Autor: Nicole
Wird Spice jetzt endlich verboten oder doch zum Arzneimittel?
Nachdem nun, endlich muss man sagen, ein chemischer Zusatzstoff in der Kräutermischung gefunden wurde sieht das Gesetzt vor, den Verkauf zunächst für 14 Tage zu stoppen. Denn die Substanz JWH-018 fällt unter das Arzneimittelgesetz, wurde aber bekanntlich vom Hersteller nicht angegeben.

Was ist denn nun dieser ominöse Stoff genau?
“Die gefundene Substanz JWH-018 ist ein
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22. Dezember 2008

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Autor: Nicole
Vor kurzem wurde hier in einem Kommentar eine Pflanze namens “Damiana” erwähnt.
Das war im Artikel “Kräuterwein selbst herstellen“. Da mir dieses Kraut gänzlich unbekannt war und sich damit sicher nicht allein bin, habe ich ein wenig darüber recherchiert. Damiana, so nennt man eine Pflanze aus der Familie der Safranmalvengewächse. Der wissenschaftliche Name “Turnera diffusa” deutet auf die Gattung Turnera (Safranmalven) hin. Es handelt sich um einen bis zu einen Meter hohen Strauch, der flaumige Stiele und Blätter besitzt. Die Pflanze blüht ab Juli. Der Geschmack der Blätter wird
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21. Dezember 2008

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Autor: Nicole
Wetten, dass Sie mit großer Wahrscheinlichkeit schon einmal Eibisch eingenommen haben, auch wenn Sie die Pflanze bisher nicht kannten?
Althaea officinalis, der Echte Eibisch, ist nämlich meistens Bestandteil von Arzneitees gegen Husten. Seine reizlindernde Wirkung auf die Bronchien prädestiniert ihn dazu. Wie in der Küche werden auch in der Pflanzenheilkunde vor allem die Wurzeln des Krauts verwendet. Da der Eibisch schon seit dem 9. Jahrhundert vor Christus bekannt ist gilt er als Ausgangsmaterial für den ältesten Hustenbonbon der Welt: Man trocknete die Wurzel einfach und lutschte sie dann.

Daneben wird Eibisch in der Volksheilkunde aber auch bei
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13. Dezember 2008

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Autor: Nicole
Wussten Sie, dass Heidekraut nicht nur den Küchengarten verziert?
Die genügsame Pflanze aus der Familie der Heidekrautgewächse hat auch Heilwirkungen, die heute nicht mehr so bekannt sind. Das Kraut ist mit den ähnlich aussehenden Erikagewächsen aus der selben Familie verwandt.

Heidekraut wächst vor allem in kargen Gegenden und kann uralt werden. Als Heilmittel wirkt es vor allem auf
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8. Dezember 2008

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Autor: Nicole
Gewürze wurden früher in Gold aufgewogen und waren für arme Bevölkerung oft kaum bezahlbar.
Doch Mutter Natur hat dem Menschen so einige Alternativen bereitgestellt, die wir heute in unserer konsumverblendeten Zeit kaum noch kennen. Im Bereich der Wildkräuter kann man in der Regel alte “Schätze der Küche” wiederentdecken. So wurde früher, wenn Pfeffer nicht zur Hand oder zu teuer war, einfach die Pfeilkresse, genauer gesagt deren Samen, verwendet, um dem Essen eine scharf-würzige Note zu verleihen. Wie die meisten Kressearten verfügt nämlich auch “Cardaria draba” über einen hohen Anteil an Senfölen, die nicht nur den Samen, sondern auch den Blättern des Kreuzblütlers einen typischen Kressegeschmack verleihen.

