» medizinische Wirkung

Autor: Dagmar

Kraeutertee Schluesselblume: Naturheilkunde-Medizin Husten,Bronchitis,Erkaeltung © flickr/mwri Mit Schlüsselblume gut durch die Erkältungszeit

Die Schlüsselblume (eine Primel-Art,wissenschaftlicher Name:Primula officinalis) ist eines meiner Lieblings- Heilkräuter. Da wir es gewohnt sind, daß unsere Kinder aus Schule und Kindergarten dauernd irgendwelche Erkältungen, Husten, Heiserkeit, Halschmerzen und Husten mitschleppen, beschäftigen wir uns seit einiger Zeit mit Naturheilkunde. Schließlich können Kinder nicht immer Antibiotika und dergleichen nehmen.

Der Kräuterte aus Schlüsselblume ist Vor Allem auch für Kleinkinder und Kindergarten-Kinder geeignet, der Huflattich empfiehlt sich nämlich erst ab 12 Jahren. Wie immer bei der Heilpflanze darauf achten, dass eine Intervall-Behandlung aus 6 Wochen Anwendung (bei Bronchitis und Husten hoffen wir natürlich auf eine möglichst kurze Anwendungs-Dauer und keine Langzeit Einnahme) und 6 Wochen Pause stattfindet. In der Pause einen Tee mit Kräutern ähnlicher Wirkung trinken. So werden unerwünschte Langzeitwirkungen verhindert und eine Gewöhnung vermieden.

Kraeutertee mit Schluesselblume gegen Husten Bronchitis und Erkältung © flickr/ Tina Keller

Wirkung der Schlüsselblume:

  • schleimlösend
  • beruhigend
  • schmerzhindernd



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Autor: Dagmar

Gesundheit Apotheke Gottes Maria Treben Schwedenkraeuter © Foto Dagmar Schwarz Buch Verlag Freunde der HeilkraeuterÜber die Kräuter-Pionierin Maria Treben

Lassen Sie sich nicht durch den Titel abschrecken, es sei jedoch gesagt, dass wohl immer schon die Menschheit auf das Gute der Natur vertraut hat und sich damit zu heilen wußte… Kräuterkundige Frauen gab es früher wie heute. Maria Treben ist Eine von Ihnen und durch ihr Schaffen rund um die Schwedenkräuter bekannt geworden. Sie war weder Ärztin, noch Heilprakterin. Sondern Hausfrau und passionierte Heilkräuter-Kennerin.

Während des letzten Krieges erkrankte sie schwer an Typhus und einer Fleischvergiftung. Die Ärzte machten ihr wenig Hoffnung. Durch Zufall kam sie an die berühmten Schwedenkräuter (sie werden dem schwedischen Arzt Dr. Samst zugeschrieben), auch bekannt als Schwedenbitter. In kurzer Zeit waren die Beschwerden verschwunden.

Die Schwedenkräuter sind eine wohlige Erinnerung an meinen Kindheit, an meinen Großvater, der bis ins hohe Alter fit und jugendlich war. Er war in unserer Familie der “Druide”:-) und für das Brauen der Schwedenbitter verantwortlich. Er selbst genoß jeden Tag einen Teelöffel des Schwedenbitter und bei uns Kindern wurden die Schwedenkräuter mehr als einmal erfolgreich bei Wehwehchen eingesetzt. Ich erinnere mich da an eine schmerzhafte Nasennebenhöhlenentzündung, die Dank der Heilkräuter kuriert wurde.

Sammelkalender Heilpflanzen

(aus: Gesundheit aus der Apotheke Gottes von Maria Treben)

Sammelkalender Heilkraeuter Treben © Flickr/Joe Lanman

Name der Heilkräuter – Standort – gesammelt werden – im Monat
• Bärlapp – schattige Wälder – Seitentriebe der Ranken – Mai bis Oktober

Bärlauch – Laubwälder, Auen  – Blätter, Zwiebel – April/Mai    [...mehr]


Autor: Nicole

Portulak oder Postelein, wie das hierzulande noch relativ neue Kraut heißt, schmeckt nicht nur gut, sondern ist auch sehr vitaminreich. Darum ist es geradezu prädestiniert für die Heilkunde.

