Kräutersorten

Asant oder Teufelsdreck: Gewürz, Droge und Heilmittel

Asant, oder auch Teufelsdreck genannt, ist ein Doldenblütler, der hauptsächlich in Südasien verbreitet ist. Die ausdauernde und krautige Pflanze kann eine Höhe von bis zu 4 Metern erreichen. Die Pflanze bildet eine dicke Pfahlwurzel und zweifach gegliederte Laubblätter.

Die kräftige Wurzel enthält ein Gummiharz, welches sehr an den Geruch von Knoblauch erinnert. Teufelsdreck findet vor allem in der indischen Küche Verwendung als Gewürz. Aufgrund seiner verdauungsfördernden Wirkung wird das Gewürz oftmals in Bohnengerichten verwendet.

Asant – Medizinische Wirkung

Neben der Verwendung in der Küche bringt Asant auch eine medizinische Wirkung mit sich. So ist er zum Beispiel für seine lindernde Wirkung bei Asthma und Keuchhusten sowie für seine herzstärkende Wirkung bekannt. Weiterhin fördert er die Menstruation und regt die Harnabgabe an.

Die in der Wurzel befindliche Asant-Droge ist ein Gummiharz, welches einen beißenden und unangenehmen Geschmack aufweist. Diese enthält ätherisches Öl, welches schwefelhaltige Aromakomponenten enthält. Die Heilpflanze wirkt unter anderem schleimlösend und tonisierend.

Teufelsdreck – Bedeutung

Der Teufelsdreck hatte bereits im Altertum eine große Bedeutung für die Medizin. Dank der arabischen Ärzte wurde die Heilpflanze auch in Europa eingeführt und wurde im Verlauf der Zeit auch in Deutschland bekannt.

Innerhalb der ayurvedischen Medizin findet der Asant unter anderem bei Krämpfen, Gelbsucht und auch bei psychischen Erkrankungen Verwendung. Weiterhin wird Asant als Flug- bzw. Hexensalbe und als Räucherstoff verwendet.

Aussaat und Ernte

Der Teufelsdreck wird im Spätsommer ausgesät. Die Ernte beginnt mit der ersten Blüte, wobei das Harz von der Wurzel geschabt wird. Dieser Harz, auch Asaresin genannt, macht die Droge des Teufelsdreck aus. Der Milchsaft wird an der Sonne getrocknet, wobei er eine rotbraune Färbung annimmt. Bis der Saft verwendet werden kann, dauert es bis zu drei Monate.

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