Ayurveda Kräuter: Brahmi (Bacopa monnieri)

Autor: Dagmar

Der ayurvedische Jungbrunnen

Sollten Sie wie ich in die Versuchung geraten sein, “Bacopa monnieri” öfters hintereinander zu denken, dann könnte sich auch bei Ihnen die Melodie von “Hakuna matata” einstellen. Ich führe es auf die Silbenlänge und die Häufigkeit der Vokale zurück :-)

Tatsächlich kann man die Wirkung des Brahmi, Eines der wichtigsten ayurvedischen Heilkräuter, ganz kurz und knapp als “Problemlöser” deuten. Wobei wir wieder beim Swahili wären, denn Hakuna Matata bedeutet ja “es gibt keine Schwierigkeiten”.

Ayurveda und die Bedeutung von Gewürzen und Kräutern
Ayurveda, die “Wissenschaft vom langen Leben”, ordnet jeden Menschen einem “Dosha” zu, einem gewissen Lebensprinzip. Vorhanden sind immer alle drei Doshas, das überwiegende Lebensprinzip bestimmt jedoch den Typus des Menschen. Es gibt Vata, Pitta und Kapha. Sind die Doshas im Gleichgewicht, ist der Mensch seelisch und körperlich gesund. Dies kann zum Beispiel durch bestimmte Nahrung und Heilpflanzen oder Heilanwendungen erreicht werden.

In gewisser Weise ähnelt diese Lehre stark der humoralpathologisch geprägten Lehre der Hildegard von Bingen oder der Makrobiotik der Japaner. Auch hier ist man der Ansicht, die richtige Nahrung und der Lebensstil trage entscheidend zum Gleichgewicht des Menschen oder des Ying- Yang bei.

Die Wirkung von Brahmi
Brahmi ist eines der am besten erforschten ayurvedischen Heilpflanzen und ein Highlight unter den Anti-Aging-Kräutern. Ähnlich wie Gotu Kola oder auch Ginseng verbessert es die geistige Leistungsfähigkeit, das Gedächtnis und die Konzentrationsfähigkeit. In China wird es als Yang-Tonikum zur Behandlung von Unfruchtbarkeit, Impotenz und vorzeitiger Ejakulation eingesetzt. Es ist ein starkes Nerventonikum und wirkt nachgewiesenermaßen

  • Angstlösend
  • Cardiotonisch (herzanregend)
  • Diuretisch (harntreibend)
  • Gegen Rheuma, Frigidität und Vergesslichkeit
  • Stärkend auf Leistungsfähigkeit, Gedächtnis und Konzentration
  • Gegen Asthma
  • Hormonstimulierend

Inhaltsstoffe und Anwendung von Brahmi
Das Kleine Fettblatt, wie Brahmi auch  genannt wird,  ist ein kriechendes, feuchtliebendes Kraut aus der Familie der Braunwurzgewächse. Es ist mehrjährig, aber nicht frosthart und sollte deswegen im Haus überwintern. Es wächst sehr gern in unmittelbarer Nähe von Gewässern und kann deswegen feucht gehalten werden. Was die Lichtverhältnisse betrifft, ist es pflegeleicht und gedeiht sonnig bis schattig. Die Vermehrung von Brahmi ist ebenfalls unaufwendig: die Pflanze wurzelt in der Erde oder wenn man den Stängel ins Wasser legt. Sie enthält unter anderem Steroidsaponin (Saponine Monnierin, Hersaponin), die Bacoside A und B sowie die Alkaloide Brahmine und Herpestine. Saponine dürfen jedoch nicht in die Blutbahn gelangen, da sie schon in geringer Menge eine hämolytische (blutauflösende) Eigenschaft besitzen, sie zerstören die roten Blutkörperchen.

