Kräutergarten/ Ratgeber

Natürlicher Pflanzen-Dünger für ihren Garten: Wundermittel Kräuter-Dünger aus Brennnessel & Co

Kraftkur für die Pflanzen in ihrem Kräuter-Garten

Sie kennen Das: kleine, mickrige Pflanzen und hellgrüne Blätter, die so vor sich hindarben. Das zeigt Stickstoffmangel an! Ich habe es ja nicht so mit den synthetischen Düngern und bemühe mich, wie auch sonst im Leben, um den Einsatz von natürlichen Stoffen. Um meine Pflanzen aufzupäppeln, habe ich einige tolle Rezepte für die Zubereitung von flüssigem Dünger aus Kräutern und organischen Düngemitteln gefunden.

Die Zeitschrift „Liebes Land„, von der ich großer Fan bin, weil meine Familie sie schon seit Langem liest und die einfach inspirierende Artikel und tolle Fotos bringt, schreibt in ihrer März-Ausgabe, dass der effektivste Dünger Kompost-Wasser ist und direkt auf Blätter und Blüten wirkt. Wer jedoch keinen Kompost zur Verfügung hat, der stellt sich als Flüssig-Dünger eine Kräuter-Jauche her.

Herstellung Kompost-Dünger
1 Forke Kompost auf einen Eimer Wasser
Den Kompost auflösen, einige Minuten ziehen lassen und damit die Pflanzen großzügig gießen.

Herstellung flüssiger Kräuter-Dünger
1 kg Grünmasse (z. B. Acker-Schachtelhalm, Brennnessel, Beinwell, Wermut oder Rainfarn , Majoran, Minze oder Kamille )
1 Bottich oder Eimer mit 10 Liter kaltem Wasser (am besten Regenwasser)
24 Stunden ziehen lassen und danach kann die Brühe direkt auf die Pflanzen gegossen werden. Der Brennnessel-Auszug wirkt auch wunderbar natürlich gegen Blattläuse !

Hinweis zu gegorenem, flüssigem Kräuter-Dünger
Bleibt der Kräuter-Sud etwa zwei bis drei Wochen im geschlossenen Behälter, dann gärt er. „Liebes Land“ schreibt, dass dies zwar wohl unangenehm riecht, die dadurch entstehende Jauche aber ein optimaler Dünger sei. Während des Gärens soll der Kräuterdünger ab und zu umgerührt werden. Dieser Flüssigdünger soll dann aber 1:10 verdünnt werden, dann gesiebt und erst danach an die Pflanzen gegossen werden.

Na dann: Wäscheklammer auf die Nase und los gehts, die Pflanzen werden es Ihnen danken:- )
Quelle: Zeitschrift „Liebes Land“, Ausgabe März 2009, erschienen im Hannes Scholten Verlag

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