Da der Postelein sich nicht sehr gut trocknen lässt nimmt man ihn am besten frisch über die Nahrung ein. Dann ist sein Gehalt an Vitaminen und Omega-3-Fettsäuren auch am höchsten und er hilft vor allem bei Kreislaufproblemen, Arteriosklerose, Vitamin- oder Nährstoffmangel (vor allem Calcium, Magnesium, Kalium, Eisen, Vitamin A, B und C).

Aufgrund seiner entzündungshemmenden und antibakteriellen Wirkung soll Postelein außerdem sehr gut bei Sodbrennen und Magenentzündungen helfen. Früher, als das Kraut noch  bekannter war, benutzte man es in der Heilkunde als Mittel gegen Darmparasiten. Ferner gehören zum Wirkspektrum des Portulak oder Postelein Nervenbeschwerden, Verstopfung, Frühjahrsmüdigkeit und Nierenprobleme.

Postelein sautiert. Laurel Fan©Flickr

Das schöne am Postelein ist, dass er mittlerweile vor allem durch die Biobauern wiederentdeckt wurde, die ihn so anbauen, dass ein Großteil der Nähstoffe auch noch beim Endverbraucher ankommt, was bei herkömmlichen Salaten ja oftmals leider nicht der Fall ist.    [...mehr]


Autor: Nicole

Kräutertinkturen und Essenzen sind als Hausmittelchen kaum zu ersetzen, die meisten davon sind leicht herzustellen.

Die Herstellung von Kräutertinkturen ist keine Zauberei, allerdings sollte man einige Dinge beachten um die Eigenschaften der Kräuter optimal nutzen zu können.

Kräutertinkturen © flickr / LoreleiRanveig

Zuerst einmal ist es immer besser frische Kräuter zu benutzen, die möglichst unbehandelt sind. In der Regel nimmt man 250 bis 300 Gramm frischer Heilpflanzen, für einen halben Liter Alkohol, wenn man selber ansetzt. In Fällen wo man kein frisches Kraut benutzen kann, reichen auch 100 Gramm getrockneter Kräuter.

Beim Alkohol für Tinkturen gilt zu beachten, dass die VOL. -Prozente über 20 liegen, für einige Pflanzen braucht man auch höhere Prozente. Auf gar keinen Fall darf man Industriealkohol oder Isopropylalkohol benutzen, da diese giftig für den Körper sind und nicht eingenommen werden dürfen.    [...mehr]


Autor: Nicole

Die Englische Wasserminze (Preslia cervina) findet man in seichten Gewässern oder auf feuchten Wiesen. Die Duftpflanze mit den bläulichen bis violetten Blüten riecht stark nach Menthol und wird insbesondere zur Behandlung von Magen-Darm-Beschwerden eingesetzt.

Englische Wasserminze © wikipedia

Der Duft ihrer ätherischen Öle ist für die Englische Wasserminze (Preslia cervina) charakteristisch. Dabei ist sie als Heilpflanze bei den Menschen seit jeher ein geschätztes Kraut.

Ein Brei aus den frischen Blättern der Englischen Wasserminzen wirkt kühlend und leicht betäubend und sorgt bei Insektenstichen für Linderung. Gegen Magen-Darm-Beschwerden, Kopfschmerzen, Übelkeit oder Fieber hilft ein Tee aus den getrockneten Blätter der Englischen Wasserminze. Dafür zwei Teelöffel Blätter mit 250 Milliliter heißem Wasser übergießen und etwa fünf Minuten ziehen lassen.

Die ätherischen Öle der Englischen Wasserminze können gegen Nervenleiden eingesetzt werden. Vor allem bei Kindern ist aber zu einer dezenten Anwendung geraten, weil bei einem Einsatz im Mund- und Nasenbereich Atemstillstand herbeigeführt werden kann.

