Zitronenthymian

Autor: Nicole

Ich habe ein neues Lieblingskraut: Den Thymian, genauer gesagt eine Variante davon, den Zitronenthymian.

Der Zitronenthymian gehört in die Gattung Thymus und ist, wie sein Verwandter der “Thymus vulgaris” ein Lippenblütler. Sein Aroma ist schon zu erahnen, wenn man etwas an den, meist gelb gefleckten, Blättern des Zitronenthymian reibt. Im Moment bekommt man ihn im Handel als gezüchtetes Pflanze, man kann ihn aber auch selbst ziehen. Alle Thymiansorten lieben volle Sonne. Sie sind zwar winterhart, sollten aber im Moment noch auf der Fensterbank oder in einer gut geschützten Ecke des Gartens stehen. Der Boden kann ruhig etwas trocken sein, wobei man immer darauf achten sollte, dass die kleinen zarten Blätter nicht austrocknen. Damit ist die Pflanze eine Herausforderung für die Sensibilität des Gärtners, denn Staunässe mag der Zitronenthymian eben sowenig.

In der Küche kann man ihn aufgrund seiner Zitronennote wunderbar zu Geflügel und Fisch geben, aber auch ein Gelee oder selbstgemachten Kräuterhonig stelle ich mir mit dem Kraut sehr gut vor. Genauso wie der Gemeine Thymian, hat auch die zitronige Variante alle Heilwirkungen der Gattung. Er ist zum Beispiel antibakteriell, entzündungshemmend und lindert Husten und Asthma.

Zitronenthymian © N.Just

Ich verwende den Zitronenthymian zum Beispiel als Gewürz für Fisch.

Dazu einfach ein Fischfilet, beispielsweise Lachs, mit Salz, Zitrone und Pfeffer würzen. Dann ein Stück Alufolie mit Tomaten, Pastinaken und ein paar Champignons belegen, das Fischfilet darüber geben und mit reichlich Zitronenthymian bestreuen. Das ganze zu einem Paket einschlagen und 20 bis 25 Minuten bei 200 Grad in den Ofen geben.


avatar
Steffi schreibt
am 5. Mai 2011 um 09:43 Uhr

Die Zitrone bitte vor dem Braten vom Fisch weglassen, da sich sonst der Geschmack des Fisches verabschiedet.

Danke

avatar
Ulrike schreibt
am 21. August 2011 um 21:53 Uhr

wo bekomm ich denn das kraut (bezahlbar) bzw an welchen stellen ist es zu sammeln???

Pingback & Trackback
am 14. August 2011 um 14:10 Uhr
am 20. Januar 2012 um 18:28 Uhr
Deine Meinung:

  Name [*]

  Email [*]

  Website

Kommentar schreiben: