Kräutersorten

Die Bachbunge (Veronica beccabunga)

An fließenden Gewässern findet man, neben anderen Kräutern, auch die Bachbunge. Mit ihrem hohen Gehalt an Vitamin C lohnt es sich, sie ab und an in den Speiseplan einzubauen.

Veronica beccabunga, so der wohlklingende lateinische Name der Bachbunge, ist eine Pflanze, die zur Familie der Wegerichgewächse gehört und in die Gattung Ehrenpreis (Veronica) einzuordnen ist. Die Bachbunge ist mehrjährig und wächst vorrangig an Bachläufen. Dort findet man sie nicht am, sondern wirklich direkt im Wasser. Die Wurzeln mitsamt der unteren Pflanzenteile des bis zu 60 Zentimeter hohen Krauts liegen völlig unter der Wasseroberfläche. Hier ist ein perfekter Ort für die Larven unterschiedlicher Tiere. Im Winter, wenn sich der Wasserstand erhöht, taucht die Pflanze logischerweise auch unter und verbringt so die kalte Jahreszeit.

Erkennungsmerkmal der Bachbunge sind die fleischigen Blätter, die vorne etwas rund sind und einen gezahnten Rand aufweisen. Im Mai zeigen sich die blauen Blüten, die bis September erhalten bleiben. Beim Sammeln der Bachbunge sollte man die Strömung beachten und nur am oberen Flusslauf sammeln. Wie bei allen Wildkräutern sind noch weitere Dinge zu bedenken: Man nimmt nur soviel von der Pflanze ab, dass sie nicht beschädigt wird. Außerdem sollten die Orte zum Sammeln frei von Schadstoffbelastungen (auch Pestiziden etc.) sein.

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