Anis-Ysop

Autor: Nicole

Anis-Ysop ist sehr dekorativ und darum eine sehr schöne Pflanze für den bunten Kräutergarten bzw. Kräuterbalkon.

M@rg © FlickrDas Kraut ist mehrjährig und begrenzt winterhart: Bei sehr starkem Frost sollte man “Agastache foeniculum”, der im Winter abstirbt, besser ein wenig schützen. Im Sommer und im Herbst bildet die Pflanze wunderschöne ährenförmige Blüten, die denen von Lavendel farblich sehr ähneln. Die Blätter erinnern mit ihrer starken Zahnung an Pfefferminze. Duft und Geschmack hat das Kraut eindeutig vom Anis, das Lakritzaroma ist einfach unverwechselbar.

Wird Anis-Ysop selbst gezogen, sollte die Samen ungefähr achte Wochen vor dem letzten Frost in kleine Torfschalen gesetzt werden. In das Freiland dürfen die entstandenen Sämlinge erst nach dem letzten Kälteeinbruch. Man kann es sich auch einfacher machen und die Samen direkt ins Beet setzen.

Der Standort sollte sonnig bis halbschattig sein, der Boden von guter Fruchtbarkeit und Durchlässigkeit. Anis-Ysop bevorzugt mäßige Feuchtigkeit, Staunässe sollte verhindert werden. Anis-Ysop gibt es in weiteren Sorten. Beispielsweise in der Farbe weiß (A. foeniculum “Alabaster).

Was man mit dem “Lakritzkraut” in der Küche anstellen kann und ob es auch Heilwirkungen besitzt, wird in nächster Zeit zum Thema.


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