Vorsicht: Öle sollten nur äußerlich angewendet und Tees nur in Maßen genossen werden. Bei Dauergebrauch können sonst Schäden der Leber auftreten. Wenn man die Englische Wasserminze selber auf den Wiesen sammelt, sollte sie auf keinen Fall mit ihrer giftigen Verwandten, der Poleiminze, verwechselt werden! Denn sicher zu unterscheiden sind die beiden Pflanzen nur anhand ihres Blütenstands.    [...mehr]


Autor: Kräuterhexe

Da man die Teufelskralle nicht selbst sammeln kann kann man getrost auf fertige Präparate zurückgreifen, die es in jeder Apotheke gibt.

Um die Arzneien aus der Pflanze zu gewinnen, werden die Speicherwurzeln getrocknet und weiterverarbeitet. Teufelskralle schmeckt sehr bitter und ist darum als Tee eher weniger geeignet. Das bedeutet aber nicht, dass man keinen Tee aus ihr herstellen kann. Es kommt eben nur darauf an, ob man den Geschmack verträgt.

Teufelskralle: Früchte. Susan E Adams©Flickr

Anwendung findet die Steppenpflanze in erster Linie bei Arthrose und Rheuma, da sie mit dem Hauptwirkstoff Harpagosid gegen Schwellungen eingesetzt wird und entzündungshemmend sowie blutverdünnend wirkt. Darüber hinaus wird das Sesamgewächs aber auch bei Schuppenflechten, Herpes Zoster (Gürtelrose), Beschwerden in den Wechseljahren und allen Entzündungen im Bereich der Gelenke empfohlen.

Die Teufelskralle ist außerdem in der Tierheilkunde getestet worden, und zwar bei Hunden, die unter bestimmten Degenerationen im Bewegungsapparat leiden, die vor allem durch Verlust des gesunden Knorpelgewebes zustanden kamen. Darüber hinaus kann die Teufelskralle bei Tieren auch eingesetzt werden, wenn ein erhöhter Harnsäurespiegel besteht, der Erkrankungen in den harnableitenden Organen verursachen kann.    [...mehr]


Autor: Nicole

Das Ringelblumensaatgut ist schon eingekauft, auf den Frühling wird gewartet. Zeit genug, um mir schon ein paar Gedanken darüber zu machen, wie man die Ringelblume in der Heilkunde einsetzen kann.

Calendula, Ringelblume. kdperico©FlickrIn der farbintensiven Blüte der Calendula sind sehr viele Carotinoide enthalten. Darüber hinaus finden sich auch Bitterstoffe, Saponine, Glykoside und natürlich ätherisches Öl in der heilenden Ringelblume. Die Anwendung kann von Außen und Innen erfolgen und ist vor allem bei Entzündungen der Haut bewährt. Die Inhaltsstoffe wirken gegen Schwellungen, Bakterien, Entzündungen, Pilze und Krämpfe. Innerlich wirkt die Calendula vor allem schweißtreibend.

Somit kann das Kraut bei jeglicher Art von Entzündungen angewendet werden und ist somit absolut vielfältig. Zur innerlichen Anwendung empfiehlt sich ein Tee, den man aus den Blüten macht. Besonders bei Übelkeit soll dieser Tee richtig gut wirken, aber auch Menstruationsbeschwerden und Gallenleiden sollen gelindert werden. Am bekanntesten ist natürlich die Anwendung von Außen anhand von Salben und Tinkturen, aber auch als Öl oder Umschlag. Wie man eine Tinktur herstellt werde ich demnächst hier beschreiben. Und auch zur Salbenherstellung gibt es noch einiges zu sagen. Mehr darüber, schon bald hier im Blog.    [...mehr]


Autor: Kräuterhexe

Ihr Heimat hat sie in den Steppen Afrikas, dennoch ist die Teufelskralle auch hierzulande als Heilpflanze bekannt und geachtet.

