Kräuter als Heilmittel

Bitterstoffe in Kräutern

Über Bitterstoffe in Lebensmitteln habe ich an anderer Stelle bereits berichtet. Kürzlich fand ich dazu einen Artikel, der sich speziell auf Bitterstoffe in Kräutern bezog.

Schon Hildegard von Bingen kannte die wohltuende Wirkung bestimmter Pflanzen auf Immunsystem und Verdauungstrakt. Heute wissen wir, dass jene Kräuter meistens Stoffe enthalten, die zwar keiner bestimmten chemischen Gruppe zugeordnet werden können, aber alle eines gemeinsam haben: sie schmecken mehr oder weniger bitter.Wenn wir über unsere Nahrung Bitterstoffe aufnehmen, kommt unter anderem der Stoffwechsel in Schwung, gleichzeitig wird die Fettverbrennung angeregt. In einem aktuellen Artikel informiert das Online-Magazin „Web.de Gesundheit“ darüber, was bestimmte Pflanzen aus der Welt der Kräuter, Wildkräuter und Gewürze bewirken können.

Demnach haben Bitterklee, Hopfen, Ingwer, Kurkuma und Wermut (ein Verwandter des Estragon) positive Effekte auf den Appetit. Besonders Kurkuma und Ingwer sind Bestandteile der asiatischen Küche. Man kann sich zum Beispiel die Wirkstoffe der Ingwerknolle hervorragend in Form eines Tees zunutze machen. Kräuter wie Beifuß, Schafgarbe, Wermut, Engelwurz und der Gelbe Enzian helfen bei Völlegefühl und Blähungen. Gerade in der kalten Jahreszeit leiden viele Menschen unter Blasenentzündungen und Nierenbeschwerden. Dagegen helfen laut Magazin besonders Schafgarbe, Hopfen, Beifuss und Löwenzahn. Der Beifuss kann im übrigen auch gegen Durchfall und zur Stärkung des Immunsystems eingesetzt werden. Gleiches trifft für den Bitterklee, die Chinarinde, Ingwer, Kardamom und Wermut zu. Zur Entschlackung, also der Ausschwemmung von Giften und Ablagerungen des Körpers, wird Löwenzahn verwendet. Durchfall bekämpfen Bitterklee, gelber Enzian und Kalmus, eine aus Asien stammende Sumpfpflanze, die schon früh in Europa kultiviert wurde.

Teile diesen Artikel...Share on FacebookTweet about this on Twitter

Auch interessant

  • Susi
    17. Dezember 2010 at 18:30

    Hallo, ich selbst habe erfahren können, dass ich weniger Süßhunger habe, seitdem ich mehr Bitterstoffe zu mir nehme in Form von Salaten wie Chicorée oder Löwenzahn oder auch Rucola. Außerdem habe ich eine Kräutertinktur mit Bitterstoffen. Da sind einige der oben genannten Bitterstoffe enthalten. Ich kann nur Jedem empfehlen, mit Bitterstoffe zu sich zu nehmen. Das kann wirklich beim Abnehmen helfen.