Angewendet werden der Presssaft, alkoholischer Auszug oder Tee der Sprossteile. Bei akash.de habe ich sowohl eine lose Teemischung mit Brahmi als auch Beutel gefunden. Presslinge, Tabletten und Saft sind ziemlich teuer, wie ich finde. 26 Euro für 60 Tabletten? Und bei Ruehlemanns gibt es die Pflanze wie auch ein tolles Ayurveda Greenpäck!

Gutes Besserung, oder auch: viel Erfolg!

Quelle:
Rühlemann´s Kräuter und Duftpflanzen Katalog 2009/2010


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am 4. August 2010 um 11:21 Uhr

Hallo,ich möchte fragen ob ich bei ihnen auch Kräuter bestellen kann.
Ich bräuchte :
Sanjeevani
Rasayana 10 (R10)
Rasayana Choorma (RC)

Wenn ja schreiben sie mir bitte den Preis bzw.wo ich diese bestellen kann.
Vielen Dank Christian Schmid

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Dagmar schreibt
am 5. August 2010 um 11:55 Uhr

Sehr geehrter Herr Schmid,

die Ayurveda Kräuter können Sie hier nicht bestellen, da Kräuterallerlei ein Info-Blog ist, keine Shoppingsite. Schauen Sie doch einmal bei

http://www.ayurveda-markt.de/index.php?cat=c5&gclid=CLHsm6-IoqMCFQlgZwodZkCb5Q

vorbei, die haben sogar Bio Rasayana. Ansonsten einfach googeln, es gibt einige Anbieter. Viel Erfolg!

Dagmar

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Christa schreibt
am 19. August 2010 um 11:06 Uhr

Ich esse die größeren Blätter frisch von der Pflanze weg. Der bittere Geschmack stört mich nicht. Wieviel Blätter sollte ich täglich essen?
Danke für Antwort.
Christa

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Dagmar schreibt
am 23. August 2010 um 10:04 Uhr

Liebe Christa,
ich habe ein wenig recherchiert:die empfohlene Dosis Brahmi: ungefähr 2-3 Blätter täglich essen: http://www.natur-forum.com/forum/viewtopic.php?f=9&t=14146
Und als Tee-Zubereitung: 3x täglich 1 TL getrocknete Brahmi-Blätter überbrühen: http://www.ginkgomuseum.com/ginkgopflanzen/brahmi.php
Viele Grüße, Dagmar

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bene schreibt
am 4. November 2010 um 00:43 Uhr

Der Link zu Akash.de ist eine Gotu Kola-Teemischung

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Dagmar schreibt
am 4. November 2010 um 11:05 Uhr

Hallo bene,

anscheinend jetzt Gotu Kola… Es gibt wahrscheinlich im Shop aber auch Bacopa monnieri. Einfach nochmal in die Suche eingeben…

Schöne Grüße!

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am 6. Mai 2011 um 05:02 Uhr

Ayurveda kraeuter brahmi bacopa monnieri.. Tiptop :)

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Helga schreibt
am 19. Mai 2011 um 17:20 Uhr

Hallo,
das hört sich aber gefährlich an, daß die Saponine, die in Brahmi enhalten sind nicht in die Blutbahn gelangen dürfen! Bedeutet das im Klartext, daß ich keine Wunde haben darf z.B. einen Kratzer, wenn ich mit Brahmi arbeite?
Es gibt doch auch das Brahmi Öl, was mache ich, wenn es aus Verstehen in eine Wunde kommt?
Danke!
Viele Grüße
Helga

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Marketta Harkness schreibt
am 8. September 2011 um 00:02 Uhr

Hallo,
ich habe mich in den letzten Wochen ziemlich viel mit der Heilkunst Ayurveda auseinandergesetzt. Ich halte das Thema für aufschlussreich. Ich habe Interesse an einem gedanklichen sowie informellen Austausch über Ayurveda.
Meine Informationsquellen waren bis dato hier auf der Homepage, aber ich suche noch mehr. Ich freue mich über jede Antwort

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