Man findet die Pflanze in der Blütezeit zwischen Mai und Juli recht gut, da sie über weiße Scheindolden verfügt. Sie wächst in Europa und Westasien bevorzugt auf
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6. Dezember 2008

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Autor: Nicole
Der Vorteil vieler Heilkräuter ist, dass man sie einfach essen kann. Das macht natürlich viel mehr Spaß als die Einahme von Tabletten.
Die Brunnenkresse ist so ein Kraut. Ihre dicken, saftigen Blätter sind fast ganzjährig verfügbar. Die Anwendungsgebiete der Heilpflanze liegen vor allem im Bereich von Entzündungen der Haut, der Gelenke und des Zahnfleisches, Verschleimungen der Atemwege und Verdauungsstörungen. Schwangere sollten von der Einnahme der Brunnenkresse absehen und empfindliche Menschen, die zu Reizungen der Schleimhaut neigen, sollten vorsichtig mit ihr umgehen, denn das Kraut enthält neben vielen Bitterstoffen auch Senföle.

Aufgrund dieser und anderer Inhaltsstoffe eignet sich die Brunnenkresse jedoch auch für eine Blutreinigungskur mit Kräutern im Herbst oder Frühjahr. Darüber hinaus enthält Nasturtium officinale, wie man den Kreuzblütler auch nennt, viele Vitamine (C, A, B1, B2, E) und Mineralstoffe (Eisen, Jod, Phosphor, Calcium und Zink). Gerade im Winter ist die Einnahme von Kressesorten darum empfehlenswert. Wer Brunnenkresse in der Natur nicht findet oder sie nicht im Garten hat, kann darum zu diesem Zwecke auch auf die Gartenkresse zurückgreifen, die auf jeder Fensterbank gedeiht.
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21. November 2008

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Autor: Nicole
Ursprünglich kommt die Eberraute (Artemesia abrotanum) aus Vorderasien und Südeuropa, doch schon seit dem Mittelalter wurde sie auch im restlichen Europa kultiviert. Heute kennt kaum noch jemand den Korbblütler.
Das ist aber schade, denn die Pflanze ist nicht nur ein sehr gutes Gewürz für deftige und fette Mahlzeiten, sondern kann auch gegen Entzündungen der oberen Atemwege, Fieber und Rückenschmerzen helfen. Die Verwandte von Beifuss und Wermut sollte aber nie in der Schwangerschaft angewendet werden, da die Inhaltsstoffe die Aktivität des Uterus fördern können. Eberraute hilft bei Beschwerden innerhalb der Wechseljahre und reiht sich damit sehr gut neben Kräuter wie dem Rotklee ein, die ebenfalls im Klimakterium angewendet werden.
Für die verdauungsfördernde Wirkung sind vor allem die enthaltenen Bitterstoffe verantwortlich, die ja bekanntlich den Stoffwechsel anregen und somit helfen, schwere Speisen besser zu verdauen. In den meisten Fällen werden die Blätter und Stiele zu einem Tee verarbeitet, möglich ist aber auch die Herstellung einer Tinktur, die sogar gegen Kopfschmerzen helfen soll. Studien der Uni Köln unter der Leitung von Prof. Dr. Josef Beuth belegen die Wirkung des Tees als Immunstimulanz, die auf das ätherische Öl Eberrautin zurückgeführt wird.
Was die Eberraute mit Ebern zu tun hat und wie sie sich im Garten besonders wohl fühlt, wird demnächst hier nachzulesen sein.
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11. November 2008

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Autor: Nicole
Mit dem uralten Glauben an die Heilkraft von Kräutern entwickelten sich auch Anwendungen, die nicht unbedingt etwas mit der menschlichen Gesundheit zu tun haben. So ist es auch im Fall von Kräutern und Gewürzen, die angeblich die Lust steigern sollen.

