Kräutersorten

Ackerschachtelhalm: Ein Unkraut als Heilmittel

Der Ackerschachtelhalm, der auch als Zinnkraut bezeichnet wird, ist eine blütenlose mehrjährige Pflanze, die sich durch Sporen vermehrt. Die schwarzen unterirdischen Wurzeln bilden im Frühjahr und im Sommer Triebe aus, aus denen man heilkräftige Kräutertees herstellen kann.

Im Sommer werden die grünen Stängel geerntet, die anschließend an einem schattigen und gut gelüfteten Ort aufbewahrt werden. Aus ihnen kann ebenfalls Tee hergestellt werden.

Ackerschachtelhalm – Über 300 Millionen Jahre alte Pflanze

Es wurden über 300 Millionen Jahre alte Versteinerungen des Schachtelhalms gefunden. Somit gehören die zur Gattung des Ackerschachtelhalms gehörenden Pflanzen zu den ältesten auf der Erde. Bei Bauern ist die Pflanze überhaupt nicht beliebt, da ihre Wurzeln weit in den Boden hinein wachsen und diese nur schwer zu entfernen sind. Verbleiben nur kleine Wurzelreste im Boden, so wächst der Ackerschachtelhalm bald wieder nach.

Quelle: flickR/blumenbiene

Ackerschachtelhalm – Wirksame Inhaltsstoffe

Aufgrund des hohen Anteils an Kieselsäure findet der Schachtelhalm in erster Linie bei Nierenerkrankungen Verwendung. Zudem ist die Kieselsäure für die Kosmetik von großer Bedeutung, da sie die Elastizität der Haut merklich verbessern kann. Darüber hinaus hilft Kieselsäure beim Aufbau von Knochen und Zähnen und stärkt die Nägel.

Weiterhin hat Kieselsäure eine adstringierende Wirkung, das heißt, dass sie die Poren zusammenzieht, was sich besonders bei Akne und entzündeter Haut von Vorteil zeigt. Zur Herstellung eines Kräutertees eignen sich die Triebe, die im Frühjahr geerntet werden, und die im Sommer geernteten grünen Stängel.

Anwendungsbereiche

Die Anwendungsbereiche des Ackerschachtelhalms sind sehr umfangreich. So findet die Pflanze neben den bereits erwähnten Bereichen wie Haut- und Nagelpflege auch Verwendung bei Blasenleiden, Asthma, Blutungen, Husten, Durchblutungsstörungen und rheumatischen Beschwerden. Aber auch bei Krampfadern und Prostataleiden kann die Pflanze Abhilfe schaffen.

Wer sich auf die Suche nach dem Ackerschachtelhalm machen möchte, wird auf Äckern und Ödland sowie in Böschungen fündig werden.

Teile diesen Artikel...Share on FacebookTweet about this on Twitter

Auch interessant

  • matth
    18. Mai 2011 at 16:40

    das Bild stellt meiner Meinung nach den giftigen Sumpfschachtelhalm dar!

  • Vinca
    24. Mai 2011 at 14:09

    Nein, das sind die fruchttragenden Frühjahrstriebe von Equisetum arvense. Sie sterben bald ab, dann erst kommen die grünen Sprosse, die dir wahrscheinlich vertraut sind.

  • Harlenberg
    25. Juni 2011 at 20:05

    Betreuer sind keine Hilfe
    Während des Aufenthaltes in Krankenhäusern, wird immer wieder bei Einzelnen ein Betreuer bestellt, der mehr und mehr zur Last wird. Letztendlich wird von den Gerichten jeder Rechenschaftsbericht dieser Betreuer akzeptiert, obwohl sich meist alles in der Situation der Betreuten verschlechtert hat. Die Betreuung führt nicht zu einem erfolgreichen Leben für diejenigen gegen die ein Betreuer bestellt wurde. Der Betroffene muss nun, obwohl er selbst meist in einer hilflosen Lage ist, den verhaltensauffälligen Betreuer beaufsichtigen, damit er keinen Unsinn macht. Eine schwierige und komplizierte Aufgabe, bei der niemand hilft. Durch die Entmündigung hat der Betreute in der Gesellschaft für die Meisten keine Bedeutung und ist keine Identifikationsfigur. Er ist sowieso schon in seiner Vorgeschichte kein Meinungsführer gewesen und hatte keine Einflussmöglichkeiten, weil sonst wäre Betreung nicht herbeigeführt worden. Gründe dafür sind Armut und eine Herkunft aus schlechten Verhältnissen. Politiker z.B. werden wegen ihrer Macht und Einflusses nicht entmündigt. Durch die Betreuung wird die Meinungsäusserung eingeschränkt. Das bedeutet dass sich Einflussmöglichkeiten noch mehr verschlechtern. Deswegen ist Entmündigung in solchen Verhältnissen tödlich. Es geht dabei um viel Geld, was der Betreuer sinnlos verschwendet. Wohlfahrtsverbände, wie die Kirchen und DRK helfen dabei nicht.

    Die Richterinnen und Richter fallen immer mehr in absurde Wahnvorstellungen.

    Obwohl die Betreuer gegen den Willen der Betroffenen bestellt werden, werden Menschen ohne Einkommen zu den Kosten der Betreuung herangezogen. Die Bestellung des Betreuers geschieht gegen ihre Willenserklärung. Obwohl die Betreuerin, bzw. der Betreuer nichts für den Betroffenen macht, zahlt ihm meist eine arme Frau seinen Urlaub. Nachdem die/der Betreute Betreuungskosten bezahlt hat, wird der Betreuer noch gieriger und versucht z.B. sogar doppelt abzurechnen. Vermutet wird auch Zuhälterei um so den Körper der Betreuten noch zusätzlich abzukassieren. Dabei handelt es ich um mehrere tausend Euro pro Jahr. Es handelt sich da um den Tick, dass sie permanent zu den Armen kommen, und die Reichen, wie z.B. Manager der Banken helfen sie trotz deren Milliarden Fehlinvestitonen weiterhin.