Die Afrikanische Teufelskralle (Harpagophytum procumbens) wird auch Trampelklette genannt. Dieser Name bezieht sich auf die kriechende Wuchsform des Sesamgewächses: Die bodennahen Triebe werden bis zu 1,5 Meter lang und bilden rosa bis pinke Blüten aus, die mit dem Steppenboden einen schönen Kontrast bilden. Durch haken- bzw. krallenförmige Früchte, die wie Kletten an vorbeigehenden Tieren hängen bleiben, verbreitet die Pflanze sich.

Teufelskralle. © Secrétariat CITES�? /Wikipedia

Ihr überaus interessantes Dasein über dem Boden wird nur noch durch die unterirdischen Qualitäten übertroffen: Die Speicherwurzeln der Teufelskralle besitzen Heilkräfte, da sich hier die wertvollen Inhaltsstoffe der Pflanze sammeln. Da es sich bei den Speicherwurzeln nur um die sekundären Verästelungen handelt, können sie geerntet werden, ohne der Pflanze zu schaden. Das klingt im ersten Moment alles ganz gut, schien aber bisher in der Umsetzung wenig Beachtung zu finden, denn obwohl es genügen würde, die Speicherwurzel zu ernten, wurden die Bestände durch zusätzliche Ernte der Primärwurzel stark dezimiert. Das ist besonders darum sehr bedenklich, weil der Lebensraum der Heilpflanze sehr eingeschränkt ist.

Mehr zur Heilkraft der Pflanze und wie man sie anwenden kann, verrate ich in einem weiteren Beitrag.

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Autor: Nicole

Viele Kräuter sind für ihre Wirkung auf den weiblichen Zyklus oder auch die Gebärmutter bekannt, was nicht nur in der Menopause, sondern auch während einer Schwangerschaft interessant ist.

Schwangere müssen sich nicht nur mit den Hauptbestandteilen der Ernährung auseinandersetzen, sondern eben auch mit Gewürzen und Kräutern. Das Portal “Hallo Eltern” hat dazu einen sehr lesenswerten Artikel im Programm, der nicht nur die gefährlichen Kräuter während der Schwangerschaft auflistet, sondern auch auf die “guten” Heilpflanzen eingeht.

Salbei. yashima©Flickr

So sollten Schwangere unbedingt wehen- und menstruationsfördernde Kräuter und Gewürze wie     [...mehr]


Autor: Kräuterhexe

In der modernen Phytotherapie setzt man die Pflanze weniger ein, obwohl sie schon seit der Antike als heilige Pflanze verehrt wird.

Myrte. nautical2k©FlickrZu den Anwendungsmöglichkeiten  der Pflanze (z.B. als Raumspray) gibt es hier im Blog ja schon einen Eintrag. Heute habe ich mich mit der Wirkung der Myrte beschäftigt. Am ehesten im Handel erhältlich ist heute das ätherische Öl des Busches, das auch in der Parfümindustrie benutzt wird. Früher, im Mittelalter, war das ganz anders. Da konnte man sich Myrte ganz frisch und gebündelt auf dem Markt kaufen. Ihre Wirkweise hat sich nicht verändert, sie ist nur etwas aus der Mode gekommen. Aber mit der Renaissance alter Heilpflanzen bekommt die duftende Myrte möglicherweise wieder etwas Aufwind.

Die Myrte ist für ihre schleim- und krampflösenden, sowie entzündungshemmenden Eigenschaften bekannt und früher auch mehr geschätzt gewesen als heutzutage. So hilft sie beim Abtransport von Schleim (Husten, Schnupfen) und kann viele Beschwerden therapieren, die aus Entzündungen hervorgehen: Etwa Blasen-, Darm- oder Harnwegsentzündungen.  Auch bei Rheuma schwören einige auf ätherisches Myrtenöl. Hauptgrund für diese Eigenschaften ist das enthaltene Myrtol.

In der Homöopathie nutzt man “Myrtus communis” gegen Krankheiten der unteren Atemwege und Entzündungen im Bereich Blase-Nieren-Harnwege.

Bei Atemwegsbeschwerden eignet sich als Darreichungsform die Inhalation. Außerdem gibt es Salben und Kapseln mit dem Wirkstoff Myrtol.    [...mehr]


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