Zur Gruppe aphrodisierender Kräuter und Gewürze werden Kalmus, Fenchel und Anis genauso gezählt wie Knoblauch, Vanille, Hafer und Petersilie. Oft basiert der Glaube an die Wirkung auf uralten Legenden aus der Antike oder dem Mittelalter. So soll z.B. Petersilie schon den Nymphen in der “Odyssee” von Homer gedient haben, um Odysseus zu verführen. Heute wissen wir, dass die Petersilie das ätherische Öl Apiol enthält, welches bei Männern eine potenzsteigernde Wirkung haben soll, da es die Harnwege reizt. Die Frage ist nur, wieviel von dem Kraut man dafür ins Essen tun muss.
Andere Gewürze, wie etwa die Vanille, sollen uns mit ihrem Duft anregen, der den menschlichen Sexuallockstoffen ähnlich ist., verführen. Im Falle von Fenchel, der angeblich nicht nur gegen Verdauungsbeschwerden gut ist, sondern auch das weibliche Verlangen steigern soll, ist Estragol von Belang. Dabei handelt es sich um einen Stoff, der unter Verdacht steht, in höheren Mengen Krebs zu erzeugen. Estragol ist auch in Anis, Estragon, Basilikum, Muskatnuss und Zitronengras enthalten.

Die aphrodisierende Kraft der Kräuter- und Gewürzwelt lässt sich noch um ein vielfaches ausgedehnter beschreiben. Schon nach kurzer Recherche gewinnt man den Eindruck, dass über kurz oder lang sehr vieles irgendwie anregend sein könnte. Einige Erklärungen klingen durchaus plausibel, wenn sich auch die Frage stellt, ob diese in der doch äußerst geringen Dosierung in der Kräuter und Gewürze eingesetzt werden (es wird wohl niemand einen ganzen Bund Petersilie essen) effektiv sind.
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10. November 2008

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Autor: Nicole
Gegen jedes Leiden ist ein Kraut gewachsen und oft erkennt man das passende Naturheilmittel an seinen – häufig recht vielfältigen – volkstümlichen Namen, die sich meist über Jahrhunderte regional und auch überregional ausbilden.
Das gilt natürlich auch für den Kalmus, der in der volkstümlichen Heilkunde als “Magenbrand” oder “Magenwurz” bekannt ist, daneben aber auch Bezeichnungen wie z.B. Schwertheu trägt, die auf seine schwertartigen Kronblätter hinweisen. Die ursprüngliche Heimat des “Acorus calamus” ist Südostasien, jedoch gibt es die Pflanze in Europa schon seit dem 16. Jahrhundert. Das ist eine lange Zeit und dementsprechend groß ist auch das Anwendungsspektrum in der pflanzlichen Heilkunde. In der Traditionellen Chinesischen Medizin kennt man den Kalmus schon seit tausenden von Jahren als Kraut, welches das Leben verlängert. In der heimischen Heilkunde steht die Anwendung in Verbindung mit Magen-Darm-Beschwerden an erster Stelle. Besonders bei Blähungen und krampfartigen Beschwerden kann der Kalmus helfen. Er enthält neben Bitterstoffen, die ihn zu einem guten Mittel gegen Durchfall machen, auch ätherische Öle.

Pharmakologisch von Bedeutung ist die Wurzel, die auch in der Küche Verwendung findet. Diesem Aspekt werde ich aber einen eigenen Beitrag widmen. Als Heilmittel
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1. November 2008

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Autor: Nicole
Das Mädesüss hat viele volkstümliche Namen: Geißbart oder Wiesenkönigin, um nur zwei zu nennen. Ich persönlich habe noch nie davon gehört, das scheint aber eine große Wissenslücke zu sein, denn offenbar ist “Spiraea ulmaria” das Aspirin der Wiese!

Mädesüss ist schon seit dem 16.Jahrhundert bekannt. Man schätzt in der Naturheilkunde vor allem seine Eigenschaften als Entzündungshemmer, Blutreiniger und Schmerzstiller. Mit diesen Kräften kann das Kraut aus der Familie der Rosengewächse z.B. gegen Migräne, Rheuma, Gicht, Grippe, Fieber und ganz allgemein gegen Schmerzen eingesetzt werden.
Der Name “Mädesüss” scheint mit “süßen Mädchen” oder Ähnlichem assoziierbar zu sein, das ist aber ein Irrtum: Der englische Name “meadow-sweet” (“Wiesen-Süß”) verrät den Bezug schon eher, denn hier erkennt man mit etwas Phantasie den Wortstamm
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26. Oktober 2008

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