Kräuterkunde: Der richtige Kräuter Rückschnitt, Kräuter schneiden

Autor: Dagmar

Für buschigeres und gesünderes Wachstum

Zu einem Thema tauchen doch immer wieder Fragen meiner Leser auf und so nun endlich einmal einen kleinen Rundumschlag zum Thema Kräuter richtig zurückschneiden. Wann, wieviel und überhaupt: Warum?

Ich hoffe, dass ich Sie umfassend zum Thema Kräuter ernten, überwintern und Pflanzzeit informiert habe, gestehe aber zum Thema Rückschnitt bei Heilpflanzen und Kräutern noch Informationsbedarf für meine Leserinnen und Leser ein :-)

Ein Pflanzenrückschnitt ist dabei notwendig, damit die Heilkräuter schön buschig wächst und und prächtig gedeiht und eine üppige, ansprechende Form bekommt.

Wie und wann sollte man Kräuter am besten zurückschneiden?

Immergrüne Zwergsträucher, wie Lavendel, Salbei oder Thymian schneidet man im April um ein Drittel der Pflanzenhöhe. Diese Pflanzen dürfen keinesfalls im Herbst geschnitten werden, da sie, ihres Wintermantels beraubt, erfrieren und vor allem austrocknen können.

Laubabwerfende Gehölze können im ersten und zweiten Standjahr einen Formschnitt im Sommer erhalten. Die Witterung sollte zu diesem Zeitpunkt kühl und feucht sein.

Den trockenen Teil von krautigen Pflanzen, wie zum Beispiel Goldmelisse, lässt man am besten den Winter über stehen, da sich viele Nützlinge hier wohlfühlen und überwintern. Im April schneidet man alles Trockene kurz über dem jungen Austrieb ab.

Nicht winterharte, nicht frostharte Kräuter und Pflanzen schneidet man in der Regel im Februar oder März. Die meisten dieser Arten vertragen eine starken Rückschnitt, der bis ins alte Holz geht.

Fragen oder Anregungen zum Thema Kräuter zurückschneiden?

Wie immer freue ich mich über ihr Feedback, Ergänzungen und Fragen. Deswegen: bitte einfach Kommentare hinterlassen :-)

Viele Grüße!

Quelle:
Rühlemann´s Kräuter und Duftpflanzen Katalog 2009/2010


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