitig kleine herzförmige Früchte trägt. In der Medizin finden die nach der Blüte über der Erde befindlichen Pflanzenteile Verwendung. Sie ist auch unter den Namen Blutwurz, Kochlöffel, Taschendieb und Täschelkraut bekannt. Der wissenschaftliche Name lautet Capsella bursa-pastoris.

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Autor: Nicole

Der türkische Drachenkopf ist noch eines der unbekannteren Küchenkräuter in Deutschland. Doch aus ihm können wohltuende Tees und Speisen zubereitet werden.

Die blau-violette Blüte des Drachenkopfs verschönert schon länger viele Gärten, doch zur Verwendung von Tees und Speisen wird er nur selten gebraucht. Sowohl die Blüten, als auch die Blätter des Drachenkopfs,  lateinisch Dracocephalum moldavica, ergeben aufgebrüht einen zitronigen, leicht minzigen Tee.

Verwendet werden kann die Blüte auch in Kombination mit anderen Kräutertees. Es lohnt sich auch, die Blüten und Blätter für Eistees, Dips, in Likören oder auch als essbare Dekoration für Speisen zu nutzen. Der Erprobung sind keine Grenzen gesetzt.

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Autor: Nicole

Das Ruprechtskraut, lateinisch Geranium robertianum genannt, blüht ab April bis in den Herbst hinein und findet als Heilkraut schon seit Jahrhunderten Verwendung. Als Zierpflanze ist es dagegen in wenigen Gärten zu finden, obwohl es sich frech und ungefragt seinen eigenen Weg bahnt.

Das Ruprechtskraut ist eine Pflanze aus der Familie der Storchenschnabelgewächse. Es ist auch unter den Namen Stinkender Storch(en)schnabel, Robertskraut, Gottesgnadenbrot, Bockskraut und vielen anderen Bezeichnungen bekannt und kommt auf fast allen Kontinenten vor. Die ein- bis zwei-jährige Pflanze wird etwa 40 bis 50 Zentimeter hoch und wächst vorwiegend an schattigen Plätzen und auf stickstoffhaltigem Grund, sehr oft ist sie inmitten von Geröll zu finden. Die Blätter sind je nach Art glatt oder leicht behaart und duften sehr stark und unangenehm.

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Autor: Dagmar

Mildes Beruhigungsmittel und Stimmungsaufheller

So langsam kriechen die Knospen aus der Erde und sammeln sich auch an Stielen und Ästen. Die Zeit des Neuwerdens und Frühlingsbeginns macht kreativ. Wir können zum Beispiel überlegen, welche neuen Pflanzen sich im Garten und auf dem Balkon gut machen könnten.

Jeder Gärtner hat ja bestimmte Präferenzen. Die einen mögen es blühend, die anderen nur grün. Wiederum andere haben Heilpflanzen gern, oder mediterrane Gewürze. Wie dem auch sei, die weisen Kräuterfrauen und Hexen bevorzugen die heilenden und magischen Kräfte der Pflanzen. Heute stehen also die Hexenkräuter wieder im Fokus. Genauer: die Rauschminze.

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Autor: Dagmar

Hex, hex!

Überall auf der Welt, in vielen Kulturen traditionell, werden Pflanzen zu magischen Ritualen benutzt. Dabei wird Kontakt zu den Göttern aufgenommen und andere Bewusstseinszustände erschlossen.

Es gibt in der westlichen Welt bisher keinen sicheren und anerkannten Verhaltenskodex im Umgang mit diesen mächtigen Pflanzen. Daher ist Vorsicht angebracht. Anbei die große Liste magische Kräuter, Hexenkräuter und Schamanenpflanzen, die Vor Allem Eines sind: giftig!

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Autor: Dagmar

Gute Nachbarn: Große und kleine Brennnessel

Wer einmal (ohne näher darauf eingehen zu wollen, wer genau :-) ) in Brennnesseln gefallen ist, der hat eventuell eine lebenslange Feindschaft mit den teils mannshohen Gewächsen ausgemacht. Aber die pieksenden Kräuter haben dies eigentlich gar nicht verdient. Denn wer sich so gut schützt, der hat meist auch viel zu verlieren beziehungsweise abzugeben. Je nachdem, wie man das jetzt wieder sieht…

Die Brennnesselsuppe ist aktivierend und hilft gegen Frühjahrsmüdigkeit. Und ist dabei ausnehmend lecker. Testen Sie es und servieren Sie Ihrer Familie oder Ihren Gästen dieses grüne Süppchen. Meinen Sie, irgendjemand käme auf die Idee, es wären Brennnesseln? Wahrscheinlich werden sämtliche Genießer nachher erst einmal eingehend den Mundraum prüfen, ob da auch ja Nichts sticht…Desweiteren hilft Urtica beim Entschlacken mit Kräutern, als Kräuter-Dünger und: lässt die Nachbars- Kräuter aromatischer werden!

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